ownCloud und der iOS Sync

Eine eigene ownCloud ist nur die halbe Lösung, wenn man damit Dienste wie Google Mail und Co. ablösen möchte. Was auch gewünscht ist, sind Dinge wie die Synchronisation der Kalender und Kontakte mit dem Mobilgerät. In diesem Fall soll es dabei um iOS gehen, welches in Verbindung mit ownCloud einige Besonderheiten aufweist. Das gleiche gilt auch in Verbindung mit Mac OS X. Bei den Kontakten wird mittels CardDAV synchronisiert. Dies geschieht normalerweise über die URL:

https://example.org/owncloud/remote.php/carddav/addressbooks/seeseekey/contacts

Bei OS X und iOS sieht die URL aber so aus:

example.org/owncloud/remote.php/carddav/principals/seeseekey/

Wichtig ist hierbei das HTTPS oder HTTP weggelasen wird, da dies sonst zu Problemen führt. Der Nutzername „seeseekey“ muss dabei durch den eigenen Nutzernamen ersetzt werden. Bei meinem iOS Gerät habe ich die ganze URL nochmal abgewandelt um auf Nummer sicher zu gehen:

example.org:443/owncloud/remote.php/carddav/principals/seeseekey/

Das zeigt dem Gerät welchen Port er für die SSL-Verschlüsselung benutzen soll. Für CalDAV wäre folgende URL zu benutzen:

example.org:443/owncloud/remote.php/caldav/principals/seeseekey/

Unter iOS 7 scheint das ganze in der aktuellen Betaversion noch nicht rund zu laufen, allerdings dauert es bis zur finalen Version noch ein paar Monate, so das man hier Besserung erwarten darf.

Ein erster Blick auf iOS 7

Gestern warf ich einen ersten Blick auf die Beta von iOS 7. Das Update geht dabei problemlos von statten und danach wird man vom neuen Entspeerbildschirm begrüßt. Dieser lässt sich nun einfacher entsperren, da man nur irgendwo von links nach rechts auf dem Display wischen muss.

Für eine Beta läuft das ganze relativ stabil, allerdings kommen Abstürze ab und an vor. Das außert sich meist, in dem man unvermittelt das Apple Logo sieht, aber nach ein paar Sekunden ist die Oberfläche wieder da. Die PIN für die SIM-Karte muss dabei nicht noch einmal eingegeben werden. Was sich gut macht sind die Ordner für die Apps in welchen man nun die Seiten wechseln kann, wie es bei der entsprechenden Keynote gezeigt wurde. Auch die neue Optik von Siri macht etwas her, wobei die Beta augenscheinlich noch mit der alten Siri-Stimme arbeitet.

Eine sehr schöne Sache ist der Schnellzugriff, der aktiviert werden kann in dem man vom unteren Rand den Finger in das Bild schiebt. Hier kann man WLAN, Bluetooth, die Bildschirmorientierung und vieles mehr umschalten. Unter Android gibt es ähnliche Funktionen ja nun schon seit einer oder zwei Ewigkeiten. Als sehr praktisch erweisen sich die Schnellzugriffstasten für die Taschenlampe, den Wecker und Taschenrechner sowie die Kamera.

Die Sortierung in der Galerie nach Aufnahmeorten ist ganz annehmbar, positiv überrascht hat mich jedoch die extra Kategorie für die angefertigten Panoramen. In der Musik App gibt es bis auf das Facelift nicht neues zu entdecken, iTunes Radio ist zur Zeit noch nicht vorhanden. Das gleiche gilt für den Appstore der natürlich ebenfalls einem Facelift unterzogen wurde. Die Funktion „In der Nähe“ welche beliebte Apps in der Nähe anzeigen soll, funktioniert auch noch nicht.

Einige App Icons von 3rd Party Apps wie dem „AppTicker“ haben noch Probleme mit den Icons wie man in der Galerie sehen kann. Auch gibt es manchmal Probleme mit der Anzeige einiger Apps wie z.B. „Downcast“ und „1-Bit Camera“. Der „iA Writer“ lässt sich in der Betaversion garnicht zum Start bewegen. An einigen Stellen gönnt sich das System ab und an eine Gedenksekunde, aber alles in allem läuft es erfrischend flott. Zusammenfassend kann man sagen, das die Beta benutzbar ist und an vielen Stellen wie dem Schnellzugriff oder dem neuen Safari Spaß macht.

Den Raspberry Pi als Druckserver benutzen

Wer einen Drucker ohne Netzwerkanschluss besitzt, kann ihn mit Hilfe eines Raspberry Pi zu einem Netzwerkdrücker umrüsten. Dazu werden im ersten Schritt die notwendigen Pakete installiert:

sudo apt-get install avahi-daemon cups cups-pdf

Nach der Installation geht es an die Konfiguration. Dazu wird die „cupsd.conf“ bearbeitet:

sudo nano /etc/cups/cupsd.conf

Den Sektionen „<Location />“, „<Location /admin>“ und „<Location /admin/conf>“ wird dabei die Zeile:

Allow @Local

hinzugefügt. Daneben sollte noch die Zeile:

Listen <IP Adresse>:631

hinzugefügt werden. Das sorgt dafür das auf dem passenden Interface gehorcht wird. Danach geben wir in der Konsole folgendes ein:

sudo adduser pi lpadmin
sudo service cups restart

Damit wird der Nutzer „pi“ der Gruppe der Nutzer hinzugefügt welche Einstellungen vornehmen dürfen. Außerdem wird der CUPS Service neugestartet, so das die Änderungen in der Konfigurationsdatei wirksam werden. Nun kann sich über die URL:

https://<IP Adresse>:631

mit dem Webinterface von CUPS verbunden werden.

Das CUPS Webinterface

Das CUPS Webinterface

Im Webinterface wird nun unter dem Tab „Verwaltung“ der Punkt „Freigeben von Druckern welche mit diesem System verbunden sind“ aktiviert. Bestätigt wird das ganze mit den Zugangsdaten des Nutzers „pi“. Abschließend klickt man auf den Button „Verfügbare Drucker auflisten“ und fügt die angeschlossenen Drucker hinzu und gibt ihn frei. Dazu muss das passende Modell ausgesucht und bestätigt werden.

Anschließend kann man den Drucker in seinem Betriebssystem hinzufügen und über den Raspberry Pi drucken. Sollte wieder erwarten kein Druck stattfinden, so liegt das meist am falsch gewählten Druckertyp. Mit der beschriebenen Konfiguration lässt sich auch von iOS Geräten mittels AirPrint druchen.

WordPress Plugin zur Vorstellung von Apps

Manchmal möchte man eine iOS oder eine Android App vorstellen. Seit einiger Zeit gibt es dafür ein kostenloses WordPress Plugin welches auf den Namen „WP-Appbox“ hört und über das WordPress Pluginverzeichnis heruntergeladen werden kann. Damit sieht eine App dann im Blog wie folgt aus:

Unbekannte App
Preis: Kostenlos

Alternativ ist auch die Variante mit einigen Screenshots möglich:

Unbekannte App
Unbekannte App
Entwickler: Unbekannt
Preis: Kostenlos

Neben dem Appstore von Apple, werden auch Google Play, Android Pit, Windows Store (auch die Windows Phone Variante), der Firefox Marketplace und der Chrome Web Store unterstützt. Die Anleitung für das Plugin ist dabei unter http://www.blogtogo.de/wp-appbox-app-badge-fuer-google-play-mac-app-store-windows-store-windows-phone-store-co/ zu finden.

Cocoa Controls

Wenn man in Xcode eine iOS oder Mac OS X App schreibt, so ist manchmal auf bestimmte Controls angewiesen, welche nicht in den Standard BIbliotheken zu finden sind. Abhilfe schaffen hier sogenannte „Custom Controls“, welche überall im Netz zu finden sind.

cocoacontrols.com

cocoacontrols.com

Eine zentrale Anlaufstelle für solche Controls bietet dabei die Seite cocoacontrols.com. Dort sind die Controls nach Lizenzen, Betriebsystem und einigen anderen Kategorieren sortiert, so das man meist relativ schnell das passende Control findet.