Probleme mit Kdenlive und H264

Unter Debian/Ubuntu/Kubuntu hat man bei Kdenlive das Problem das man kein H264 rendern kann. Eigentlich sollte man das können aber durch eine Eigenheit der in Debian/Ubuntu/Kubuntu mitgelieferten ffmpeg ist kein ACC als Audiocodec möglich. Das ist wohl auf einige Lizenzprobleme mit der Implementation zurückzuführen. Dies führt dazu das das Rendering nicht funktioniert. Als Workarround geht man auf sein gewünschtes H264 Profil und klickt auf Neues Profil erstellen. Dort wechselt man bei acodec das acc in libmp3lame. Aussehen könnte das ganze dann so:

f=mp4 hq=1 acodec=libmp3lame ab=128k ar=48000 pix_fmt=yuv420p vcodec=libx264 minrate=0 b=8000k b_strategy=1 subcmp=2 cmp=2 coder=1 flags=+loop flags2=dct8x8 qmax=51 subq=7 qmin=10 qcomp=0.6 qdiff=4 trellis=1 aspect=%dar pass=2

Damit funktioniert das Rendering dann auch unter Debian/Ubuntu/Kubuntu.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/kdenlive
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1280510

Verschlüsseltes Benutzerverzeichnis erstellen

Unter Ubuntu wird in der Standardinstallation (wenn man es denn möchte) ein verschlüsseltes Benutzerverzeichnis angelegt. Möchte man nun einen weiteren Nutzer anlegen welcher ebenfalls über ein verschlüsseltes Homeverzeichnis verfügt so gibt man auf der Konsole folgendes ein

sudo adduser –encrypt-home
z.B. sudo adduser –encrypt-home anne

Und schon hat man einen weiteren Nutzer mit einem verschlüsselten Homeverzeichnis :)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/ecryptfs-utils

Fähigkeiten der Netzwerkkarte unter Ubuntu ermitteln

Da hat man nun eine Netzwerkkarte im Rechner und würde doch gerne etwas mehr über diese erfahren (z.B. ob das gute Stück Gigabit Netzwerk unterstützt). Im ersten schritt könnte man sich dazu die PCI Geräte (in diesem speziellen Fall nur die Netzwerkarte(n)) anzeigen. Das geschieht mittels:

lspci | grep Ethernet

Meist lässt sich schon aus dem Namen ablesen ob die Karte Gigabit unterstützt. Wem das zu wenig ist der kann sich das Paket ethtool installieren und bekommt dann mittels

ethtool eth1

heraus was die Netzwerkkarte alles kann.

MegaGlest

Unter dem Namen Glest gibt es ein offenes Open Source Strategiespiel für Linux (und für Windows). Leider wird Glest im Moment nicht weiter entwickelt. Und so wurde Glest von einigen Freiwilligen geforkt und wird nun unter dem Namen MegaGlest weiter betrieben. Dabei wurde vieles erweitert, so gibt es jetzt statt zwei Rassen, gleich ein paar mehr. Zu MegaGlest hat freies Magazin einen interessanten Artikel herausgebracht welcher hier gelesen werden kann. Finden kann man Megaglest unter http://sourceforge.net/projects/megaglest/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Glest
http://wiki.ubuntuusers.de/Spiele/Glest
http://www.golem.de/1007/76396.html
http://www.pro-linux.de/news/1/15898/neues-3d-echtzeit-strategiespiel-mega-glest-335.html

htop für das Netzwerk

Ich benutze sehr gerne htop um mir auf einem Ubuntu Server System die Prozesse, Auslastung etc. anzeigen zu lassen. Ein ähnliches Werkzeug gibt es auch für das Netzwerk. Es hört auf den Namen iptraf und kann mittels

apt-get install iptraf

installiert werden. Es bietet dabei verschiedene Modi zur Anzeige des Datenverkehrs bzw. dessen Zusammenfassung. Möchte man hingegen den gesamten Netzwerkverkehr aufzeichnen um ihn später zu analysieren so benötigt man das Paket tshark und kann dann mittels tshark -w network.protocol & den gesamten Netzwerkverkehr in die Datei network.protocol schreiben. Diese Datei kann man später in Wireshark öffnen, was die Auswertung doch stark vereinfacht.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Iptraf
http://wiki.ubuntuusers.de/Wireshark