Konfiguration eines MikroTik-Routers über das Terminal setzen

Nachdem mit einem MikroTik-Router eine Verbindung hergestellt wurde, kann die Konfiguration des Gerätes einfach über das Terminal ausgelesen bzw. exportiert werden. Dazu muss eine Verbindung per SSH hergestellt werden:

ssh admin@192.168.1.1

Anschließend wird der Nutzer von einem Prompt begrüßt:

[admin@192.168.1.1] >

Die Konfiguration kann im Terminal mittels des Befehls:

/export verbose

ausgegeben werden. Hierbei wird die komplette Konfiguration des Routers ausgegeben. Sinnvoller ist es in den meisten Fällen den Befehl:

/export compact

zu benutzen. In diesem Fall wird nur die Konfiguration ausgegeben, welche sich von der Standardkonfiguration des Systems unterscheidet. Alternativ kann einfach der Befehl:

/export

genutzt werden, welcher standardmäßig, seit Version 6 des RouterOS, die Variante compact nutzt. Soll eine exportierte Konfiguration importiert werden, so kann hierfür der Befehl:

/import

genutzt werden. Bei dieser Operation wird vom System nach einem Dateinamen gefragt, in welchem die entsprechende Konfiguration hinterlegt ist. Anlegt werden kann eine solche Datei über dem Export-Befehl:

/export file=configuration.rsc

Soll stattdessen ein neues bzw. zurückgesetztes Gerät mit einer neuen Konfiguration bespielt werden, muss die entsprechende Datei erst auf dem Gerät hinterlegt werden. Hierfür kann das Webinterface und dort der Punkt Files genutzt werden.

Über den Menüpunkt Files kann die Konfigurationdatei hinterlegt werden

Über den, auf dieser Seite zu findenden, Upload-Dialog können neue Dateien auf dem Router hinterlegt werden. Die Datei kann beim Import-Befehl direkt mit angegeben werden:

/import file=configuration.rsc

Neben dem Ex- und Import von Konfiguration, kann die Konfiguration auch vollständig zurückgesetzt werden. Hierfür muss der Befehl:

/system reset-configuration

eingeben werden. Nach einer Sicherheitsabfrage:

Dangerous! Reset anyway? [y/N]:

und der Bestätigung derselben wird die Konfiguration vollständig zurückgesetzt.

Leere Ordner im Terminal unter macOS löschen

Beim digitalen Aufräumen unter macOS fiel mir eine Ordnerstruktur auf, in welcher viele leere Ordner waren. Da ich diese nicht von Hand löschen wollte, nutze ich das Terminal:

cd folder/
find . -type d -empty -delete

Im ersten Schritt wechselte ich in das entsprechende Verzeichnis. Anschließend wird die eigentliche Arbeit mit dem find-Befehl erledigt. Mithilfe des Befehls werden in diesem Falle alle leeren Ordner gesucht und postwendend gelöscht.

Standardeditor für die Z shell einstellen

In der neuen macOS-Version Catalina wurde die Standardshell seitens Apple gewechselt. Statt der Bourne-again shell, kurz Bash, wird nun die Z shell, kurz zsh, genutzt. Grund hierfür ist, dass die Lizenz, welche von Bash genutzt wird, aus Sicht von Apple zu restriktiv ist. Aus diesem Grund wurde zur Z shell gewechselt. In dieser ist, unter macOS, standardmäßig vi als Editor eingestellt. Soll der Standardeditor geändert werden so muss die entsprechen Konfigurationsdatei der Z shell im Terminal bearbeitet werden:

nano ~/.zshrc

In diese Datei muss nun folgende Zeile eingetragen werden:

export EDITOR=nano

Damit wird, nachdem die Konfiguration gespeichert wurde und die Shell neu geöffnet wurde, nano als Standardeditor genutzt.

QR-Codes unter Linux erzeugen

QR-Codes sind eine praktische Sache um Informationen schnell mit dem Smartphone einzulesen. Dies können Visitenkarten oder andere Informationen wie URLs sein. Am Markt existieren unzählige Tools um QR-Codes zu erzeugen.

Ein mit qrencode erzeugter QR-Code

Unter Linux können QR-Codes unter anderem einfach mit dem Kommandozeilenwerkzeug qrencode erstellt werden. Nach der Installation mittels:

apt-get install qrencode

kann der erste QR-Code erzeugt werden:

qrencode -o qrcode.png https://seeseekey.net

Die Fehlerkorrekturinformationen in dem QR-Code sind im Normalfall auf niedrig gestellt. Soll der Error Correction Level erhöht werden, so wird hierfür die Option -l genutzt:

qrencode -o qrcode.png -l H https://seeseekey.net

Bei den gewählten Option ist die erzeugte PNG-Datei in etwa 111×111 Pixel groß. Mithilfe des Parameters -s kann die Größe des erzeugten QR-Codes eingestellt werden:

qrencode -o qrcode.png -l H -s 24 https://seeseekey.net

Bei der Option gilt, je größer die Zahl desto größer das resultierende Bild. Lizenziert ist qrencode unter der GPL in Version 2 und damit freie Software. Die offizielle Seite des Projektes ist unter fukuchi.org/works/qrencode/ zu finden.

Fork – Git-Client für macOS und Windows

Auf dem Markt existieren eine Reihe von Git-Clients für die unterschiedlichsten Systeme. Unter macOS nutze ich neben dem Terminal den freien Git-Client GitX. Allerdings wird dieser seit einiger Zeit nicht mehr aktiv weiter entwickelt, sodass ich auf der Suche nach einer Alternative war. Fündig geworden bin ich beim Git-Client Fork.

Der Git-Client Fork mit einem geöffneten Git-Repository

Neben den klassischen Funktionalitäten, bietet Fork erweiterte Funktionalität zur Auflösung von Merge-Konflikten sowie eine interaktive Rebase-Funktionalität. Bezogen werden kann der Client über die offizielle Seite unter git-fork.com. Fork steht für macOS und Windows zur Verfügung. Vertrieben wird der Client als Freeware.