SMB-Freigaben unter Mac OS X in der Kommandozeile mounten

Über den Finder kann man unter Mac OS X ohne Probleme auf SMB-Freigaben zugreifen. Manchmal möchte man eine Freigabe allerdings automatisch einbinden. Dazu gibt es unter Mac OS X den Befehl „mount_smbfs“ welcher unter anderem im Terminal ausgeführt werden kann:

mount_smbfs //nutzer:passwort@server/freigabe /Users/seeseekey/SMBOrdner/

Nach der Ausführung des Kommandos kann auf die gemonteten Daten zugegriffen werden. Schreib- und Leserechte werden dabei automatisch von Mac OS X vergeben, so das diese beim mounten nicht extra definiert werden müssen.

MySQL Verwaltungssoftware für Mac OS X

Möchte man unter Windows eine entfernte MySQL-Datenbank ansprechen, so kann man hierfür HeidiSQL nutzen. Mit der Software Sequel Pro gibt es so etwas ähnliches für Mac OS X. Die Software kann dabei auf der offiziellen Seite bezogen werden.

Sequel Pro

Sequel Pro

Sequel Pro ist unter der MIT-Lizenz verfügbar und somit freie Software. Der Quelltext ist auf Google Code zu finden. Er kann mittels eines SVN Client ausgecheckt werden:

svn checkout http://sequel-pro.googlecode.com/svn/trunk/ sequel-pro

Eine Alternative zu Sequel Pro ist das plattformübergreifende MySQL Workbench, bei welchem es sich ebenfalls um freie Software handelt.

JSLint für TextMate

Möchte man die Qualität seines Javascript-Quelltextes überprüfen, sollte man sich JSLint anschauen. Es analysiert den Quelltext und weißt auf Fehler und problematische Stellen hin.

Die Ausgabe von JSLintMate

Die Ausgabe von JSLintMate

Für die Nutzung von JSLint im Mac OS X Texteditor TextMate gibt es die Erweiterung JSLintMate. Ist diese installiert, kann der Javascript-Quelltext direkt aus dem Editor heraus überprüft werden. Neben der kompilierten Version ist auch der Quelltext auf GitHub zu finden. Die Erweiterung steht unter der MIT-Lizenz und ist somit freie Software.

Spotlight-Indexierung aktivieren

Möchte man ein bestimmtes Volume auf eine vorhandene Spotlight-Indexierung überprüfen, so kann man dies mittels des Kommandos

mdutil -s /Volumes/Disc123/

auf dem Terminal erledigen. Wenn die Ausgabe in diesem Fall

/Volumes/Disc123: Indexing disabled.

lautet, bedeutetet dies, das keine Spotlight-Indexierung für das betreffende Volume erfolgt. Über das Kommando

sudo mdutil -i on /Volumes/Disc123/

kann die Indexierung für das entsprechende Volume aktiviert werden. Anschließend sind die Dateien per Spotlight auffindbar.

Standardanwendung für Dateiendung unter Mac OS X festlegen

Unter Umständen kann es vorkommen, das man auf dem Rechner mehr als eine Software installiert hat welche sich um eine bestimmte Dateiendung kümmert. So können z.B. iTunes und VLC mit MP3-Dateien umgehen.

Die Dateiinformationen unter Mac OS X

Die Dateiinformationen unter Mac OS X

Möchte man nun die MP3-Dateien mit VLC anstatt mit iTunes öffnen, so muss man im Finder die Dateiinformationen für eine MP3-Datei öffnen (Kontextmenü oder Cmd+I). Dort findet sich der Punkt „Öffnen mit“. Hier wählt man die gewünschte Anwendung aus und bestätigt das ganze mit einem Druck auf den Button „Alle ändern“. Anschließend werden die Dateien mit der neuen Standardanwendung geöffnet.