MuseScore und das Audio Problem

Wenn man MuseScore unter Ubuntu über den Paketmanager installiert, funktioniert alles prima bis auf die Tonausgabe. Damit das nicht so bleibt benötigt man das JACK Audio Connection Kit. Dazu installiert man im Paketmanager JACK Control. Nachdem das installiert ist sollte man einige Einstellungen vornehmen. Dazu öffnet man JACK Control und klickt auf Setup. Dort muss im Settings Tab die Checkbox bei Realtime ausgeschaltet werden (wenn sie das nicht ist). Außerdem sollte darauf geachtet werden das das Output Device auf defaultgestellt ist. Im Misc Tab sollte man die Option Start JACK audio server on application startup aktivieren. Danach kann man die Einstellungen schließen und das ganze mittels des Start Buttons starten.

Nun muss nur noch MuseScore konfiguriert werden. Dazu öffnen man die Einstellungen von MuseScore und geht in den I/O Tab. Dort muss der Interne Synthesizer aktiviert sein (mit dem Soundfont /usr/share/sounds/sf2/FluidR3_GM.sf2). Nun deaktiviert man ALSA Audio und wählt stattdessen den JACK Audio Server und schließt das Einstellungsfenster und startet MuseScore neu. Danach kann man den MuseScore in vollen Zügen genießen :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.micmusic.co.za/forums/music/writing_sheet_music/sheet_music_software_in_linux.html

Linux Live Distributionen

Live Distributionen auf Linux Basis gibt es mittlerweile wie Sand am mehr. Besonders interessant ist die Distribution Parted Magic welche unter http://partedmagic.com/ zu finden ist. Bei dieser Distribution handelt es sich um ein auf das Partionieren (und alle dafür anfallenen Arbeiten) spezialisiertes System. Sehr praktisch das ganze, sollte man immer dabei haben :)

Ein anderes interessantes Livesystem ist BackTrack. Bei diesem System handelt es sich um eine Live CD mit über 300 Sicherheitsaanwendungen. Finden kann man diese Distribution unter http://www.remote-exploit.org/backtrack.html. Noch so ein Sache die man dabei haben sollte :)

SHR – Zeit zum Testen

Am ersten März wurde im SHR Projekt Blog verkündet das es nun Zeit zum testen ist. Das bedeutet das es nun ein Testing Image gibt bei dem darauf geachtet wird das bei einem Update nicht gleich das ganze System wieder zerschossen wird :) Das ganze läuft schon sehr angenehm, wenn auch manchmal etwas träge. Außerdem stürzt TangoGPS ab sobald man den Pfad für das OSM Repostiory verlegen will. Die Testing Images sind unter http://build.shr-project.org/shr-testing/images/ zu finden. Viel Spaß beim Testen :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://blog.shr-project.org/2009/03/time-for-testing.html

Qi Bootloader

Im Freerunner befindet sich im Normalfall der u-boot Bootloader. Dies ist allerdings nicht der einzige Bootloader welcher für Openmoko existiert. Ein alternativer Bootloader ist Qi. Im Gegensatz zu u-boot wird er aktiv weiterentwickelt, ist einfacher zu konfigurieren und unterstützt Partionen auf SD und SDHC Karten beliebiger Größe. Auch die Größe des Kernel Images (bei u-boot max. 2 MB) ist nicht begrenzt. Allerdings unterstützt Qi zur Zeit kein DFÜ über USB.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.openmoko.org/wiki/Qi