Probleme mit der Zeitzone unter Kubuntu

Die aktuelle Kubuntu-Version 13.04 hat ein Problem mit der Zeitzone. Diese ist aus irgendeinem Grund auf UTC eingestellt. Versucht man das ganze zu ändern, bekommt man eine Fehlermeldung:

Authentifizierung nicht möglich, Aktion kann nicht ausgeführt werden: 6,

Auf der Konsole kann man das Problem dabei relativ schnell beheben:

dpkg-reconfigure tzdata
ntpdate pool.ntp.org

Weitere Informationen gibt es unter:
http://techlorebyigor.blogspot.de/2013/04/kudos-for-kubuntu-1304.html

Firefox Sync App in ownCloud rückstandslos entfernen

In einem meiner letzten Artikel gibt es darum, wie man Firefox Sync in Verbindung mit ownCloud nutzt. Augenscheinlich gibt es im Zusammenhang damit ein Problem, das dass ganze nach dem Neustart von Firefox nicht mehr richtig funktioniert. Natürlich kann man die entsprechende App in ownCloud deaktivieren, allerdings bleiben dabei noch einige Einträge in der Datenbank erhalten. Mit diesem Skript können diese Einträge entfernt werden:

<?php
//Configuration
$dbServer = "localhost";
$dbDatabase = "owncloud";
$dbUsername = "user";
$dbPassword = "secret";

//Set up connection
$mySQLConnection = mysql_connect($dbServer, $dbUsername, $dbPassword) or die ("keine Verbindung möglich. Benutzername oder Passwort sind falsch!");
mysql_select_db($dbDatabase) or die ("Die Datenbank existiert nicht.");

//Cleanup ownCloud Tables
mysql_query("DELETE FROM `$dbDatabase`.`oc_appconfig` WHERE `oc_appconfig`.`appid` = 'core' AND `oc_appconfig`.`configkey` = 'remote_mozilla_sync' AND `oc_appconfig`.`configvalue` = 'mozilla_sync/appinfo/remote.php'");

mysql_query("DELETE FROM `$dbDatabase`.`oc_appconfig` WHERE `oc_appconfig`.`appid` = 'mozilla_sync' AND `oc_appconfig`.`configkey` = 'enabled' AND `oc_appconfig`.`configvalue` = 'no'");
mysql_query("DELETE FROM `$dbDatabase`.`oc_appconfig` WHERE `oc_appconfig`.`appid` = 'mozilla_sync' AND `oc_appconfig`.`configkey` = 'installed_version' AND `oc_appconfig`.`configvalue` = '1.0'");
mysql_query("DELETE FROM `$dbDatabase`.`oc_appconfig` WHERE `oc_appconfig`.`appid` = 'mozilla_sync' AND `oc_appconfig`.`configkey` = 'types' AND `oc_appconfig`.`configvalue` = ''");

//Drop tables
mysql_query("DROP TABLE `oc_mozilla_sync_collections`, `oc_mozilla_sync_users`, `oc_mozilla_sync_wbo`;");

//Close connection
mysql_close($mySQLConnection);
?>

Zu finden ist das Skript auf GitHub. Es entfernt dabei die Tabellen „oc_mozilla_sync_collections“, „oc_mozilla_sync_users“ und „oc_mozilla_sync_wbo“. Daneben wird die Tabelle „oc_appconfig“ um die Einträge der App bereinigt.

Dovecot und Punkte im IMAP

Wenn man bei einen normal konfigurierten Dovecot einen IMAP-Ordner mit dem Namen „“ anlegt, wird man im Mailprogramm folgende Ordnerstruktur zu sehen bekommen:

test@example
    org

Der Grund ist darin zu finden, das der Punkt im Falle einer Maildir-Konfiguration standardmäßig als Trennzeichen eingerichtet ist. Möchte man trotzdem IMAP Ordner mit einem Punkt anlegen, so hilft das Dovecot-Plugin „Listescape“. Die Handhabung ist dabei denkbar einfach. In der „conf.d/20-imap.conf“ wird dazu die auskommentierte Zeile:

#mail_plugins =

durch

mail_plugins = listescape

ersetzt. Nun muss in der Datei „10-mail.conf“ im vordefinierten Namespace „inbox“ der Seperator neu definiert werden:

namespace inbox {
  # Namespace type: private, shared or public
  #type = private

  separator = /

  ...
}

Er darf hier nicht auf einen Punkt gesetzt werden, da das ganze sonst nicht funktioniert. Nach einem anschließenden:

service dovecot restart

können dann auch neue Ordner mit einem Punkt im Namen angelegt werden. Auf bestehende Ordner wirkt sich das ganze allerdings nicht aus. Diese müssen bei Bedarf neu angelegt werden.

WordPress mit Lastproblemen

In den letzten Tagen hatte ich mit einer WordPress Installation einige Probleme. Diese äußerten sich darin, das die Webseite bei jedem Aufruf hohe Last erzeugte. Im Laufe der Zeit wurde die Laste dabei immer größer. Irgendwann gab der Server nur noch einen HTTP 500 Error von sich. Im Backend äußerte sich das ganze mit einer weißen Seite, was im Normalfall auf zu wenig Speicher für PHP hinweist.

In diesem Fall lag das Problem an anderer Stelle. Beim Überprüfen der Datenbank stellte sich heraus das die Tabelle „wp_options“ enorm groß war. Im Normalfall ist diese Tabelle ein paar MiB groß. In meinem Fall war sie knapp 600 MiB groß und bestand aus über 500.000 Einträgen. Bei diesen Dimensionen wird klar, wohin die Performance verschwunden ist. Im konkreten Fall gab es viele „transient“ und „displayed_galleries“ Einträge. Letzte Einträge werden vom Plugin „NextGEN Gallery“ erzeugt. Die „transient“-Einträge enstehen durch Caches (unter anderem für den RSS-Feed). Möchte man die Datenbank bereinigen helfen folgende SQL Befehle:

DELETE FROM wp_options WHERE option_name LIKE ('_transient_%')
DELETE FROM wp_options WHERE option_name LIKE ('displayed_galleries%')

Anschließend sollte die Tabelle optimiert werden, damit der von den gelöschten Einträgen belegte Speicherplatz wieder freigegeben wird.

Update:
Mittlerweile gibt es auch einen entsprechenden Artikel im WordPress Forum.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.staze.org/wordpress-_transient-buildup/

Aktuelle NextGEN Version und das „NOT Upgrade-safe“ Problem

Seit der 2.x Version des WordPress Plugins „NextGEN“ scheinen sich ja die Probleme zu häufen. Die aktuelle Version 2.0.7 begrüßt einen dabei nach der Installation mit der Meldung:

WARNING: NextGEN Gallery Stylesheet NOT Upgrade-safe

nggallery.css is currently stored in /www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css, which isn't upgrade-safe. Please move the stylesheet to /www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css to ensure that your customizations persist after updates.

Wie man sieht behauptet NextGEN, dass die Datei unter „/www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css“ unter Umständen bei einem Update überschrieben wird. Die Lösung die NextGEN vorschlägt ist es die Datei an exakt den gleichen Ort zu packen. Das klingt nicht nur komisch, sondern ist auch so.

Dabei handelt es sich um ein Problem mit dem Plugin. Photocrati ist mittlerweile auch dabei das ganze zu überprüfen, so das man hier auf das nächste Update warten sollte. Möchte man das Problem trotzdem gelöst haben, so kann man die „nggallery.css“ in den Ordner:

/wp-content/ngg_styles/

packen. Damit sollte dann auch die entsprechende Meldung verschwinden.