Cheat sheets

Manchmal benötigt man für eine Programmiersprache oder eine Bibliothek einen sogenannten „Cheat sheets“. Auf diesen findet man die wichtigsten Fakten, Befehle und ähnliches in einer kurzen und kompakten Form zusammengefasst.

quicklycode.com

quicklycode.com

Eine Seite auf der solche „Cheat sheets“ zu finden sind ist http://www.quicklycode.com/. Dort findet man unzählige dieser Übersichten nach Kategorien sortiert zum Download, je nach Format als PDF oder Grafikdatei.

Freie Korrespondenzschrift

Für die tägliche Korrespondenz kann man natürlich die bösartige „Arial“ nutzen, allerdings bevorzuge ich freie Schriftarten und solche die typographisch ein gewisses Mindestmaß an Stil haben. Da mir meine aktuelle Korrespondenzschriftart „DejaVu Sans Mono“ nicht mehr zusagte, war ich auf der Suche nach einer neuen. Die „DejaVu Sans Mono“ ist eine nichtproportionale Schriftart und wirkt dadurch zwar sehr persönlich, da sie an eine Schreibmaschine erinnert, allerdings führt das dazu, das die Texte sehr viel Platz in Anspruch nehmen.

Die erste Wahl fiel dabei auf eine Garamond. Das Problem war das die freie EB Garamond sich unter LibreOffice nicht dazu bewegen ließ Versalziffern in einer tabellarischen Darstellung anzuzeigen. Stattdessen gab es nur Mediävalziffer, welche leider nur im Fließtext zur Geltung kommen, aber bei Tabellen und ähnlichem nicht wirklich gut aussehen.

Linux Libertine in der Übersicht

Linux Libertine in der Übersicht

Am Ende gewann die Linux Libertine, welche wie seine Schwester „Linux Biolinum“ vom Libertine Open Fonts Projekt entwickelt wird. Bezogen werden kann die Schrift dabei unter http://www.linuxlibertine.org/.

Git Backstage bei Windows Developer

Heute erscheint die neue Ausgabe (7.13) des Magazins „Windows Developer„. Der Themenschwerpunkt der Ausgabe liegt dabei auf dem Thema Git in Verbindung mit dem Visual Studio und Windows.

Die aktuelle Ausgabe von Windows Developer

Die aktuelle Ausgabe von Windows Developer

Passend dazu gibt es von mir in dieser Ausgabe den 6-seitigen Artikel „Git Backstage“ welcher sich mit den physikalischen und logischen Speicherstrukturen und -mechanismen eines Git Repositories beschäftigt. Windows Developer kann dabei für 9,80 € am Kiosk bezogen werden.

Google verabschiedet sich von offenen Standards

Google scheint eine kritische Masse erreicht zu haben. Anders kann man sich das Verhalten in letzter Zeit nicht erklären. Während Larry Page sich auf der Keynote zur Google I/O noch bitterlich beschwerte, das den Nutzern von „Outlook.com“ die Möglichkeit eröffnet wurde mit Google Chat zu kommunizieren, aber dies umgekehrt nicht Fall sei und gleich danach beteuerte wie wichtig Interoperabilität ist.

Das Problem ist, das diese Aussage ziemlich zwiespältig wirkt. So wurde kurze Zeit später bei der Zusammenführung der hauseigenen Messenger einfach die XMPP Kommunikation zu anderen Servern gekappt. Somit ist es Nutzer dieser Messenger nicht mehr möglich mit Jabber Nutzern zu reden welche ihre Accounts bei anderen Diensten betreiben. Stattdessen soll man den haus­ei­gen Client nutzen, welcher nur mit Google Kontakten funktioniert.

Das ist beileibe nicht die einzige Abwertung eines offenen Standards durch Google. Vor einigen Monaten traf es den Google Reader (und damit RSS), welcher in diesem Monat seine letzte Schonfrist genießt. Auch die offene Kalender API über iCal wird zum September 2013 eingestellt. Dann erfolgt der Zugriff auf diese Daten nur noch über die proprietäre „Calendar API“ von Google.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage warum Google sich so verhält. Ein Grund könnte die Nutzerbindung sein, mit welcher die Googlenutzer im Google Datensilo gefangen bleiben, wenn es keine offenen Austauschschnittstellen mehr gibt. Ein anderer Grund könnte sein, das Google mehr Geld verdienen möchte. So ist z.B. die „Calendar API“ auf 10000 Abfragen pro Tag begrenzt, wer mehr benötigt darf eine Erhöhung des Quota bei Google erbetteln. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis wir auch für diesen Dienst löhnen dürfen.

Allerdings revidiert Google auch ab und an eine Entscheidung, wie bei der Calender API welche nun über CalDAV wieder für alle zugreifbar sein soll. Auch sollen die Kontakte mittels der CardDAV API abgefragt werden können. Wobei sich hier für den Beobachter ein hin und her ergibt, welches man von einem verlässlichen Partner nicht erwartet. So hilft es wohl nur das Datensilo zu verlassen und die private Cloud auf eigenem Webspace zu betreiben. Oder wie Goethe sagte: „Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.golem.de/news/larry-page-microsoft-will-uns-ausnutzen-1305-99298.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Googles-Kalender-API-bleibt-offen-fuer-alle-1883394.html
https://netzpolitik.org/2013/google-verabschiedet-sich-grostenteils-von-offenen-standards-fur-instant-messaging/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Googles-Chat-Client-kappt-Jabber-Kompatibilitaet-1866059.html