Unter Android ist das erstellen eines Screenshots ein Abenteuer für sich (in den neueren Versionen soll es auch so gehen). Meist benötigt man dafür ein gerootetes Gerät. Unter iOS ist es einfacher. Hier drückt man ganz einfach die An/Aus Taste welche sich rechts oben befindet und danach dann auf den Homebutton und schon wird der entsprechende Screenshot erstellt und landet im Foto Verzeichnis, aus welchem er dann z.B. weiter verschickt werden kann.
GPlayer
Mit dem iPad hat man das Problem das man ohne iTunes im Normalfall keine Inhalte auf das Tablet bringen kann. Auch ärgerlich ist es das man bestimmte Videos (z.B. AVIs mit bestimmten Codecs) über iTunes nicht auf das Gerät bekommt.
Abhilfe schafft hier die App GPlayer welcher unter http://itunes.apple.com/de/app/gplayer/id438402174 zu finden ist. Mit dieser App ist es möglich so ziemlich alles abzuspielen was Bewegtbild enthält. Per WLAN kann man Dateien dann auch per FTP oder HTTP auf das Gerät hochladen, so das man nicht auf iTunes angewiesen ist.
Jabber/XMPP Anwendung unter iOS
Reine Jabber Anwendungen unter iOS sind ziemlich selten und so ist mir noch keine (ausreichend gute) Lösung dafür bekannt. Anders sieht es da bei dem Multiprotokolmessengern aus. Hier bietet sie die App „imo.im“ an mit welcher man sich unter anderem zu folgenden Diensten verbinden kann:
- IMO
- MSN
- GTalk
- Yahoo!
- Skype
- AOL / ICQ
- Jabber
- VKontakte
- MySpace
- Hyves
- Steam
Dort kann man sich dann auch mit einem Jabber (bzw. XMPP) Account anmelden. Die Nachrichten werden dabei für den Fall das die App nicht läuft bis zu einer Woche im Hintergrund gepusht.
Weitere Informationen gibt es unter:
http://xmpp.org/xmpp-software/clients/
http://apple.stackexchange.com/questions/1902/what-jabber-clients-are-there-for-iphone
Eine Woche das „neue iPad“
Das neue iPad ist mein erstens iOS Gerät nach einer Reihe von Androidgeräten. Der Grund für den Kauf des neuen iPads war wohl der Biographie von Steve Jobs geschuldet, die mich veranlasste es mal auszuprobieren. Dabei ist mir bewusst das es sich bei dem iPad um ein ziemlich geschlossenes System handelt, aber der Mensch als solches ist ziemlich bequem, also wurde der Versuch gewagt.
Die Apps auf dem iPad haben ihren Charme so sind mir schon einige Schmuckstücke begegnet welche unheimlich Spaß machen. Im Gegensatz zu manchen Android Tablet Apps wird der Platz den das Display bietet ausgenutzt, ohne das man größere weiße Freiraume hat. Was mir auffiel ist das die Apps unter iOS doch teilweise ein gutes Stuck teurer sind als ihre Androidäquivalente. Das Display an sich ist Augenschmaus. Längere Texte lesen sich damit wirklich sehr bequem, bis zu dem Moment an welchem das Tablett beim halten zu schwer wird.
Natürlich hat jedes System bzw. Gerät auch seine Nachteile. So bekomme ich unter Linux meine Inhalte nicht auf das Tablet es sein denn es gelingt mir mit Hängen und Würgen iTunes unter WINE zum laufen zu bekommen. Bisher ist dies nicht der Fall. Auch die Fotos bekommt man anscheinend nur per Photostream vom Gerät herunter. Als Linux Nutzer schaut man da wieder in die Röhre.
Passend zum iPad gab es auch noch ein Smartcover als einzige Hülle und ich muss sagen das ganze hat doch eine gewisse Eleganz. Cover auf und schon ist das Tablet an, danach kann man das Tablett dann z.B. aufstellen und somit bequem schreiben. Das Gerät an sich wird wie aus einem Guss und liegt gut in der Hand wobei das Gewicht nach einer Weile doch ziemlich auf die Arme geht. Es hat bei mir auch keinen Gelbstich und auch die Hitzeentwicklung ist so gering, das ich meinen Herd wohl doch behalten werde.
An einige Eigenarten muss man sich trotzdem gewöhnen wie z.b. die Integration von ReadItLater in Safari und Twitter, da dauerte es doch etwas bis ich raus hatte wie dies funktioniert. Auch ist es nervig das jede Anwendung z.B. für Dropbox nochmal die Zugangsdaten haben möchte. Bei Androidgeräten installiere ich Dropbox einmal und kann dann anschließend es von jeder App aus nutzen welche die „Share“ Funktionalität nutzt. Auch das Problem das Safari in der Standardeinstellung keine Passwörter speichert musste erst einmal angegangen und gelöst werden.
Der Akku wurde in den ersten Tagen relativ schnell leer was aber auch andere ganzen Spielerei lag. Im normalen Betrieb reicht eine Akkuladung etwa 2 – 3 Tage.
Richtig schön wird es dann mit Diensten wie iTunes Match so das man seine Musiksammlung immer dabei hat, wobei ich finde das 25000 Titel nicht reichen. Ich denke da gibt es einige Leute die ihre Sammlung in diesem Fall nicht mitgenommen bekommen. Hier darf Apple ruhig noch eine Null an die Anzahl dranhängen.
Auch das hinzufügen von Videodateien unter iTunes ist doch recht grausam, AVI Dateien mit bestimmten (nicht exotischen) Codecs nimmt iTunes einfach nicht an, was doch sehr ärgerlich ist. Auch die Synchronisation der Bücher zwischen iTunes und dem iPad geht nicht so leicht von der Hand wie man es gerne hätte.
Dateien welche man z.B. über den iA Writer in der iCloud speichert sind unter Windows (von Linux fangen wir erst gar nicht an) nicht erreichbar (es sei denn ich habe eine wichtige Einstellung übersehen). Eine schöne Funktionalität ist das man sein iPad über die Seite http://icloud.com orten kann und es so schnell wiederfindet wenn man es mal verloren hat. Über die gleiche Seite kann man es auch sperren und fern löschen.
Zusammenfassend kann man sagen das es an der Hardware nicht wirklich etwas zu meckern gibt, aber die Integration in die Betriebssysteme einige Macken hat und vor allem unter Linux sich endlich etwas tun sollte.
Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/IPad
PlayN
Wer ein Spiel für ein Mobilgerät schreiben möchte hat das Problem das es eine ganze Menge dieser Systeme gibt. Die bekannteren sind sicherlich Android und iOS. Möchte man für diese Systeme ein Spiel schreiben, so wäre eine Abstraktionsschicht eine feine Sache. Eine solche bietet Google mit „PlayN“ unter der Apache Lizenz an. Mit diesem Framework wurde unter anderem die Google Chrome Version von Angry Birds geschrieben. Aktuell werden folgende Plattformen unterstützt:
- Java
- HTML5
- Android
- iOS
Auch Flash wird unterstützt, wobei das Backend dafür im Moment einen Maintainer sucht und deshalb in dieser Liste nicht auftaucht. Herunterladen kann man sich PlayN unter http://code.google.com/p/playn/.
Weitere Informationen gibt es unter:
http://code.google.com/p/playn/wiki/PlatformStatus
http://www.schockwellenreiter.de/blog/2012/03/12/playn/




