Mailverschlüsselung unter Android

Möchte man PGP bzw. GPG unter Android nutzen, so empfielt sich die Nutzung von K-9 Mail. Dabei handelt es sich um eine freie Mailsoftware. Neben K-9 Mail muss auch die App APG installiert werden. APG ist eine GnuPG Implementation für Android.

K-9 Mail beim Verfassen einer Mail

K-9 Mail beim Verfassen einer Mail

Nach der Installation können mittels APG die öffentlichen Schlüssel der Empfänger hinzugefügt werden. Anschließend kann in K-9 Mail eine Mail verfasst werden. Dort kann auch festgelegt werden, ob die Mail nur signiert oder auch verschlüsselt werden soll. In den Einstellungen von K-9 Mail können diese Optionen auch als Standard eingestellt werden (unter Kryptografie).

Unity und Android und das aktuelle SDK

Seit ein paar Tagen ist es möglich mit den frei verfügbaren Unity Versionen auch Android und iOS Builds zu bauen. Wenn man nun also anfängt und das aktuelle Android SDK herunterlädt und anschließend versucht in Unity einen Android Build zu erzeugen wird man feststellen, das dass ganze nicht funktioniert. Stattdessen bekommt man für einen kurzen Moment die Meldung:

Error building Player: Exception: android (invokation failed)

zu sehen. Der Grund für diesen Fehler ist dabei recht simpel. Unity arbeitet im Moment noch nicht mit der aktuellen SDK Version (r22) von Android zusammen. Hier muss auf die ältere r21 Version umgestiegen werden, damit Unity funktioniert. Diese gibt es für Linux, Mac OS X und Windows.

WordPress Plugin zur Vorstellung von Apps

Manchmal möchte man eine iOS oder eine Android App vorstellen. Seit einiger Zeit gibt es dafür ein kostenloses WordPress Plugin welches auf den Namen „WP-Appbox“ hört und über das WordPress Pluginverzeichnis heruntergeladen werden kann. Damit sieht eine App dann im Blog wie folgt aus:

‎Micro Miners
Preis: 2,29 €

Alternativ ist auch die Variante mit einigen Screenshots möglich:

‎Micro Miners
‎Micro Miners
Entwickler: BonusLevel.org
Preis: 2,29 €
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot
  • ‎Micro Miners Screenshot

Neben dem Appstore von Apple, werden auch Google Play, Android Pit, Windows Store (auch die Windows Phone Variante), der Firefox Marketplace und der Chrome Web Store unterstützt. Die Anleitung für das Plugin ist dabei unter http://www.blogtogo.de/wp-appbox-app-badge-fuer-google-play-mac-app-store-windows-store-windows-phone-store-co/ zu finden.

Outbank wieder benutzbar

Vor einigen Tagen kam die Version 2.0 der Anwendung Outbank heraus. Dabei handelt es sich um eine Banking Software für Mac OS X und iOS. Allerdings hatte sich in die Version ein schwerer Fehler eingeschlichen. So wurde das Passwort welches zu lokalen Verschlüsselung der Daten benutzt wird, im Klartext in die „system.log“ geschrieben, was dann im Beispiel so aussieht:

Jan 17 09:17:03 delphi.localdomain OutBank[537]: Open Store:Core Data key:123456->abcdefghijklmnopqrstuvwxyzABCDEF

Neben diesem Problemen hatte die erste Version dank iCloud Synchronisierung auch mit Problemen wie doppelten Umsätzen und ähnlichem zu kämpfen. Problematisch an dem Fehler im Log ist auch das Mac OS X von Zeit zu Zeit das ganze archiviert und es so dazu kommen kann, das dieses Passwort an mehreren Stellen zu finden ist. Das gleiche trifft auch auf die Kombination mit Backupsystemen wie Time Machine zu. Um nach dem Update auf Outbank die entsprechenden Logeinträge zu entfernen wird von „stoeger it“ folgende Zeile empfohlen welche man im Terminal ausführen sollte:

sudo -i -- 'cd /var/log && grep -vE "OutBank\[" system.log > system.log.clean && mv system.log.clean system.log && if [[ -f system.log.0.bz2 ]]; then for a in system.log.*.bz2; do bunzip2 $a && grep -vE "OutBank\[" ${a%.*} > ${a%.*}.clean && mv ${a%.*}.clean ${a%.*} && bzip2 ${a%.*} ; done; fi; rm -f /var/log/asl/*.asl'

Witzig sind in diesem Zusammenhang Aussagen von Tobias Stöger aus der Zeitschrift SFT (Spiele | Filme | Technik) wo er auf die Frage ob Outbank sicher ist unter anderem wie folgt antwortet:

Der Artikel bezog sich mal wieder auf das unsichere Android-OS. […] Hinzu kommen noch unsere Sicherheitsmaßnahmen, wie automatische Passwortsperre oder verschlüsselte Datenbank.

Das war dann wohl ein Fall von pauschaler Aussage zum falschen Zeitpunkt. Natürlich stellt sich die Frage warum (wenn auch nur für Debugzwecke) Passwörter überhaupt im Klartext gespeichert werden. Auch war keine Auskunft zu erhalten ob die neue Version von Outbank die Bereinigung der Dateien selber vornimmt. Zur Sicherheit sollte man dies also auf alle Fälle manuell nachholen und anschließend das entsprechende Passwort ändern.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.outbank.de/outbank-os-x-mac-sicherheitshinweis-zu-version-2-0-0/
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Outbank-2-mit-Passwort-Leck-1786837.html

Ouya

Spielekonsolen und Mediacenterhardware gibt es wie Sand am Meer. So könnte man den IST-Zustand des Ganzen beschreiben. Trotzdem hat das Ouya Projekt auf Kickstarter insgesamt $ 8,596,475 sammeln können. Damit ist es im Moment das zweiterfolgreichste (gleich nach der Pebble Uhr) Projekt auf Kickstarter. Bei Ouya handelt es sich um ein Stück Hardware in der Größe von „Rubiks Cube“, auch als Zauberwürfel bekannt.

Die Ouya Konsole

Die Ouya Konsole

Die technischen Daten sind dabei verlockend, so ist ein Nvidia Tegra 3 (Quad-core ARM Cortex-A9, Nvidia ULP GeForce), ein Gigabyte RAM und acht Gigabyte interner Speicher in Form von Flashbausteinen verbaut. An Schnittstellen bietet die Ouya ein HDMI Ausgang (mit 1080p), Wi-Fi in 802.11 b/g/n, Bluetooth in der Version 4.0, einen Ethernet sowie einen USB (2.0) Port. Zur Steuerung des ganzen wird ein Controller mitgeliefert, welcher über Bluetooth an die Konsole angebunden ist. Auf der Konsole läuft dabei ein Android 4.1 auf welchem die Ouya-Oberfläche (und das entsprechende Framework) aufsetzen wird.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=U39L4mEyIRc

Die Ouya soll dabei nicht nur eine Spielkonsole sein, sondern bringt auch Media Center Fähigkeiten mit. So sind Ouya und XBMC eine Partnerschaft eingegangen, damit Ouya dieses unterstützt. Spiele werden über den Ouya Store auf die Konsole geladen. Für die Entwickler bleiben dabei 70 % des Preises, die anderen 30 % gehen an Ouya Inc. Eine Besonderheit ist das man erst einmal jedes Spiel ausprobieren kann und dann die „Vollversion“ per „In-App“ Kauf freischaltet.

Alles in allem kostet die Ouya $ 100, mit einem zweiten Controller und internationalem Versand kommt man umgerechnet auf knapp 120 €. Es wird also einiges geboten für das Geld. Die Konsole folgt dabei der Philosophie „hackable“ zu sein. So soll es eine Möglichkeit geben die Konsole zu rooten ohne dabei die Garantie zu verlieren. Außerdem lassen sich die Konsole selber sowie der Controller mit einem normalen Schraubenzieher öffnen, auf Spezialschrauben wie z.B. Torx wird verzichtet.

Im Laufe der Kickstarter-Kampange gab es einiges Feedback aus der Community, welches sich auch in einigen Punkten auf die Ouya Konsole ausgewirkt hat. So bekommt die fertige Ouya einen Ethernet Port, das Design des D-Pads würde überarbeitet und auch die Button würden hinsichtlich ihrer Farbgebung so optimiert, das sie für Menschen mit Farbenblindheit besser auseinander zuhalten ist. Auch ein erstes Exklusiv Spiel wurde bereits angekündigt: „Robotoki“. Neben diesem soll es auch andere bekannte Spiele wie Final Fantasy III von Square Enix für die Ouya geben.

Die offizielle Webseite auf der man die Ouya mittlerweile vorbestellen kann, ist dabei unter http://ouya.tv/ zu finden. Ausgeliefert soll die Konsole dabei im April 2013.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ouya