Ein erhellendes Video über das Problem mit heutigen Komödien (und deren Lösung):
VirtualBox Vollbild-Probleme unter Mac OS X
Wenn man Mac OS X als Host für einen VirtualBox-Gast nutzt, kann dies zu Problemen mit dem Vollbildmodus führen. Möchte man den VirtualBox Gast auf dem zweiten Monitor betreiben, so ist dies ohne Probleme möglich. Aktiviert man allerdings den Vollbildmodus von VirtualBox auf dem sekundären Monitor, wird das Vollbild stattdessen auf dem Hauptschirm aktiviert.
Als Lösung bietet sich hier die Mini-Toolbar an welche im Vollbild-Modus angezeigt wird. Über das Menü kann der Bildschirm, welcher im Vollbild zum Zuge kommen soll, ausgewählt werden. VirtualBox merkt sich diese Einstellung auch für die Zukunft, so das sie nur einmal nötig ist. Ist die Mini-Toolbar im Vollbild-Modus nicht zu sehen, so muss sie in den Einstellungen der entsprechenden virtuellen Maschine aktiviert werden.
Minecraft Twitch-Integration unter Mac OS X nutzen
Seit einiger Zeit gibt es in Minecraft eine Integration für den Streamingdienst Twitch. Damit ist es möglich sein Spiel direkt zu streamen. Möchte man das ganze unter Mac OS X nutzen, sind einige Vorarbeiten erforderlich. Im ersten Schritt muss SoundFlower heruntergeladen und installiert werden. Mittels SoundFlower ist es unter OS X möglich den Ton von einer Anwendung zu einer anderen Anwendung zu routen.
Anschließend kann Minecraft gestartet werden. Aktiviert wird das Broadcasting mittels F6 (F7 dient zum pausieren). Bei der ersten Aktivierung wird man aufgefordert seinen Minecraft-Account mit seinem Twitch-Account zu verlinken. Dafür folgt man einfach dem entsprechenden Link. Nach der Verlinkung der beiden Konten kann die Broadcast-Funktionalität genutzt werden. Wer beim Streamen Fehler wie:
TTV_EC__FRAME_QUEUE_TOO_LONG
bekommt, der sollte die Bandbreite in den Einstellungen verringern. Außerdem ist es ratsam, in den Broadcast-Einstellungen einen Server in seiner Nähe zu wählen.
Postfix auf anderen Port mappen
Standardmäßig hört der Mail Transfer Agent Postfix auf dem Port 25. Möchte man nun das Postfix auch auf einem zusätzlichen Port hört, so muss man die „/etc/postfix/master.cf“-Datei bearbeiten. Dort sucht man die Zeile:
smtp inet n - - - - smtpd
Unter der Zeile fügt man die Zeile:
587 inet n - - - - smtpd
hinzu. Anschließend muss der Dienst noch neugestartet werden:
service postfix restart
Damit hört Postfix neben Port 25 nun auch auf Port 587, dem bevorzugten Port für die Maileinlieferung von Clients.
Standardeditor im muCommander ändern
Der muCommander ist ein freier 2-Panel Dateimanager, welcher in Java geschrieben ist. Bedingt dadurch läuft er unter Linux, Mac OS X und Windows. Angeblich soll es Menschen geben, die ohne einen solchen Dateimanager vom Typ „Norton Commander“ effektiv arbeiten können, aber das halte ich für ein Gerücht. Zu finden ist muCommander dabei auf der offiziellen Seite unter mucommander.com. Lizenziert ist er unter der GPL3 – der Quelltext kann über SVN bezogen werden.
Was sich beim muCommander als etwas schwieriger erweist, ist es den Standardeditor zu ändern. Wenn man sich in den Einstellungen umschaut, wird man keine Option finden, welche dies ermöglicht. Möchte man diese Einstellung ändern, so muss die „commands.xml“-Datei bearbeitet werden. Je nach System ist diese dabei in einem anderen Pfad zu finden:
Linux: ~/.mucommander Mac OS X: ~/Library/Preferences/muCommander Windows: ~/.mucommander
Unter Umständen kann es passieren, das noch keine „commands.xml“ Datei existiert. Die Standardeinstellungen für die jeweilige Datei (welche sich je nach Betriebssystem unterscheiden) ist dabei auf der entsprechenden Wikiseite zu finden. Für Mac OS X würde die Definition von TextMate als Standardeditor dabei so aussehen:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<commands>
<command alias="edit" type="system" value="open -a Textmate $f"/>
<command alias="open" type="system" value="open $f"/>
<command alias="openURL" type="system" value="open $f"/>
<command alias="openFM" type="system" value="open -a Finder $f" display="Finder"/>
</commands>
Da die Einstellungen beim Start von muCommander eingelesen werden, muss dieser einmal neugestartet werden, damit Änderungen in der „commands.xml“ wirksam werden.


