Verschlüsselte Mails unter iOS

Mails verschlüsselt mit GnuPG zu verschicken, ist unter den Desktop-Betriebssystemen, wie Windows, Linux oder Mac OS X kein Problem. Schwieriger wird es unter Mobilsystemen. Für Android gibt es da eine Reihe von Lösungen. Bei iOS sieht das Ganze ziemlich mau aus. Das offizielle Mailprogramm, verfügt leider über keine Möglichkeiten es über Schnittstellen zu erweitern. Als einzige brauchbare App für das Verschlüsseln von Mails ist iPGMail zu nennen.

iPGMail
Preis: 3,99 €

Mangels möglicher Integration in das Mailprogramm müssen die Texte mittels Copy & Paste zwischen den beiden Apps ausgetauscht werden. Das ist natürlich nicht bequem, so das zu hoffen steht, das es hier in Zukunft eine elegantere Methode gibt. Die offizielle Seite ist unter http://ipgmail.com/ zu finden.

OUYA Systemupdate „Ogopogo“ erschienen

Vor ein paar Tagen erschien das erste Systemupdate für die OUYA welches einen Codenamen trägt. Die größte Neuerung im „Ogopogo“ genannten Update dürfte dabei die „External Storage“ Funktion sein. Gemeint ist damit die Möglichkeit, Spiele für die OUYA auch auf einem angeschlossenen USB-Stick oder einer externen Festplatte zu speichern. Die Funktionalität ist allerdings noch nicht für alle Nutzer verfügbar, sondern wird im Rahmen einer Closed Beta getestet. Nach einer erfolgreichen Anmeldung, kann man das ganze allerdings ausprobieren.

Die OUYA im Karton

Die OUYA im Karton

In der Detailansicht der Spiele, können nun auch bereitgestellte Videos abgespielt werden. Der Bildschirm zum Login enthält seit dem Update eine Möglichkeit das Passwort zurückzusetzen, für den Fall das man dieses vergessen hat. Die Beschriftung des Download-Button wurde von „Download“ auf „Free Download“ geändert, um dem Nutzer klarer zu zeigen, das bei diesem keine Kosten entstehen. Neben diesem größeren Features wurde eine Menge Fehler behoben, unter anderem ein Fehler durch welchen die OUYA vom HDMI Signal des angeschlossenen Fernsehers geweckt wurde. Neben der Verbesserung der Suchfunktion gab es auch einige Verbesserungen für Entwickler. Der komplette Changelog kann auf der offiziellen OUYA Seite eingesehen werden.

Der erste Eindruck von der OUYA

Lange hat es gedauert, bis die OUYA den Weg in die heimischen Gefilde fand. Den Controller hatte ich ja bereits vor einiger Zeit besprochen. Auch die OUYA selbst wirkt recht solide verarbeitet, wenn man von der nachgebenden Platine, beim Einstecken des Ethernetkabels absieht. Nach dem Start wird man begrüßt und kann gleich seine Controller aktivieren. Die OUYA unterstützt dabei bis zu vier Controller.

Die OUYA im Karton

Die OUYA im Karton

Nachdem der OUYA Account angelegt (http://gamers.ouya.tv/) ist, geht es an die Zahlunginformationen. Diese müssen angegeben werden. Man kann sich dabei zwischen einer Kreditkarte und einer Prepaidkarte entscheiden. Wenn das erledigt ist, sucht die OUYA nach einem Systemupdate. In meinem Fall spielte sie gleich das aktuelle Update ein. Beim Update erfolgt natürlich die obligatorische Warnung, das dass Gerät auf keinen Fall während der Aktualisierung abgeschaltet werden darf. Das Update selbst geht relativ zügig von statten. Länger als zwei Minuten sollte dieses nicht dauern. Danach wird man vom Startschirm begrüßt.

Die Anschlüsse auf der Rückseite

Die Anschlüsse auf der Rückseite

Die Oberfläche lässt sich dabei gut mit dem Controller bedienen. Die Reaktionszeit ist dabei kurz, so das man de Controller als verlängertes Werkzeug empfindet. Problematisch wird es, wenn man das erste mal versucht aus einem Spiel auszusteigen (in meinem Fall „Another World“) und wieder auf die „Home“-Oberfläche zu kommen. Hier hilft es den mittleren „Smiliebutton“ auf der Konsole länger zu drücken. Nach drei bis vier Sekunden landet man wieder in der Spieleauswahl. Alternativ kann man diesen zwei Mal nacheinander kurz zu drücken.

Was sehr schön an der OUYA ist, ist die Tatsache das man jedes Spiel kostenlos ausprobieren kann. Einige Spiele skalieren ihre Bildschirminhalte manchmal nicht richtig. Auch gelegentliche Abstürze waren zu verzeichnen. Alles in allem bekommt man für das Geld eine solide Konsole, die sicherlich an einigen Ecken und Kanten noch abgeschliffen werden muss.

Quantum Rush

Neben F-Zero und dessen Ablegern, wird es schwierig weitere vernünftige Science Fiction Racer zu finden. Das Spiel Quantum Rush möchte dies ändern. Es handelt sich dabei um keinen reinen Racer wie bei F-Zero, sondern die Gleiter verfügen auch über Waffensysteme ähnlich Extreme G. Ein Einspielermodus ist leider nicht vorgesehen, allerdings soll man über das Netz mit anderen Spielen um die Wette fahren können.

Quantum Rush

Quantum Rush

Entwickelt wird das ganze vom Berliner GameArt Studio und soll zuerst als Windows Version erscheinen. Da Quantum Rush mittels Unity3D entwickelt wird, sind auch Versionen für Mac, Linux, XBox, PlayStation, Android und iOS geplant. Vielleicht springt auch noch eine Version für die OUYA heraus.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=8KceqLDtfpk

Das Projekt sucht dabei noch Unterstützer auf Kickstarter welche die Entwicklung finanzieren. Ziel sind dabei $100,000 und im Moment sind noch 18 Tage Zeit um die restlichen knapp $95.000 aufzutreiben.

OTR unter Android

„Off-the-Record Mes­sa­ging“ ist eine schöne Sache, allerdings nutzen die wenigsten Menschen ihre Chatprogramme nur am Desktop. Auch die Mobilgeräte wollen bedient werden. Hier bietet sich für Android die App Xabber an. Dabei handelt es sich um einen freien XMPP Client welcher unter der GPLv3 lizenziert ist.

Xabber
Xabber
Entwickler: redsolution
Preis: Kostenlos

Der Quelltext von Xabber kann dabei auf Github bezogen werden. Neben den Standardfeatures bietet Xabber auch OTR-Integration. Nachdem man Xabber installiert und einen Account eingerichtet hat, muss nur noch OTR aktiviert werden. Dazu öffnet man die Einstellungen und wählt dort den Punkt Sicherheit aus.

Die Sicherheitseinstellungen von Xabber

Die Sicherheitseinstellungen von Xabber

Dort kann dann der OTR-Modus festgelegt werden. Zur Auswahl stehen dabei „deaktiviert“, „manuell“, „automatisch“ und „erforderlich“. Wenn der passende Modus ausgewählt wurde, kann die Kommunikation mittels OTR beginnen (außer man stellt den Modus auf „deaktiviert“). Im manuellen Modus kann OTR Kommunikation dabei über die Menütaste im Chat aktiviert (Mehr -> OTR Verschlüsselung) werden.