„Read it later“-Dienst in freier Form

In den letzten Jahren sind sie aus dem Boden geschossen, sogenannte „Read it later“-Dienste. Diese Dienste speichern dabei Artikel welche man erst später lesen möchte. Möglich wird dies durch Bookmarklets, Add-Ons und Apps welche die jeweiligen Artikel zum entsprechenden „Read it later“-Dienst schieben. Mit der freien Software wallabag, welche früher unter dem Namen poche bekannt war, kann man einen solchen Dienst selber hosten.

Die Login-Seite von wallabag

Die Login-Seite von wallabag

wallabag setzt auf PHP auf und ist unter der „DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE“ lizensiert, und damit freie Software, wie man dem Lizenztext entnehmen kann:

            DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
                    Version 2, December 2004

 Copyright (C) 2004 Sam Hocevar <>

 Everyone is permitted to copy and distribute verbatim or modified
 copies of this license document, and changing it is allowed as long
 as the name is changed.

            DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO PUBLIC LICENSE
   TERMS AND CONDITIONS FOR COPYING, DISTRIBUTION AND MODIFICATION

  0. You just DO WHAT THE FUCK YOU WANT TO.

Wichtig ist nur das der Name der Applikation geändert wird, wenn man diese forken möchte. wallabag kann auf der offiziellen Seite des Projektes unter www.wallabag.org bezogen werden.

Verschlüsselte Datenbank mit SQLite

Die Daten in einer SQLite Datenbank sind im Normalfall unverschlüsselt. Natürlich kann man die Daten von Hand verschlüsseln, was aber auf Dauer wahrscheinlich etwas anstrengend wird. Anhilfe schafft hier die Bibliothek SQLCipher mit welcher SQLite Datenbanken verschlüsselt werden können. Die Bibliothek ist dabei Open Source und steht unter der BSD Lizenz. Zu finden ist die Bibliothek unter http://sqlcipher.net/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sqlite

SQL Referenz für alle Lebenslagen

Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage wie man die Struktur eine Tabelle unter Sqlite ermitteln kann, bin ich über die Seite http://sqlzoo.net/ gestolpert. Dabei handelt es sich um eine Seite welche erklärt wie SQL sowie bestimmte andere Sachen (z.B. die Abfrage von Metadaten) funktionieren. Und das nicht nur für ein Datenbanksystem sondern für SQL Server, Oracle, MySQL, DB2, Mimer, PostgreSQL, SQLite und Access. Ein Fall für die Lesezeichen :)

SQLite unter Visual Studio 2008 kompilieren

Möchte man SQLite unter Visual Studio kompilieren, ist das nicht so einfach wenn man die falsche Version wählt :) Unter http://www.sqlite.org/download.html sollte man sich die sqlite-amalgamation-*_*_*.zip herunterladen.

In dieser Datei befindet sich der Sourcecode von SQLite. Im Gegensatz zum normalen Sourcecode ist die Amalgamation bereits preprozessiert. Wenn man die Datei entpackt findet man folgende Dateien vor:

– sqlite3.c
– sqlite3.h
– sqlite3ext.h

Möchte man SQLite mit einer Shell kompilieren so benötigt man die shell.c welcche unter http://www.sqlite.org/cvstrac/rlog?f=sqlite/src/shell.c zu finden ist. Danach hat man alle Dateien beisammen.

Nun legt man im Visual Studio ein neues Projekt an. Man wählt die Win32 Console Application und bestätigt das ganze. Anschließend öffnet sich ein Assistent. Dort wählen wir Console Application und Empty Project aus.

Nun müssen wie die Dateien zum Projekt hinzufügen. Dazu gehen wir im Projekt auf den Ordner Source Files und fügen die sqlite3.c sowie die shell.c hinzu. Das gleiche muss dann mit den Headedateien gemacht werden. Dazu gehen wir auf den Ordner Header Files und fügen die Dateien sqlite3.h und sqlite3ext.h hinzu.

Nun muss das ganze noch kompiliert werden und fertig ist die SQLite Bibliothek.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.sqlite.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/SQLite