TL-WR702N im Client-Modus betreiben

Beim TL-WR702N handelt es sich um einen mobilen Access Point von TP-Link für WLAN mit einer Reihe von Zusatzbetriebsmodi. Unter anderem verfügt der Access Point über einen Betriebsmodi namens Client, mit welchem kabelgebundene Geräte in ein WLAN eingebunden werden können. Leider lässt sich dieser Modus nur umständlich aktivieren.

Nach dem Reset des Gerätes kann sich per WLAN mit diesem verbunden werden. Die Einstellung über das Quick Setup funktioniert nicht, da der Client Mode dort zwar eingestellt werden kann, aber anschließend nicht übernommen wird. Stattdessen muss der Modus über das Menü Working Mode eingestellt werden und der AP neugestartet werden.

Der TL-WR702N montiert an einer Wand

Der TL-WR702N montiert an einer Wand

Danach ist der TL-WR702N nur noch per Kabel unter der IP-Adresse 192.168.0.254 erreichbar. Die Netzverbindung am Rechner sollte zum Aufbau einer Verbindung auf 192.168.0.1 mit dem Subnetz 255.255.255.0 gestellt werden. Nachdem man sich wieder mit dem Gerät verbinden konnte, kann auf dem Gerät eine statische IP-Adresse im Punkt Network -> LAN eingestellt werden. Nach einem erneuten Neustart ist das Gerät unter der eingestellten IP-Adresse erreichbar. Im letzten Schritt muss in den DHCP Settings der eingebaute DHCP-Server deaktiviert werden. Damit ist der Client Mode nach einem erneuten Neustart nutzbar.

Kiosk Modus mit einem Ubuntu 12.04 LTS

Für den Hackerspace in Neubrandenburg waren wir auf der Suche nach der Möglichkeit ein Kiosk-System unter Ubuntu 12.04 LTS einzurichten. Das System sollte dabei hochfahren, den Browser öffnen und eine Webseite im Vollbild darstellen. In dieser Anleitung wird dabei davon ausgegangen, das System mit der Serverversion von Ubuntu 12.04 LTS installiert wurde. Nach der Installation muss im ersten Schritt der Desktop nachinstalliert werden:

apt-get install ubuntu-desktop

Der installierte Desktop wird beim nächsten Neustart automatisch ausgeführt, so das hier keine weitere Konfiguration notwendig ist. Nun legen wir den Nutzer für den Kioskbetrieb an:

adduser kiosk

Dieser Nutzer soll beim Neustart automatisch angemeldet werden. Dazu wird die Datei /etc/lightdm/lightdm.conf bearbeitet. In diese Datei wird dabei folgendes eingetragen:

[SeatDefaults]

autologin-guest=false
autologin-user=kiosk
autologin-user-timeout=0
autologin-session=lightdm-autologin
user-session=ubuntu
greeter-session=unity-greeter

Damit sind die ersten grundlegenden Schritte fertiggestellt und der Rechner kann neugestartet werden. Der Rechner fährt nun hoch und loggt sich mit dem Nutzer kiosk ein. In unserem Fall wurde nun der Bildschirm um 90 Grad über die Systemeinstellungen gedreht, da die Webseite hochkant angezeigt werden sollte. Damit der Bildschirm nicht nach einer gewissen Zeit ausgeht, sollte der Bildschirmschoner und die automatische Sperrung in den Systemeinstellungen unter Helligkeit und Sperren deaktiviert werden. Anschließend sollte im Terminal:

gsettings set org.gnome.desktop.screensaver idle-activation-enabled false

eingeben werden. Im Nutzerordner des Nutzers kiosk wird nun eine Datei mit dem Namen firefox.sh angelegt. Die angelegte Bash-Datei wird mit folgendem Inhalt gefüllt:

#!/bin/bash
setterm -blank 0
sleep 90;
while true;
do
 firefox -url http://example.org/
      sleep 0.1s;
done

Im Firefox selbst sollte ein Add-On für den Kiosk-Modus installiert werden. Hier stehen mKiosk und R-kiosk zur Auswahl. Mit dem Add-On wird der Firefox in die Möglichkeiten versetzt die Webseite im Vollbild anzuzeigen. Für den automatischen Start des Firefox werden nun folgende Zeilen zur .profile-Datei des Nutzers kiosk hinzugefügt:

# Start firefox
./firefox.sh &

Die 90 Sekunden Verzögerung in dem Skript dienen dazu, dem System genug Zeit für die Initialisierung und die Bildschirmdrehung zu geben. Damit der Mauszeiger nicht zu sehen ist, bietet sich das Paket unclutter an. Mit:

unclutter -idle 0.01 -root

wird der Mauszeiger nach der definierten Zeit ausgeblendet, bis er wieder bewegt wird.

Der Marsianer

Vor einigen Wochen fand ich mal wieder die Muße mich der Literatur hinzugeben. Herausgesucht hatte ich mir das Buch Der Marsianer von Andy Weir. In dem Buch geht es um eine Marsmission welche knapp 30 Jahre in der Zukunft spielt. Als ein Sturm auf dem Mars droht die Station hinwegzufegen, wird beschlossen die Mannschaft zu evakuieren. Bei dieser Evakuierung stirbt Mark Watney augenscheinlich. Es stellt sich jedoch heraus das Mark Watney überlebt hat und nun alleine auf dem Mars ist. Eine Rettungsmission wird mindestens vier Jahre dauern und so muss Mark Watney überleben. Das Buch schildert nun die wissenschaftlich fundierten Versuche Mark Watneys zu überleben, ist ein Pageturner, unglaublich spannend und jedem der sich für das Thema interessiert bedingungslos zu empfehlen. Mittlerweile soll das Buch auch verfilmt werden, der erste Trailer sieht dabei ganz vielversprechend aus:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Ue4PCI0NamI

Jot Script 2 von Adonite

Stifte fürs iPad sollte es nicht geben, die Designphilosophie begnügt sich stattdessen mit den Fingern des Nutzers. Trotzdem gibt es eine Reihe von Stiften wie den wie den Jot Script 2 von Adonit welcher in Zusammenarbeit mit Evernote auf den Markt gebracht wurde. Hauptsächlich entwickelt werden diese Stifte für den künstlerischen Bereich oder das Anfertigen von handschriftlichen Notizen.

Der Jot Script 2

In den letzten Tagen habe ich den Jot Script 2, bei welchem es sich um das aktuelle Modell von Adonit handelt, vermehrt genutzt. Im Gegensatz zu früheren Modellen von Adonit lässt sich dieser Stift benutzen ohne dass man Angst haben muss dass ein fragiles Teil der Konstruktion abbricht. Bei früheren Modellen gab es dort eine Art Plastikscheibe welche keinen besonders stabilen Eindruck machte.

Das aktuelle Modell kommt dem Gefühl eines echten Stiftes erstaunlich nah. Die Verzögerung beim Schreiben ist minimal so dass man mit dem Stift produktiv arbeiten kann. Besonders hervorzuheben ist die Erkennung der Handfläche so das man mit dem Stift wie auf einem Blatt Papier schreiben kann ohne das die Handfläche Artefakte erzeugt. Ein Nachteil ist die gewünschte Abschaltung der Multi-Finger-Gesten. Diese können zwar aktiviert bleiben, allerdings kann es dann zu Problemen mit der Bedienung kommen. Der Jot Script 2 ist per Bluetooth angeboten und verfügt über einen Akku welcher mit einer kleinen USB-Ladestation geladen wird. eine Akkuladung soll dabei für knapp 20 Stunden Dauerbetrieb ausreichen. Bezogen werden kann der Jot Script 2 unter anderem über den Evernote Market.