Zwei-Faktor-Authentifizierung

Wenn man sich bei einem Webdienst anmeldet, so geschieht das meist mittels eines Passwortes. Das Problem an dieser Art von Authentifizierung ist das man nur mit Hilfe des Passwortes einen Account übernehmen kann. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung läuft das ganze etwas anders. Hier bekommt der Nutzer zusätzlich noch ein Token oder muss sich mittels einer TAN oder seinem Fingerabdruck identifizieren.

twofactorauth.org

twofactorauth.org

Viele bekannte Webdienste bieten diese Möglichkeit der Authentifizierung mittlerweile an. Meist bekommt man eine SMS mit dem Code, oder nutzt einen Generator auf seinem Smartphone. Wenn man sich informieren möchte, ob der gewünschte Webdienst eine Zwei-Faktor-Authentifizierung unterstützt, so sollte man twofactorauth.org besuchen. Auf der Webseite ist übersichtlich dargestellt welche Dienste eine solche Authentifizierung anbieten und welche es planen. Auch ist es möglich dem Dienst direkt mitzuteilen, das man sich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung wünscht.

IM Observatory

Das schöne an einem XMPP-Server ist die Tatsache das man ihn relativ einfach aufsetzen kann. Wenn er dann funktionstüchtig ist, stellt man sich nicht selten die Frage, wie sicher das ganze konfiguriert ist. Hier hilft das IM Observatorymit seiner Webseite.

Eine Auswertung des IM Observatory

Eine Auswertung des IM Observatory

Dort gibt man die URL zum XMPP-Server ein und anschließend wird dieser einigen Tests unterzogen. Nach Ablauf des Tests bekommt man eine Note von A bis F zugewiesen, wobei F das schlechteste Ergebnis darstellt. Daneben bekommt man detailliert aufgelistet welche sicherheitsrelevanten Features aktiv sind.

Verschlüsselte Mails unter iOS

Mails verschlüsselt mit GnuPG zu verschicken, ist unter den Desktop-Betriebssystemen, wie Windows, Linux oder Mac OS X kein Problem. Schwieriger wird es unter Mobilsystemen. Für Android gibt es da eine Reihe von Lösungen. Bei iOS sieht das Ganze ziemlich mau aus. Das offizielle Mailprogramm, verfügt leider über keine Möglichkeiten es über Schnittstellen zu erweitern. Als einzige brauchbare App für das Verschlüsseln von Mails ist iPGMail zu nennen.

Unbekannte App
Preis: Kostenlos

Mangels möglicher Integration in das Mailprogramm müssen die Texte mittels Copy & Paste zwischen den beiden Apps ausgetauscht werden. Das ist natürlich nicht bequem, so das zu hoffen steht, das es hier in Zukunft eine elegantere Methode gibt. Die offizielle Seite ist unter http://ipgmail.com/ zu finden.

Server gegen unbefugten Login sichern

Betreibt man einen Server, so wird man mit der Zeit feststellen, das man nicht der einzige ist, der gerne Zugriff auf den Server hätte. Um zu häufige Loginversuche abzublocken gibt es Fail2ban. Dieses Programmpaket durchsucht die entsprechenden Logs und blockiert böswillige Versuche in das System einzubrechen. Damit gehört Fail2ban zu den Intrusion Prevention Systemen. Die Installation auf einem Ubuntu-Server geht dabei leicht von der Hand:

apt-get install fail2ban

Anschließend kann mit der Konfiguration begonnen werden:

nano /etc/fail2ban/jail.conf

In den ersten Einstellungen unter „[DEFAULT]“ findet man die Zeit (in Sekunden) welche angibt wie lange ein Angreifer geblockt werden soll. Standardmäßig sind dies 10 Minuten respektive 600 Sekunden. Im Bereich „[JAILS]“ kann Fail2ban nun für bestimmte Dienste aktiviert werden, indem der Wert bei „enabled“ auf „true“ gesetzt wird. Selbstverständlich ist es auch möglich eigene Jails zu definieren. Alle vorgefertigten Filterregeln findet man unter „/etc/fail2ban/filter.d“. Die Überwachung des SSH Dienstes ist dabei standardmäßig aktiviert. Nach der Anpassung der Konfiguration, sollte der Dienst mittels

service fail2ban restart

neugestartet werden. Das Log in welchem alle Fail2ban Aktionen verzeichnet sind, ist unter „/var/log/fail2ban.log“ zu finden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://cup.wpcoder.de/fail2ban-ip-firewall/