QGIS

Wer auf der Suche nach einem freien GIS-System ist, sollte sich einmal QGIS (früher unter dem Namen Quantum GIS bekannt) anschauen. Technisch basiert QGIS auf dem Qt-Framework. Das GIS-System verfügt unter anderem über Informationen zur Visualisierung, Abfrage und Analyse von Daten.

QGIS mit einem DGM

QGIS mit einem DGM

Lizenziert ist QGIS unter der GPL und damit freie Software. Bezogen werden kann es auf der offiziellen Seite unter qgis.org. Dort stehen im Moment Versionen für Linux, Mac OS X und Windows zur Verfügung. Daneben existiert auch eine Version für Android.

API für Hackerspaces

In den letzten Jahren hat die Anzahl der Hackerspaces beträchtlich zugenommen. Mit der SpaceAPI versucht man Informationen über diese Hackerspaces zu sammeln, so das man sie über eine API abrufen kann. Mittlerweile sind einige Apps entstanden, welche diese API nutzen.

spaceapi.net

spaceapi.net

Der Quelltext für die SpaceAPI-Projekte ist auf GitHub zu finden, allerdings sind nur wenige bzw. keine Informationen über die Lizenzen zu finden, so das nicht ganz klar ist, ob es sich bei den Projekten um freie Software handelt. Zu finden ist die Seite SpaceAPI-Projektes unter spaceapi.net.

QUIX vs. LEGO

Seit einigen Jahren gibt es einen italienischen Hersteller, welcher Steckbausteine kompatibel zum LEGO-System herstellt und anbietet. Diese Bausteine hören dabei auf den Namen QUIX bzw. früher auch KLIX. Bei QUIX gibt es auf den ersten Blick zwei Vorteile. Der erste Vorteil ist, das QUIX knapp ein Drittel günstiger ist als vergleichbare LEGO-Produkte. Der andere Vorteil ist das man QUIX-Steine sortenrein in großen Mengen kaufen kann. Aus dem Grund erwarb ich eine Probepackung der QUIX Steine. Auf den ersten Blick fallen keine größeren Unterschiede auf. Das Material unterscheidet sich nicht, allerdings sind die QUIX-Steine minimal leichter (zirka ein halbes Gramm bei einem 4×2 Block). Die Ecken der Steine sind bei Lego leicht abgerundet, während sie bei den QUIX Steinen relativ scharfkantig sind – was sich negativ auf Handhabung der Steine auswirkt.

Links: QUIX - Rechts: LEGO

Links: QUIX – Rechts: LEGO

Beim Bauen von Modellen werden die Unterschiede zwischen den Steinen noch deutlicher. Während neue Legosteine problemlos aufeinander gesteckt werden können, wird bei den QUIX Steinen teilweise mehr Kraft benötigt, da bestimmte Steine sich nicht einfach aufeinanderstecken lassen. Beim Auseinanderbauen ist dieses Problem auch zu finden. Während bei LEGO Steinen geringe Scherkräfte reichen um z.B. eine Mauer in ihre Einzelteile zu zerlegen, bricht man sich bei den QUIX-Steinen fast die Finger. Zusammenfassend kann man sagen das die QUIX-Steine sehr nah an das Original herankommen (im Gegensatz zu anderen Nachahmerprodukten), aber ihm trotzdem nicht das Wasser reichen können.

OpenRA

In meinem gestrigen Artikel ging es um eine Command & Conquer Version für den Browser. Neben dem Original gibt es eine Reihe von Projekte welche sich mehr oder weniger mit Command & Conquer beschäftigen. Eines dieser Projekte ist OpenRA. Dabei handelt es sich um eine Engine welche das Feeling und die Spielmechanik von Command & Conquer nachbaut. So kann die Engine unter anderem die Spieldaten der alten Command & Conquer Teile nutzen. Angeboten werden dabei aber im Moment nur einzelne Missionen und keine zusammenhängende Kampagne. Neben dem Singleplayermodus gibt es auch einen Multiplayermodus.

Der Titelschirm von OpenRA

Der Titelschirm von OpenRA

OpenRA ist unter der GPLv3 lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Geschrieben ist das ganze in C#. Damit ist ist OpenRA unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig. Die offizielle Seite des Projektes ist unter openra.net zu finden.

Command & Conquer im Browser

Das erste Command & Conquer hat mittlerweile knapp 20 Jahre auf dem Buckel. Damit war es Zeit das ganze für den Browser umzusetzen. Aditya Ravi Shankar machte sich an die Arbeit und schuf eine solche Umsetzung, welche mittlerweile in der Version 0.8.3 vorliegt. Aus dieser Umsetzung heraus ist auch das Buch Pro HTML5 Games entstanden.

Command & Conquer im Browser

Command & Conquer im Browser

Ausprobieren kann man das ganze auf der entsprechenden Seite des Autors. Dabei wird nicht nur der Single-Player Modus sondern auch der Multi-Player Modus unterstützt. Auch die Missionsbesprechungen und Zwischensequenzen sind enthalten.