Firewall unter CentOS 7 deaktivieren

Möchte man die installierte Standard-Firewall unter Cent OS 7 deaktivieren, so muss man sich am Dienst firewalld zu schaffen machen. Dieser kann dabei mit dem Kommando:

systemctl stop firewalld

gestoppt werden. Anschließend kann der Dienst mittels:

systemctl disable firewalld

dauerhaft deaktiviert werden. Mit dem Kommando:

firewall-cmd --state

kann nun überprüft werden ob der Dienst wirklich deaktiviert wurde. Wenn dies der Fall zeigt das Kommando die Ausschrift not running an.

JSON mit GSON schreiben

Wenn man unter Java eine JSON-Datei schreiben möchte, so kann man dies natürlich von Hand tun. Einfacher und effizienter ist es allerdings wenn man das ganze mit der Bibliothek GSON erledigt. Dabei handelt sich um eine von Google entwickelte Bibliothek, welche ursprünglich für den internen Gebrauch bei Google gedacht war. Mit dieser ist neben vielen anderen Dingen unter anderem auch die Serialisierung von Java-Objekten in JSON möglich. Möchte man eine JSON-Datei manuell schreiben so nutzt man den von der Bibliothek bereitgestellten JsonWriter:

JsonWriter writer = new JsonWriter(new OutputStreamWriter(new FileOutputStream(new File("test.json")), StandardCharsets.UTF_8));

writer.setIndent("  "); // definiert die Einrückung

writer.beginObject();
writer.name("test");
writer.value("123");
writer.endObject();

writer.close();

Im ersten Beispiel wird ein einfaches Objekt in eine JSON-Datei geschrieben, was in der Datei schlussendlich so aussieht:

{
  "test": "123"
}

Natürlich ist es auch möglich beliebig viele Objekte in eine Datei zu schreiben und Arrays zu nutzen:

JsonWriter writer = new JsonWriter(new OutputStreamWriter(new FileOutputStream(new File("C:\\Temp\\test.json")), StandardCharsets.UTF_8));

writer.setIndent("  "); // definiert die Einrückung

writer.beginObject();
writer.name("persons");

writer.beginArray();

writer.beginObject();
writer.name("firstname");
writer.value("Hans");
writer.name("lastname");
writer.value("Meiser");
writer.endObject();

writer.beginObject();
writer.name("firstname");
writer.value("Luna");
writer.name("lastname");
writer.value("Bottom");
writer.endObject();

writer.endArray();

writer.endObject();

writer.close();

Heraus kommt dabei eine JSON Datei welche so aussieht:

{
  "persons": [
    {
      "firstname": "Hans",
      "lastname": "Meiser"
    },
    {
      "firstname": "Luna",
      "lastname": "Bottom"
    }
  ]
}

Zu finden ist die Bibliothek auf GitHub. Lizenziert ist die GSON-Bibliothek unter der Apache Lizenz und damit freie Software.

Online-JSON-Validator

Wenn man JSON-Dateien erzeugt, kann es passieren das man bei der Erzeugung Fehler erzeugt. Zur Überprüfung solcher JSON-Daten kann man einen Validator nutzen, wie ihn jsonlint.com zur Verfügung stellt. Dort wird der JSON-Quelltext eingefügt und kann anschließend problemlos validiert werden. Bei Fehlern in der JSON-Datei, wird angezeigt wo diese entstehen und können damit beseitigt werden.

jsonlint.com

jsonlint.com

Der Quelltext von JSONLint kann auf GitHub bezogen werden. Er ist dabei unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Heap Dumps unter Java auswerten

Manchmal kommt es vor das man eine Java Applikation geschrieben hat, welche aus irgendeinem Grund mehr Speicher verbraucht als sie sollte. Im schlimmsten Fall führt dies zu einem OutOfMemory-Error. Möchte man dem Übeltäter auf die Spur kommen, kann man im ersten Schritt einen Heap Dump bei einem OutOfMemory-Error vornehmen. Dazu fügt man den VM Optionen der JVM den Parameter:

-XX:+HeapDumpOnOutOfMemoryError

hinzu. Dieser Parameter sorgt dafür, das im Falle eines OutOfMemory-Error, ein Dump des Heaps auf der Festplatte landet. Das Problem an diesem Dump ist allerdings, das er sich händisch schlecht auswerten lässt. Abhilfe schafft hier das freie Werkzeug Eclipse Memory Analyser.

Eclipse Memory Analyser

Eclipse Memory Analyser

Mit diesem ist es möglich den Heap Dump einzulesen und anschließend unter Zuhilfenahme der Analysefunktion dem Memory Leak auf die die Spur zu kommen. Bezogen werden kann das Tool über die offizielle Webseite. Lizenziert ist der Memory Analyser unter der Eclipse Public License und damit freie Software.

Auto Activation unter Eclipse immer aktivieren

Wenn man mittels Eclipse in Java entwickelt, so kann man mit der Tastenkombination Strg + Space den Content Assistant aktivieren. Ich persönlich bevorzuge es wenn dieser an so vielen Stellen wie möglich aktiviert wird, da dies die Entwicklung aus meiner Sicht wesentlich komfortabler macht.

Die Auto Activation Optionen

Die Auto Activation Optionen

Dazu müssen die Einstellungen unter Window -> Preferences -> Java -> Editor -> Content Assist aufgerufen werden. Dort gibt es den Punkt Auto Activation. In das Feld Auto activation triggers for Java trägt man nun:

.abcdefghijklmnopqrstuvwxyzABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

ein und bestätigt das Ganze. Damit wird der Content Assistant immer aktiviert, was die Entwicklung beschleunigt, da man schneller an entsprechende Vorschläge kommt.