Linux-Distribution auf der Kommandozeile ermitteln

Vor ein paar Tagen stand ich vor dem Problem, das ich ermitteln wollte welche Distribution auf einem Server lief. Die Kernelversion einer Linux-Distribution kann dabei einfach über:

uname -or

ermittelt werden. Als Ausgabe erhält man z.B.

3.10.0-229.el7.x86_64 GNU/Linux

Um die Distribution weiter einzugrenzen könnte man Dateien nutzen welche sich auf eine bestimmte Distribution beziehen – unter Ubuntu wäre dies die Datei lsb-release. Distributionsübergreifender funktioniert die Ermittlung derselben mit:

cat /etc/issue

Für ein Ubuntu 14.04 LTS würde die Ausgabe dabei so aussehen:

Ubuntu 14.04.03 LTS

Bei bestimmten Distribution kann es allerdings auch bei der issue-Datei passieren, das diese Datei leer ist und man somit tiefer graben muss um die Distribution zu ermitteln.

Alle .git Ordner rekursiv entfernen

Vor kurzem stand ich vor dem Problem, das ich eine Menge Git-Repositories auf der Festplatte hatte und diese um den .git Ordner bereinigen wollte. Unter Linux und Mac OS X kann man sich für diese Aufgabe mit der Kommandozeile behelfen. Dazu wechselt man in den entsprechenden Ordner und gibt im Terminal folgendes ein:

find . | grep .git | xargs rm -rf

Damit werden sämtliche .git Ordner rekursiv gesucht und gelöscht. Was übrig bleibt sind die aktuellen Arbeitskopien der jeweiligen Git-Repositores.

Spoiler Alert

Jump & Runs für iOS gibt es in Hülle in Fülle. Mit dem Spiel Spoiler Alert gibt es ein kleines Spiel welches dabei ein wenig heraus sticht. Der Grund dafür ist dabei relativ simpel. Im Gegensatz zu einem normalen Jump & Run wird das Spiel vom Ende her gespielt.

Immer rückwärts, immer rückwärts.

Immer rückwärts, immer rückwärts.

Die Levels werden von hinten nach vorne gespielt, die Geschichte beginnt ebenfalls am Ende. Während des Spielens müssen nun Paradoxien verhindert werden, Gegner wieder zum Leben erweckt und Münzen wieder zurückgestellt werden.

Unbekannte App
Preis: Kostenlos

Am Anfang des Spieles (oder am Ende) wird man schließlich mit einem interessanten Ende belohnt.

Firewall unter CentOS 7 deaktivieren

Möchte man die installierte Standard-Firewall unter Cent OS 7 deaktivieren, so muss man sich am Dienst firewalld zu schaffen machen. Dieser kann dabei mit dem Kommando:

systemctl stop firewalld

gestoppt werden. Anschließend kann der Dienst mittels:

systemctl disable firewalld

dauerhaft deaktiviert werden. Mit dem Kommando:

firewall-cmd --state

kann nun überprüft werden ob der Dienst wirklich deaktiviert wurde. Wenn dies der Fall zeigt das Kommando die Ausschrift not running an.

Abhängigkeitsbaum unter Maven anzeigen

Nutzt man Maven in einem Projekt, so wird dieses Projekt eine Reihe von Abhängigkeiten in Form von Bibliotheken haben. Manchmal kommt es vor, das eine Bibliothek in mehreren Versionen von unterschiedlichen Bibliotheken eingebunden wird und das dass Hauptprojekt die falsche Version nutzt. Im Terminal kann man mittels des Befehls:

mvn dependency:tree

den Abhängigkeitsbaum des Projektes anzeigen lassen. Bei kleinere Projekten sieht der Baum dabei noch übersichtlich aus:

[INFO] --- maven-dependency-plugin:2.8:tree (default-cli) @ netty-example ---
[INFO] de.uulm.vs:netty-example:jar:1.0-SNAPSHOT
[INFO] +- junit:junit:jar:3.8.1:test
[INFO] \- org.jboss.netty:netty:jar:3.2.2.Final:compile

Bei größeren Projekten kann man mit Hilfe des Abhängigkeitsbaum ermitteln, welche Abhängigkeiten woher kommen und eventuelle Probleme mit diesen lösen.