Twister

Twister klingt nicht nur wie Twitter, sondern sieht so aus. Bei Twister handelt es sich um eine dezentrale Plattform für Microblogging, ähnlich Twitter. Das ganze basiert dabei unter anderem auf dem Bitcoin-Protokoll und Distributed Hash Tables. Ziel ist es dabei eine Plattform aufzubauen, welche dezentral arbeitet und damit keine Abhängigkeiten zu einen einzelnen Anbieter hat.

Das Webinterface von Twister

Das Webinterface von Twister

Bei dem Protokoll und der Referenzimplementierung handelt es sich um freie Software, welche unter der BSD- und der MIT-Lizenz lizensiert ist. Die offizielle Seite ist auf twister.net.co zu finden. Der Quelltext der unterschiedlichen Implementationen befindet sich auf GitHub.

Gedanken zur Tageszeitung

Noch gibt es sie überall. Sie landet morgens im Briefkasten, wird gelesen und verschwindet wieder im Müll. Die Rede ist von der Tageszeitung. Man sollte sie auf die rote Liste setzen, denn Sie gehört zu einer aussterbenden Art. Es stellt sich natürlich die Frage nach dem warum?

Fangen wir im kleinen an und betrachten die regionale Tageszeitung mit einem entsprechenden Verbreitungsgebiet. Als solche enthält sie einen Teil mit Nachrichten welche sich mit dem Geschehen in der Welt befassen und einem regionalen Teil. Der Teil der allgemeinen Nachrichten über die Welt wird dabei von Tag zu Tag unbedeutender. Während in der Zeitung noch nach dem Diktator gesucht wird, kann man im Netz schon lesen, das er gestorben ist. Eine Tageszeitung als solche war schon immer alt wenn sie aus dem Druck kam, aber mittlerweile haben wir die Mittel, das wir dies auch bemerken.

Der Neuigkeitswert einer Tageszeitung, setzt sich eher aus den regionalen Inhalten zusammen – dort kann sie dank Korrespondenten vor Ort noch Akzente setzen und einen Mehrwert liefern. Wenn man aber stattdessen nur abgedruckte Pressemitteilungen, welche teilweise mit Rechtschreibfehlern übersät sind findet, gleichzeitig überall die Journalisten eingespart werden, dann darf man sich nicht wundern, das dass Produkt Tageszeitung irgendwann Müll ist.

Der Sitz des Nordkuriers - der lokalen Tageszeitung im Bereich Neubrandenburg

Der Sitz des Nordkuriers – der lokalen Tageszeitung im Bereich Neubrandenburg

Eine andere Frage die sich stellt ist natürlich, ob wenn die Tageszeitung eine Zukunft hat, diese auf dem Papier basiert. Die Antwort dürfte hier ein Nein sein, denn Papier ist ein komplizierter Werkstoff. Wir roden Wälder, verarbeiten sie in ressourcenintensiven Prozessen zu Papier, um sie dann mit Tinte zu bedrucken und anschließend viele tausend Tonnen quer durch das Land zu befördern. Anschließend nimmt sie der Leser aus dem Briefkasten, ließt sie 45 Minuten und wirft sie anschließend in den Müll. Eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen. Da ist es natürlich einfacher das ganze auf seinem eReader zu empfangen und dort zu lesen.

Die Frage die sich an dieser Stelle stellt, lässt gut aus diesem Zitat erahnen:

Wollt ihr die Druckereien erhalten oder die Zeitung?

Interessant wird das ganze bei Verlagen, welche nicht nur eine Tageszeitung ihr eigen nennen, sondern auch im Besitz einer Druckerei sind. Hier baut sich natürlich ein Spannungsverhältnis auf, welches zu Problemen und falschen Entscheidungen führen kann.

Viele Verlage sind nicht in diesem Jahrtausend angekommen, stattdessen beschließen sie Anachronismen wie das Leistungsschutzrecht und den Untergang doch noch etwas hinauszuzögern. Auch die Kompentenz für Nicht-Papier-Medien sollte vielen dieser Verlage abgesprochen werden. Was soll man sonst von Apps halten, welche zum Lesen dienen, aber doch nur die PDF Version der Zeitung anzeigen und diese 1 zu 1 mit der Printausgabe übereinstimmt?

Ich fürchte die unflexiblen in diesem Geschäft werden früher oder später vom Fortschritt überrollt und andere werden das Ruder übernehmen. Die Tageszeitung ist tot, auch wenn manche es noch nicht merken. Auf einem toten Pferd zu reiten geht nur eine gewisse Zeit gut. Aber es sollte uns nicht stören, die Informationen bekommen wir heute schneller, die Meinungsvielfalt ist breiter geworden, da es nun viele Sender gibt.

Denn früher bedeuten Massenmedien und Meinungsfreiheit das ein paar hundert ausgesuchte Leute mit dem entsprechenden Kleingeld ihre Meinung darstellen konnte. Heute kann dies theoretisch und auch praktisch jeder. Dieses Privileg sollten wir nutzen. Die Büchse der Pandora wurde geöffnet, aber diesmal bringt sie nicht Krankheit und Tod, sondern die Freiheit – die Freiheit unsere Meinung in die Welt zu tragen.

libwave.net

Möchte man eine Wave-Datei unter .NET oder Mono öffnen, so wird man feststellen das es hierfür wenige sinnvolle Möglichkeiten gibt. Viele der vorgeschlagenen Lösungen nutzen spezielle APIs, welche die Platzformunabhängigkeit zerstören. Aus diesem Grund habe ich mir wieder mal NAudio vorgenommen und aus dieser Bibliothek eine Bibliothek namens libwave.net abgeleitet.

Eine geöffnete Wave-Datei

Eine geöffnete Wave-Datei

Dank der freien Lizenz (NAudio ist unter der Ms-Pl lizenziert) stellte dies kein Problem dar. Mit der Bibliothek ist es möglich Wave-Dateien zu schreiben und zu lesen. Das Interface wurde dabei auf das notwendigste reduziert. Die Möglichkeiten werden dabei in den beiliegenden Beispielen aufgezeigt. Lauffähig ist die Bibliothek unter .NET und Mono. Zu finden ist das Projekt unter github.com/seeseekey/libwave.net.

Telefonzelle gefällig?

Die Telefonzelle, seit 1881 ein Bestandteil des deutschen Straßenbildes, auch wenn es damals noch Fernsprechkiosk hieß. Mittlerweile werden immer mehr der klassichen Telefonzellen abgebaut und durch Basistelefone ersetzt. Aber was wenn man eine solche Telefonzelle erwerben möchte?

Ein Münzfernsprecher

Ein Münzfernsprecher

Nun ja, man wendet sich an die Telekom. Für 450 € erhält man dort die klassische gelbe Telefonzelle – stattliches Gewicht: 276 Kilogramm. Bei einigen der Modellen enthält der Lack auch noch waschechtes Cadmium. Möchte man eine solche Zelle erwerben, so melde man sich über das entsprechende Kontaktformular.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://feedback.telekom-hilft.de/questions/wie-und-wo-kann-ich-eine-ausrangierte-telefonzelle-erwerben