Homebrew deinstallieren

Bei Homebrew handelt es sich neben MacPorts um einen Paketmanager für Mac OS X. Möchte man Homebrew wieder loswerden empfiehlt die offizielle FAQ folgendes Skript:

#!/bin/sh
# Just copy and paste the lines below (all at once, it won't work line by line!)
# MAKE SURE YOU ARE HAPPY WITH WHAT IT DOES FIRST! THERE IS NO WARRANTY!

function abort {
echo "$1"
exit 1
}

set -e

/usr/bin/which -s git || abort "brew install git first!"
test -d /usr/local/.git || abort "brew update first!"

cd `brew --prefix`
git checkout master
git ls-files -z | pbcopy
rm -rf Cellar
bin/brew prune
pbpaste | xargs -0 rm
rm -r Library/Homebrew Library/Aliases Library/Formula Library/Contributions
test -d Library/LinkedKegs && rm -r Library/LinkedKegs
rmdir -p bin Library share/man/man1 2> /dev/null
rm -rf .git
rm -rf ~/Library/Caches/Homebrew
rm -rf ~/Library/Logs/Homebrew
rm -rf /Library/Caches/Homebrew

Nach dem erfolgreichen Durchlauf des Skriptes, sollte Homebrew Geschichte sein. Dabei ist zu beachten, das dass Skript nur funktioniert, wenn Homebrew unter /usr/local installiert wurde, was allerdings der Normalfall sein sollte.

Tweepy unter Mac OS X installieren

Bei Tweepy handelt es sich um eine freie unter der MIT-Lizenz lizenzierte Twitterbibliothek für Python, deren offizielle Webseite unter tweepy.org zu finden ist. Unter anderem wird diese Bibliothek für den Twitter Radiergummi genutzt. Im Gegensatz zu früher hat sich die Installation der Bibliothek etwas verändert. Hierfür sollte man jetzt pip nutzen. Dabei handelt es sich um ein Tool zur Paketverwaltung unter Python. Zur Installation gibt man im Terminal folgendes ein:

curl -O https://bootstrap.pypa.io/get-pip.py
sudo python get-pip.py

Damit ist pip installiert und kann genutzt werden:

sudo pip install tweepy

Pip installiert hiermit die Bibliothek Tweety und löst alle Abhängigkeiten auf, so das diese anschließend systemweit genutzt werden kann.

Multisite-WordPress für mehrere Domains einrichten

Seit der 3.0er Version von WordPress steckt in jedem WordPress die Möglichkeit aus dem normalen WordPress ein sogenanntes Multisite-Wordpress zu machen. Wenn man sich die aktuelle WordPress-Version auf den Webspace kopiert hat, wird diese ganz normal installiert. Nach der Installation wird der „wp-config.php“ folgende Zeile hinzugefügt:

define('WP_ALLOW_MULTISITE', true);

Durch das Hinzufügen der entsprechenden Optionen findet man in den Einstellungen unter Werkzeuge den Punkt Netzwerk-Einrichtung. Dort kann man die vorgegebenen Einstellungen so belassen und den Installationsbutton nutzen.

Die Netzwerk-Einrichtung unter WordPress

Die Netzwerk-Einrichtung unter WordPress

Nach der Installation kann das Multiuser-Wordpress theoretisch schon genutzt werden. Allerdings gilt das nur für den Fall das alle Blogs auf der gleichen Domain laufen. Für eine Installation welche mehrere Domains bedient, muss das „WordPress MU Domain Mapping“ Plugin genutzt werden.

Im ersten Schritt kann das Plugin wie gehabt über die WordPress Pluginverwaltung installiert werden. Allerdings beinhaltet die Installation dieses Plugins einen manuellen Teil. Die Datei „sunrise.php“ aus dem Plugin muss in den Ordner „wp-content“ kopiert werden. Bei einer Aktualisierung des Plugins muss dieser Schritt wiederholt werden. Nun muss die „wp-config.php“ angepasst werden. Dieser wird dabei:

define( 'SUNRISE', 'on' );

hinzugefügt. Nachdem man sich aus dem Multisite-Wordpress ein- und ausgeloggt hat, kann das Plugin genutzt werden. In den Optionen sollte man unter „Domain Mapping“ nur den Punkt „Permanent redirect (better for your blogger’s pagerank)“ aktivieren. Alle anderen Optionen können deaktiviert werden.

In der Netzwerkverwaltung wird eine neue Seite z.B. „example.org/seeseekey“ angelegt. Unter „Einstellungen -> Domains“ wird diese neue Seite mit der ID (2, 3, 4 und weiter aufsteigend) und der Domain hinzugefügt. Anschließend kann die Seite über die Domain aufgerufen und genutzt werden.

Skripte unter Linux installieren

Manchmal hat man ein Skript geschrieben welches man systemweit aufrufen möchte. Dazu muss dieses natürlich „installiert“ werden. Genaugenommen handelt es sich bei der Installation nur um eine Kopie an den richtigen Ort im System. In diesem Fall ist das der Ordner „/usr/local/bin/“. Allerdings wird für ein solche Operation nicht „cp“ genutzt. Stattdessen wird dies mittels „install“ erledigt:

sudo install skript.sh /usr/local/bin/skript.sh

Damit wird das Skript in den entsprechenden Ordner kopiert. Daneben werden die Dateirechte und Attribute angepasst. Anschließend kann das Skript von allen Nutzern systemweit genutzt werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem_Hierarchy_Standard

ownCloud aufsetzen und Sync einrichten

Möchte man eine Dropbox Alternative haben, bietet sich ownCloud an. Im ersten Schritt lädt man sich die Installationsdateien unter http://owncloud.org/ herunter. Es empfiehlt sich dabei die Installation auf einer Domain zu installieren, welche über ein SSL-Zertifikat verfügt. Damit ist die spätere Verbindung verschlüsselt und kann nicht ganz so einfach abgehört werden. Die entpackten Dateien werden anschließend auf den Webserver hochgeladen. Ist dies geschehen wird die passende URL zur Installation angesteuert:

https://example.org/owncloud/

Beim Ausführen des Installers kann es passieren das derselbe fehlende Dateirechte bemängelt:

Can't write into apps directory

This can usually be fixed by giving the webserver write access to the apps directory or disabling the appstore in the config file.

Wenn die Dateirechte korrigiert wurden sollte der Installer anschließend starten.

Der ownCloud Installer

Der ownCloud Installer

Nach dem Ausfüllen der Felder für die Datenbank und dem administrativen Account kann der Installer abgeschlossen werden. Mit dem vergebenden Nutzernamen und dem entsprechenden Passwort kann sich dann eingeloggt werden. Verfügt man über ein SSL Zertifikat sollte man in den Einstellungen den Punkt „Erzwinge HTTPS“ aktivieren.

Für die lokale Synchronisierung muss der entsprechende Client installiert werden. Nach dem Start des Clients wird man aufgefordert, den entsprechenden Pfad zur ownCloud Installation, sowie seinen Nutzernamen und das entsprechende Passwort einzugeben. In den erweiterten Einstellungen kann auch der lokale Pfad verändert werden.

Die Servereinstellungen von ownCloud

Die Servereinstellungen von ownCloud

Mit einem Klick auf den Button „Abschließen“ beginnt die Synchronisation. Was bei der Synchronisierung im leider nicht funktionert, ist die Nutzung mehrerer ownCloud Instanzen mit dem Sync-Client.