Screenshot-Schatten unter Mac OS X abschalten

Unter Mac OS X werfen Fenster einen Schatten, welcher auch auf Screenshots zu sehen ist. Dies kann man z.B. bei diesem Artikel sehen. Wem diese Schatten nicht gefallen, der kann sie im Terminal abschalten, in dem er dort:

defaults write com.apple.screencapture disable-shadow -bool true

eingibt. Nach einem Neustart (bzw. einem ab- und anmelden) oder einem:

killall SystemUIServer

im Terminal, ist die Einstellung aktiv und Screenshots tragen in Zukunft keinen Schatten mehr.

Festplattennutzung unter Mac OS X visualisieren

Festplatten, egal welcher Größe haben eine unangenehme Eigenschaft. Irgendwann sind sie voll und man fragt sie wo der ganze Platz hin ist. Um sich das ganze übersichtlich anzuschauen gibt es für Windows „WinDirStat„, für Linux „KDirStat“ und für Mac OS X gibt es „GrandPerspective“ welches unter http://grandperspectiv.sourceforge.net/ zu finden ist.

Eine GrandPerspective Analyse

Eine GrandPerspective Analyse

Nach dem Start von „GrandPerspective“ wählt man einen Ordner aus und bekommt anschließend eine Analyse aus welcher sich optisch erschließt welches die größten Brocken auf der Festplatte sind. Die Software wird aktiv weiter entwickelt und steht dabei unter der GPL. Es existieren auch lokalisierte Versionen, allerdings werde diese augenscheinlich nicht mehr gepflegt, so das man mit der englischen Version Vorlieb nehmen sollte.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/GrandPerspective
http://de.wikipedia.org/wiki/WinDirStat
http://de.wikipedia.org/wiki/KDirStat

Pecunia

Wer auf der Suche nach einer quelloffenen Bankingsoftware für Mac OS X ist, der sollte einmal einen Blick auf Pecunia werfen. Pecunia steht dabei unter der GPLv2 und ist mittlerweile in der Version 1.0 erhältlich, auch wenn es sich bei dieser noch um eine Betaversion handelt. Benutzt man bereits eine ältere Version von Pecunia, so sollte man einige Dinge bei der Migration beachten. Entwickelt wurde Pecunia in großen Teilen von Mike Lischke.

Pecunia in der Überweisungsansicht

Pecunia in der Überweisungsansicht

Neben iTAN unterstützt die Software auch mobileTAN, chipTAN in der normalen als auch in der optischen Fassung. Auch Überweisungen, Daueraufträge und ähnliches sind kein Problem. Weitere Features werden auf der Webseite des Projektes beschrieben, welche unter http://www.pecuniabanking.de zu finden ist.

Outbank wieder benutzbar

Vor einigen Tagen kam die Version 2.0 der Anwendung Outbank heraus. Dabei handelt es sich um eine Banking Software für Mac OS X und iOS. Allerdings hatte sich in die Version ein schwerer Fehler eingeschlichen. So wurde das Passwort welches zu lokalen Verschlüsselung der Daten benutzt wird, im Klartext in die „system.log“ geschrieben, was dann im Beispiel so aussieht:

Jan 17 09:17:03 delphi.localdomain OutBank[537]: Open Store:Core Data key:123456->abcdefghijklmnopqrstuvwxyzABCDEF

Neben diesem Problemen hatte die erste Version dank iCloud Synchronisierung auch mit Problemen wie doppelten Umsätzen und ähnlichem zu kämpfen. Problematisch an dem Fehler im Log ist auch das Mac OS X von Zeit zu Zeit das ganze archiviert und es so dazu kommen kann, das dieses Passwort an mehreren Stellen zu finden ist. Das gleiche trifft auch auf die Kombination mit Backupsystemen wie Time Machine zu. Um nach dem Update auf Outbank die entsprechenden Logeinträge zu entfernen wird von „stoeger it“ folgende Zeile empfohlen welche man im Terminal ausführen sollte:

sudo -i -- 'cd /var/log && grep -vE "OutBank\[" system.log > system.log.clean && mv system.log.clean system.log && if [[ -f system.log.0.bz2 ]]; then for a in system.log.*.bz2; do bunzip2 $a && grep -vE "OutBank\[" ${a%.*} > ${a%.*}.clean && mv ${a%.*}.clean ${a%.*} && bzip2 ${a%.*} ; done; fi; rm -f /var/log/asl/*.asl'

Witzig sind in diesem Zusammenhang Aussagen von Tobias Stöger aus der Zeitschrift SFT (Spiele | Filme | Technik) wo er auf die Frage ob Outbank sicher ist unter anderem wie folgt antwortet:

Der Artikel bezog sich mal wieder auf das unsichere Android-OS. […] Hinzu kommen noch unsere Sicherheitsmaßnahmen, wie automatische Passwortsperre oder verschlüsselte Datenbank.

Das war dann wohl ein Fall von pauschaler Aussage zum falschen Zeitpunkt. Natürlich stellt sich die Frage warum (wenn auch nur für Debugzwecke) Passwörter überhaupt im Klartext gespeichert werden. Auch war keine Auskunft zu erhalten ob die neue Version von Outbank die Bereinigung der Dateien selber vornimmt. Zur Sicherheit sollte man dies also auf alle Fälle manuell nachholen und anschließend das entsprechende Passwort ändern.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.outbank.de/outbank-os-x-mac-sicherheitshinweis-zu-version-2-0-0/
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Outbank-2-mit-Passwort-Leck-1786837.html

MonoDevelop unter Mac OS X mehrfach starten

Manchmal kommt es vor, das man mehrere Instanzen von MonoDevelop unter Mac OS X benötigt. Allerdings wird man feststellen das dies nicht ohne weiteres möglich ist da OS X nur eine Instanz öffnet. Hier hilft es dann im Terminal:

open -n /Applications/MonoDevelop.app

einzugeben. Damit wird das System gezwungen eine neue Instanz von MonoDevelop anzulegen. Eine andere Methode wäre es eine Kopie von MonoDevelop anzulegen und diese z.B. „MonoDevelop 2“ zu nennen, was aber in meinen Augen keinen Sinn macht, da es auf eine Verschwendung von Speicherplatz hinausläuft.