Jenkins Sicherheit zurücksetzen

Wenn man ein Jenkins aufsetzt kann es passieren das man sich beim Testen des Menüpunktes „Globale Sicherheit konfigurieren“ aus dem System aussperrt. Um diesen Zustand zu ändern, beendet man Jenkins einfach und sucht nach der „config.xml“ der Software. Dort gibt es einen Tag namens „useSecurity“ dessen Wert einfach auf „false“ setzt. Danach sollte man Jenkins wieder starten und kann ohne Zugriffsbeschränkungen auf das System zugreifen, bis man sich wieder mal aussperrt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jenkins_(Software)

Firefox Plugins deinstallieren

Die Add-Ons im Firefox lassen sich ohne Probleme deinstallieren. Schwieriger wird dies bei den Plugins. Diese setzen sich einfach fest und haben nur einen „Deaktivieren“-Button. Um die Plugins dennoch zu entfernen, öffnet man die erweiterte Konfiguration welche man über die Adressleiste erreicht, indem man „about:config“ eingibt. Dort ändert man dann den Wert der Einstellung „plugin.expose_full_path“ auf „true“.

about:plugins

about:plugins

Anschließend kann man mittels „about:plugins“ sehen, wo sich das entsprechende Plugin versteckt. Aufpassen muss man an dieser Stelle, da dort nur die aktiven Plugins anzeigt werden. Wenn man dann die entsprechenden Dateien löscht ist man seine ungeliebten Plugins los.

IPFire aufsetzen

Es gibt Fälle da reicht der Router „X“ einfach nicht mehr und man wünscht sich etwas größeres, wie z.B. IPFire. Dabei handelt es sich um eine Linux Router Distribution welche hauptsächlich in Deutschland entwickelt wird. Diese kann dabei unter http://www.ipfire.org/ bezogen werden. Bevor man mit der Installation beginnt, sollte man sich eine Linux Live CD seiner Wahl suchen und mit dieser auf dem Rechner booten, welcher später mit IPFire bestückt werden soll.

Der Grund für das ganze ist, das man vor der Installation ermitteln sollte, welche Netzwerkkarte welche MAC-Adresse trägt, sonst kann es bei der Konfiguration der Segmente später zu falschen Zuweisungen kommen. Der einfachste Weg die entsprechende MAC-Adresse pro Karte zu ermitteln ist es sämtliche Netzwerkkabel abzuziehen und dann nacheinander ein Kabel von Karte zu Karte umzustecken. In einem Netzwerk mit DHCP-Server kann man nun mittels „ifconfig“ sehen welche Karte eine IP bekommen hat und die entsprechende MAC-Adresse notieren.

Bei IPFire gibt es unterschiedliche Segmente in welche das Netzwerk unterteilt wird. Diese sind dabei „Green“, „Blue“, „Orange“ und „Red“. „Green“ bezeichnet dabei das interne Netz hinter der Firewall, bei „Blue“ handelt es sich um das WLAN Segment, „Orange“ steht für das DMZ Segment und „Red“ für das böse Internet (ein hier ansässiger Bitstromanbieter nennt es auch „das vorgelagerte Netz“). In diesem Beispiel soll es um die Konfiguration einer Installation mit allen vier Segmenten gehen. IPFire ist an dieser Stelle sehr flexibel und erlaubt auch kleinere Konfigurationen wie z.B. nur „Green“ und „Red“.

Wenn man mit der Installation beginnt werden ein paar grundsätzliche Dinge wie die Partitionierung, das Dateisystem und andere Kleinigkeiten abgefragt. Interessant wird es bei der Konfiguration der Netzwerke. Hier könnte eine Konfiguration für die vier Segmente exemplarisch so aussehen:

  • „Green“ – IP: 192.168.1.1 – Subnetz: 255.255.255.0
  • „Blue“ – IP: 172.16.18.1 – Subnetz: 255.255.255.0
  • „Orange“ – IP: 172.16.19.1 – Subnetz: 255.255.255.0
  • „Red“ – DHCP

Wichtig ist es hierbei darauf zu achten, das die gleiche Konfiguration, bzw. die gleichen IP Bereiche nicht für unterschiedliche Segmente benutzt werden sollten. So wird die Konfiguration IP: 192.168.1.1 – Subnetz: 255.255.255.0 dem grünen und blauen Segment zugewiesen, einige Probleme verursachen.

Das Webinterface von IPFire

Das Webinterface von IPFire

Bei der Konfiguration der Segmente benötigen einige Verbindungsarten noch die Angabe eines DNS Servers, sowie eines Standardgateways. Nachdem das Setup abgeschlossen wurde ist das Webinterface von IPFire in diesem Beispiel unter:

https://192.168.1.1:444

zu erreichen. Hier kann dann eine erweiterte Konfiguration vorgenommen werden, um z.B. den entsprechenden WLAN Geräten („Blue“) Zugriff auf das Internet zu geben.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ipfire.org/de/installation/start
http://www.pro-linux.de/artikel/2/613/ipfire.html
http://de.wikipedia.org/wiki/IPFire

Lokale Revision eines Git Repositories ermitteln

Möchte man die lokale Revision eines Git Repositories ermitteln so reicht es in der Konsole:

git log -n 1

einzugeben. Das ganze sieht auf dem Terminal dann so aus:

commit 1c40074d28676ec996ec91f1719cff43077f15f6
Author: Example <>
Date:   Tue Jan 3 09:52:23 2013 +0800

    Bugfixes in example function.

Soll nur der Hash ausgeben werden so muss die Kommandozeile wie folgt aussehen:

git log -n 1 --pretty=format:"%H"

Damit bekommt man dann nur den entsprechenden Hashwert ausgegeben.

JavaScript Integer in Enum umwandeln

In JavaScript ist es durchaus möglich Enums anzulegen:

var Protocol =
{ 
  PAMSG_REGISTER:0x0000, // D version, S username, S password, S email, S captcha response
  APMSG_REGISTER_RESPONSE:0x0002, // B error, S updatehost, S Client data URL, B Character slots
  PAMSG_UNREGISTER:0x0003, // S username, S password
}

Interessant wird es nun, wenn man versucht aus einer Zahl in diesem Beispiel der „2“ wieder einen Enum („APMSG_REGISTER_RESPONSE“) zu erzeugen. Hierbei hilft die Funktion „getEnumFromInteger“ welche wie folgt aussieht:

function getEnumFromInteger(enumWithValues, integer)
{
  var keys = Object.keys(enumWithValues);
    
  for (var i=0; i<keys.length; i++)
  {
    if(enumWithValues[keys[i]]==integer) return keys[i];
  }
    
  return null;
}

Damit wird der Enum durchiteriert und der entsprechende Schlüssel, welcher dem Integer entspricht, zurückgegeben.