Raspberry Pi Firmware aktualisieren

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Artikel in welchem ich beschrieb wie die Firmware des Raspberry Pi aktualisiert werden kann. Mittlerweile lässt sich das ganze noch einen Schritt einfacher bewerkstelligen. Im ersten Schritt muss rpi-update installiert werden:

sudo apt-get install rpi-update

Anschließend kann der Updater mittels:

sudo rpi-update

aufgerufen werden. Neben diesem Aufruf existieren eine Reihe weiterer Optionen mit denen sich der Aktualisierungsprozess noch besser steuern lässt. Im Normalfall werden diese allerdings nicht benötigt. Nach dem Backup der alten Firmware und vor dem eigentlichen Update erscheint in der aktuellen Version eine Sicherheitsabfrage:

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WARNING: This update bumps to rpi-4.9.y linux tree
Be aware there could be compatibility issues with some drivers
Discussion here:
https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?f=29&t=167934
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Would you like to proceed? (y/N)

Wenn man keine spezielle Hardware (der Beitrag im Forum behandelt eventuelle Probleme) betreibt, kann man das ganze mit einem Druck auf die y-Taste bestätigen. Anschließend wird das Firmware-Update durchgeführt. Dabei werden die Firmware, Kernel Module, das SDK, einige Bibliotheken wie z.B. die VideoCore und HardFP-Bibliotheken und weitere Komponenten aktualisiert. Wenn die Aktualisierung fehlerfrei durchlief, sollte der Raspberry Pi mittels:

sudo reboot

neugestartet werden. Das Projekt des Updaters kann auf GitHub gefunden werden. Der Updater ist unter der MIT Lizenz lizenziert und freie Software. Technisch handelt es sich bei dem rpi-update-Tool um ein Bash-Skript. Es befindet sich seit April 2012 in aktiver Entwicklung, so das man auch in Zukunft auf dieses Tool bauen kann.

Online-JSON-Validator

Wenn man JSON-Dateien erzeugt, kann es passieren das man bei der Erzeugung Fehler erzeugt. Zur Überprüfung solcher JSON-Daten kann man einen Validator nutzen, wie ihn jsonlint.com zur Verfügung stellt. Dort wird der JSON-Quelltext eingefügt und kann anschließend problemlos validiert werden. Bei Fehlern in der JSON-Datei, wird angezeigt wo diese entstehen und können damit beseitigt werden.

jsonlint.com

jsonlint.com

Der Quelltext von JSONLint kann auf GitHub bezogen werden. Er ist dabei unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Präsentationsframework für den Browser

Wenn man eine Präsentation mit einem Office-Programm seiner Wahl erstellt, so führt das meist dazu das man sich die ersten Stunden Gedanken über das Design der Präsentation macht, anstatt sich um die Inhalte zu kümmern. Das war einer der Gründe, warum ich für Präsentationen nur noch Frameworks nutzte, welche im Browser laufen und ihren Fokus auf den Inhalt legen.

Eine Präsentation welche mittels Reveal realisiert wurde

Eine Präsentation welche mittels Reveal realisiert wurde

Eines dieser Frameworks ist reveal.js. Besonders schätze ich an reveal.js die Möglichkeit den eigentlichen Inhalt der Präsentation in Markdown-Textdateien auszulagern. So kann sich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren. Das Framework unterstützt dabei alles was man für eine Präsentation benötigt wie Tabellen, Fragmente, Auflistungen und ähnliches. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist reveal.js unter der MIT-Lizenz und damit freie Software. Eine Demo gibt es auf der entsprechenden Demo-Seite des Autors.

Phpunit VW Extension

Unit-Test sind in der Softwareentwicklung ein wichtiger Teil der Entwicklung. Problematisch wird es wenn ein solcher Unit-Test fehlschlägt. Dann muss der Grund dafür gesucht und beseitigt werden. Unit-Test werden bei vielen Continuous-Integration-Systemen beim Build-Vorgang automatisch ausgeführt. Der Entwickler wird vom System über entsprechende Fehler bei der Ausführung informiert und kann handeln.

github.com/hmlb/phpunit-vw

github.com/hmlb/phpunit-vw

Wem das zu anstrengend ist, der kann sich mit der Phpunit VW Extension behelfen. Sobald die Unit-Test über ein Continuous-Integration-System ausgeführt werden, werden sie dank der Phpunit VW Extension automatisch durchgewunken. Bei der normalen Entwicklung schlagen die Tests wie gewohnt fehl – ein Prüfstandmodus für Unit-Tests.

Starcraft im Browser

Das originale Starcraft hat mittlerweile über 15 Jahre auf dem Buckel. Dies hielt den Entwickler Ryuta nicht davon ab eine Umsetzung von StarCraft für den Browser mittels HTML5 und Javascript zu entwickeln. Die Umsetzung ist dabei nicht mit einem fertigen Spiel zu verwechseln, sondern eher eine Tech-Demo, welche allerdings nicht minder beindruckend ist. So können die Einheiten gesteuert werden und andere Einheiten angegriffen werden – auch an die Soundausgabe wurde gedacht.

StarCraft im Browser

StarCraft im Browser

Lizenziert ist die Engine – dessen Quelltext auf GitHub zu finden ist – unter MIT-Lizenz und damit freie Software. Ausprobieren kann man die Engine unter gloomyson.github.io/StarCraft/.