Das Invertika Update im August

Heute ist es wieder soweit, der letzte Sonntag im Monat ist angebrochen und so steht das Invertika Update für den August an. Bei Invertika handelt es sich um ein freies 2D-MMORPG für Linux und Windows. Das ganze steht dabei unter der GPL.

Im Spiel würden wieder einige obligatorische Kollisionsfehler und ähnliches behoben. Effendi Residenz wurde weiter ausgebaut und einige Wege wurden verschönert. Auch Burg Cedric wurde an einigen Stellen weiter begrünt. Im Banker-Skript wurden kleinere Fehler behoben, so das dieses nun runder laufen sollte. Auch sonst wurde bei den Skripten einiges verändert und verbessert, was sich in der Anzahl der Änderungen niederschlägt.

Bei den Tilesets gab es einige Erweiterungen aus dem Liberated Pixel Cup und es werden sicherlich im nächsten Monat noch weitere folgen. Im aktuellen Update betrifft dies neue Häuser, Zäune und ähnliches. Auch neue Musik aus dem LPC wurde in diesem Zug hinzugefügt.

Beim neuen Client wurde an der Websocket Verbindung zwischen dem Client und dem Accountserver gearbeitet. Gleichzeitig wurde damit begonnen Unit Tests für den Server zu schreiben um eine stabilere Entwicklung zu ermöglichen. Der Loginvorgang zum Accountserver wurde dabei implementiert, so das als nächstes der erfolgreiche Login am Gameserver und dem Chatserver ansteht.

Der neue Server wurde um Websocketunterstützung erweitert, welche für den Webclient benötigt wird. Auch wurden viele Funktionen in der „Storage“-Abstraktion implementiert, so das Dinge wie das Anlegen von Accounts und ähnliches nun funktionieren. Auch hier wurde ein Testframework (NUnit) hinzugefügt, damit auch beim Server mit testbasierter Entwicklung gearbeitet werden kann.

Auf der Toolseite gibt es nun, für die Webapplikation welche für die Weltkarte benutzt wird, ein SQL Skript um die benötigten Tabellen anzulegen. Vom „ivktool“ gab es ein Wartungsrelease welches hauptsächlich wegen einiger Anpassungen in den zugrunde liegenden Bibliotheken nötig war. Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann das Invertika Projekt unter http://invertika.org besuchen.

Das Invertika Update im Juli

Wieder ist ein Monat vergangen und wie jeden letzten Sonntag im Monats wird es somit wieder Zeit für das Invertika Update. Bei Invertika handelt es sich um ein freies 2D-MMORPG für Linux und Windows.

So gab es bei den Tilesets einige Verbesserungen an der Windmühle und einem der „Indoor“-Tilesets. In Nelaro wurde die Hotelhöhle um einige Zimmer erweitert. Auch andere Häuser in Nelaro besitzen nun Innenräume. Einige Stellen der Wüste wurden begrünt so das diese nun etwas lebhafter aussehen sollten. Der Friedhof in Burg Cedric wurde verschönert, genau wie das Lagerhaus in der Burg. Auch wurden wieder einige Fehler bei den Kollisionen gefunden, welche natürlich behoben wurden.

Auf der Skriptseite gibt es nun einige NPCs welche gesprächiger sind und auch hier wurden viele kleinere Fehler beseitigt. Beim neuen Client wurde damit begonnen die Loginsequnz in Javascript nachzubauen und das ganze gegen den neuen Server getestet.

Im Wiki wurden viele Ungereimten korrigiert und einiges aufgeräumt. Das „ivktool“ wurde um einige Fehler erleichtert, so das dieses nun stabiler laufen sollte. Wer neugierig geworden ist, der kann das Invertika Projekt unter http://invertika.org besuchen und sich selbst ein Bild vom Spiel machen.

UFO:AI

In den letzten Tagen kam ich endlich mal wieder dazu UFO:AI nach langer Abstinenz auszuprobieren. Die früheren Versionen gefielen mir nicht wirklich, da sie keine Kampagne boten, sondern nur den Bodeneinsatz. Bei UFO:AI handelt es sich um ein Remake der X-Com Reihe, in welcher es darum geht, die Erde vor einer außerirdischen Bedrohung zu retten.

Im Gegensatz zum ebenfalls freien X-Force: Fight For Destiny läuft UFO:AI dabei nicht nur unter Windows, sondern unterstützt auch Linux und Mac OS X. Die aktuelle Version bietet dabei eine fast vollständige (und sinnvoll übersetzte) deutsche Lokalisation.

Im Gegensatz zu anderen X-Com Spielen bzw. deren Remakes fühlt sich UFO:AI ungleich schwerer an, was darin mündete das die Kampange bei mir immer vorschnell zu Ende ging.

Wer bei solchen Problemen Abhilfe schaffen möchte, der kann im Spiel die Konsole aufmachen (mittels ^) und dort:

save_compressed 0

eingeben. Damit werden die Spielstände unkomprimiert gespeichert, so das man die Savegames welche als XML Datei vorliegen, problemlos bearbeiten kann. Die offizielle Seite des Spieles ist unter http://ufoai.org/ zu finden. Das Spiel und seine Inhalte stehen dabei unter der GPL.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/X-Com
http://de.wikipedia.org/wiki/UFO:_Alien_Invasion

Wasteland 2

Gestern versuchte ich Fallout 3 auf einem Mac OS X und anschließend auf einem Linux System zu installieren. Das ganze sollte mittels Wine zum laufen gebracht werden, was grundsätzlich kein Problem darstellen sollte. Allerdings stellte sich das dank DRM aller SecuROM und DVD Überprüfung als ein Ding der Unmöglichkeit heraus, vor allem dann wenn man kein CD/DVD-ROM Laufwerk im entsprechenden Rechner hat. Nun gut wer nicht will, der hat schon.

Der Übertäter in Form von Fallout 3

Wenn Fallout schon nicht funktioniert, so kann man sich ja immerhin noch am geistigen Vater des Spieles bedienen: Wasteland. Allerdings muss man sich nicht mit dem Original von 1987 begnügen sondern kann ab Oktober 2013 mit deren Nachfolger Wasteland 2 vorlieb nehmen. Das ganze würde über Kickstarter mit einer Summe von $ 2.933.252 finanziert.

Das Spiel wird es in einer Linux, Windows und Mac OS X Version geben und auch als DRM freie Version angeboten. Neben der englischen Originalsprache soll das Spiel mindestens in die Sprachen Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch übersetzt werden.

Technisch wird das ganze auf der Unity Engine aufsetzen, welche dafür um eine Linux Unterstützung erweitert wird. Den entsprechenden Entwicklerblog findet man unter http://wasteland.inxile-entertainment.com/blog/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasteland

Linux Tycoon

Wer schon immer mal seine eigene Linux Distribution zusammenschrauben wollte, aber bisher den Aufwand gescheut hatte, der sollte sich einmal „Linux Tycoon“ anschauen. Dabei handelt es sich um eine Simulation in welcher man eine Linux Distribution entwickeln kann und deren Ziel es ist möglichst hoch in der Gunst der Community zu steigen.

Linux Tycoon in Action

Dabei muss man entscheiden welche Software in die Distribution soll, welche Entwickler welcher Software zugewiesen werden, wann eine neue Version erscheint und ähnliches. Das Spiel selbst gibt es für Linux, Windows und Mac OS X. Bezogen werden kann das ganze unter http://lunduke.com/?page_id=2646. Der Preis beträgt dabei 5 US-Dollar. Eventuell will der Autor seine Software unter GPL freigeben, mehr dazu findet man unter http://lunduke.com/?p=3372.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.golem.de/news/linux-tycoon-distro-simulator-im-retrolook-1204-90925.html