Postfix Version ermitteln

Um die Versionsnummer eines installierten Postfix zu ermitteln, reicht es im Terminal folgendes einzugeben:

postconf -d mail_version

Anschließend erhält man eine Ausgabe nach dem Schema:

mail_version = 2.11.0

Da die Parameter aus der main.cf ausgelesen werden, ist es wichtig den Parameter -d anzugeben. So werden nicht die überschriebenen Werte zurückgegeben, sondern die Standardwerte, in diesem Fall die korrekte Versionsnummer.

Unterbrochenes Ubuntu-Upgrade fortsetzen

Da sitzt man vor seinem Ubuntu-Upgrade und eine unbedachte Handbewegung später hat man das Upgrade abgebrochen. In einem solchen Fall sollte man das Upgrade natürlich fortsetzen, wer möchte schon gerne ein halbfertiges System. Wurde die SSH Verbindung unterbrochen, muss sich im ersten Schritt mit dem Server verbunden werden. Anschließend gibt man im Terminal folgendes ein:

dpkg --configure -a
apt-get dist-upgrade
apt-get autoremove
apt-get autoclean
reboot

Danach sollte der Server auf dem aktuellsten Stand sein und das Upgrade durchgeführt sein. Sollte man das Upgrade vor dem Umstellen der Paketlisten abgebrochen haben, dürfte ein einfaches „do-release-upgrade“ genügenum den Upgrade-Vorgang erneut zu starten.

Postfix auf anderen Port mappen

Standardmäßig hört der Mail Transfer Agent Postfix auf dem Port 25. Möchte man nun das Postfix auch auf einem zusätzlichen Port hört, so muss man die „/etc/postfix/master.cf“-Datei bearbeiten. Dort sucht man die Zeile:

smtp      inet  n       -       -       -       -       smtpd

Unter der Zeile fügt man die Zeile:

587      inet  n       -       -       -       -       smtpd

hinzu. Anschließend muss der Dienst noch neugestartet werden:

service postfix restart

Damit hört Postfix neben Port 25 nun auch auf Port 587, dem bevorzugten Port für die Maileinlieferung von Clients.

Lasttests auf Webseiten durchführen

Wenn man eigenen Server eingerichtet hat, auf welchem auch Webdienste laufen, so möchte man diese eventuell einem Lasttest unterziehen, damit man sieht wo die Grenzen des Servers bzw. des entsprechenden Setups liegen.

Ein mit loader.io durchgeführter Test

Ein mit loader.io durchgeführter Test

Mit dem Dienst loader.io ist möglich seinen Webserver unterschiedlichsten Lasttest zu unterziehen. In der kostenlose Variante sind die maximalen Anfragen begrenzt, allerdings sind die Begrenzungen so hoch gewählt, das ein sinnvoller Test ohne Probleme möglich ist. Lasttest fremder Server sind auch nicht möglich, da man die entsprechende URL vorher verifizieren muss, in dem man eine bestimmte Datei auf dem Webserver ablegt oder alternativ die DNS-Konfiguration anpasst.

Neues Zertifikat für Dovecot erstellen

Dank der Heartbleed-Sicherheitslücke, sollten Applikationen welche OpenSSL nutzen, neue Zertifikate erzeugen. Dies trifft auch auf den Mailserver Dovecot zu. Um hier ein neues Zertifikat zu erzeugen gibt man im Terminal folgendes ein:

openssl req -new -x509 -days 3650 -nodes -out /etc/dovecot/dovecot.pem -keyout /etc/dovecot/private/dovecot.pem

Die zeitliche Gültigkeit des Zertifikats sollte man dabei je nach seinen Bedürfnissen über den Parameter „days“ anpassen. Anschließend muss Dovecot neugestartet werden:

service dovecot restart

Nach dem Neustart wird das neue Zertifikat genutzt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki2.dovecot.org/SSL/CertificateCreation