seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Das vierte Open Movie Projekt ist da: “Tears of Steel”. Im Gegensatz zu den vorherigen Projekten “Elephants Dream”, “Big Bug Bunny” und “Sintel” ist der diesjährige Film nicht komplett animiert sondern von echten Schauspielern “durchsetzt”. Es handelt sich dabei um einen Science Fiction Film, in welchen natürlich stilecht die Welt gerettet werden muss.

Zu finden ist der unter der CC-BY Lizenz stehende Film unter http://www.tearsofsteel.org/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blender_Foundation

Um GIMP unter Kubuntu auf Deutsch zu stellen suchte ich nach einem Paket mit einem Namen wie z.B. gimp-de. Es gibt allerdings nur ein Paket mit GIMP im Namen nämlich gimp-help-de, welches allerdings nur für die deutsche Hilfe verantwortlich ist. Um GIMP direkt zu lokalisieren muss das Paket language-pack-gnome-de installiert werden. Danach wird man von GIMP mit einer deutschen Nutzeroberfläche begrüßt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/gimp
https://seeseekey.net/archive/1104

Da installiert man sich nichts ahnend auf einem Windows 7 Rechner GIMP und plötzlich ist GIMP nur auf Englisch verfügbar. Eigentlich sollte GIMP die Sprache automatisch anhand der Systemsprache einstellen. Da das hier nicht funktioniert ist etwas Handarbeit nötig. Im ersten Schritt wird die Windows Systemsteuerung aufgerufen und über die Suche nach Umgebungsvariablen gesucht. Dort wählt man den Punkt Umgebungsvariablen für dieses Konto bearbeiten aus und legt dort eine neue Benutzervariable an. Diese trägt den Namen LANG und bekommt den Wert de. Startet man nun GIMP ist es auch unter WIndows 7 in deutscher Sprache verfügbar.

Manchmal möchte man in GIMP einige Sachen per Batch erledigen. Bei mir war das die Konvertierung von einigen tausenden Photoshop Bilder in das GIMP Format. Da ich in GIMP selber keine brauchbare Funktionalität für dieses Problem fand, schaute ich mich nach Plugins um. Fündig wurde ich dann auf der Webseite http://members.ozemail.com.au/~hodsond/dbp.html. Dort wird das Plugin David’s Batch Processor angeboten mit dem sich solche Dinge erledigen lassen. Wieder eine Menge Zeit gespart 🙂

Eher zufällig bin ich gestern über das GIMP Handbuch unter http://manual.gimp.org/de/ gestoßen. Und nach einem ersten Blick in dieses muss ich doch sagen das ich positiv überrascht bin. Das ganze ist doch recht umfangreich und informativ. Es wundert mich bloß das ich dieses Handbuch nie aus Gimp heraus aufgerufen habe, sondern immer gleich Google gefragt habe. Erliege ich da dem Vorurteil das Open Source Software schlechte Dokumentation hat? 😉

In meiner Windowszeit hatte ich zwar GIMP auf dem Rechner, habe allerdings immer Photoshop (bis auf Kleinigkeiten) den Vorzug gegeben. Unter Kubuntu war ich jetzt dazu “gezwungen” etwas ernsthaft mit GIMP zu bearbeiten. Nach 15 Minuten war ich dann kurz davor Photoshop unter Wine zu installieren. Das habe ich dann nicht getan sondern bin stattdessen schlafen gegangen. Am nächsten Tag wurde es dann wieder mit GIMP versucht. Weitere 10 Minuten tat sich nichts sinnvolles. Nach einiger Lektüre, unter anderem wozu diese schwebenden Auswahlen gut sind, lichtet sich das ganze. Nach weiteren 10 Minuten war das gewünschte Resultat erreicht.

Fazit: Sobald man mit seinen alten Gewohnheiten gebrochen hat (in meinem Fall die Photoshopgewöhnung) und ein bisschen die Dokumentation gelesen hat, kommt man doch erstaunlich schnell zu Resultaten 🙂

Wer kennt sie nicht die Web 2.0 Logos welche mit Spiegelungen und Glaseffekten arbeiten. Natürlich kann man das ganze per Hand gestalten, wobei das ja in Arbeit ausartet 🙂

Das dachte sich auch Exceptionfault und schrieb für GIMP ein kleines Plugin welches einem diese Arbeit abnimmt. Es nimmt eine 2D Grafik, dreht sie um 45 Grad fügt noch ein paar Effekte hinzu und fertig ist das Web 2.0 Logo.

Zu finden ist das ganze unter: http://mericet.de/2009/01/09/gimp-web20-logo-plugin/.