Dovecot und Punkte im IMAP

Wenn man bei einen normal konfigurierten Dovecot einen IMAP-Ordner mit dem Namen „“ anlegt, wird man im Mailprogramm folgende Ordnerstruktur zu sehen bekommen:

test@example
    org

Der Grund ist darin zu finden, das der Punkt im Falle einer Maildir-Konfiguration standardmäßig als Trennzeichen eingerichtet ist. Möchte man trotzdem IMAP Ordner mit einem Punkt anlegen, so hilft das Dovecot-Plugin „Listescape“. Die Handhabung ist dabei denkbar einfach. In der „conf.d/20-imap.conf“ wird dazu die auskommentierte Zeile:

#mail_plugins =

durch

mail_plugins = listescape

ersetzt. Nun muss in der Datei „10-mail.conf“ im vordefinierten Namespace „inbox“ der Seperator neu definiert werden:

namespace inbox {
  # Namespace type: private, shared or public
  #type = private

  separator = /

  ...
}

Er darf hier nicht auf einen Punkt gesetzt werden, da das ganze sonst nicht funktioniert. Nach einem anschließenden:

service dovecot restart

können dann auch neue Ordner mit einem Punkt im Namen angelegt werden. Auf bestehende Ordner wirkt sich das ganze allerdings nicht aus. Diese müssen bei Bedarf neu angelegt werden.

WordPress mit Lastproblemen

In den letzten Tagen hatte ich mit einer WordPress Installation einige Probleme. Diese äußerten sich darin, das die Webseite bei jedem Aufruf hohe Last erzeugte. Im Laufe der Zeit wurde die Laste dabei immer größer. Irgendwann gab der Server nur noch einen HTTP 500 Error von sich. Im Backend äußerte sich das ganze mit einer weißen Seite, was im Normalfall auf zu wenig Speicher für PHP hinweist.

In diesem Fall lag das Problem an anderer Stelle. Beim Überprüfen der Datenbank stellte sich heraus das die Tabelle „wp_options“ enorm groß war. Im Normalfall ist diese Tabelle ein paar MiB groß. In meinem Fall war sie knapp 600 MiB groß und bestand aus über 500.000 Einträgen. Bei diesen Dimensionen wird klar, wohin die Performance verschwunden ist. Im konkreten Fall gab es viele „transient“ und „displayed_galleries“ Einträge. Letzte Einträge werden vom Plugin „NextGEN Gallery“ erzeugt. Die „transient“-Einträge enstehen durch Caches (unter anderem für den RSS-Feed). Möchte man die Datenbank bereinigen helfen folgende SQL Befehle:

DELETE FROM wp_options WHERE option_name LIKE ('_transient_%')
DELETE FROM wp_options WHERE option_name LIKE ('displayed_galleries%')

Anschließend sollte die Tabelle optimiert werden, damit der von den gelöschten Einträgen belegte Speicherplatz wieder freigegeben wird.

Update:
Mittlerweile gibt es auch einen entsprechenden Artikel im WordPress Forum.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.staze.org/wordpress-_transient-buildup/

Aktuelle NextGEN Version und das „NOT Upgrade-safe“ Problem

Seit der 2.x Version des WordPress Plugins „NextGEN“ scheinen sich ja die Probleme zu häufen. Die aktuelle Version 2.0.7 begrüßt einen dabei nach der Installation mit der Meldung:

WARNING: NextGEN Gallery Stylesheet NOT Upgrade-safe

nggallery.css is currently stored in /www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css, which isn't upgrade-safe. Please move the stylesheet to /www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css to ensure that your customizations persist after updates.

Wie man sieht behauptet NextGEN, dass die Datei unter „/www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css“ unter Umständen bei einem Update überschrieben wird. Die Lösung die NextGEN vorschlägt ist es die Datei an exakt den gleichen Ort zu packen. Das klingt nicht nur komisch, sondern ist auch so.

Dabei handelt es sich um ein Problem mit dem Plugin. Photocrati ist mittlerweile auch dabei das ganze zu überprüfen, so das man hier auf das nächste Update warten sollte. Möchte man das Problem trotzdem gelöst haben, so kann man die „nggallery.css“ in den Ordner:

/wp-content/ngg_styles/

packen. Damit sollte dann auch die entsprechende Meldung verschwinden.

PPSX Dateien in ODP Dateien umwandeln

Bei PPSX Dateien handelt es sich um Slideshowdatei im OpenXML Format von Microsoft. Das Problem an diesen Dateien ist, das man sie nur öffnen und anschauen kann. Danach beenden sie sich wieder. Wenn man sie nun Drucken oder Bearbeiten möchte schaut man in die Röhre.

Der Dialog um die Präsentation zu optimieren

Der Dialog um die Präsentation zu optimieren

Auch LibreOffice bietet im ersten Moment keine Möglichkeit an, eine solche Slideshow zu speichern. Über einen Umweg ist es dann aber doch möglich. Dazu wird die Präsentation in LibreOffice geladen und anschließend mit der Tabtaste (Alt + Tab bzw. Cmd + Tab) das LibreOffice Fenster gesucht und geöffnet. In diesem wählt man nun den Menüpunkt „Extras“ -> „Präsentation komprimieren…“ aus. Der sich öffnende Assistent optimiert die Präsentation und speichert sie anschließend als ODP-Datei. Warum LibreOffice hier keine direkte Möglichkeit der Speicherung anbietet ist die Frage – schließlich scheint es nicht technisch bedingt zu sein.

MonoDevelop und „invalid configuration mapping“

Nach der Änderung des Projektes von „Debug|x86“ zu „Debug“ (AnyCPU) meldete sich MonoDevelop mit der Meldung:

invalid configuration mapping

Das Problem liegt hier aber nicht am Projekt selbst, sondern an der Projektmappe (Solution).

Die fehlerhaften Einstellungen in der Projektmappe

Die fehlerhaften Einstellungen in der Projektmappe

Diese erreicht man indem man auf die Wurzel der Mappe klickt und dort den Punkt „Optionen“ auswählt. Unter „Erstellen“ -> „Konfigurationen“ findet man dann den Übeltäter. Hier erstellt man neue Konfigurationen und entfernt die alten. Danach sollte es mit dem umgestellten Projekt keinerlei Probleme mehr geben.