Live zu einem ShoutCast oder IceCast Server streamen

Möchte man zu einem ShoutCast oder IceCast Server live streamen gibt es dafür eine Reihe von Möglichkeiten. Eine freie Anwendung für diesen Zweck ist das „broadcast using this tool“ kurz butt, welches das Streaming über ein einfaches Interface anbietet.

butt

butt

Bezogen werden kann butt dabei auf SourceForge. Die Anwendung steht unter der GPL2 und ist damit freie Software. Butt ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar.

Die Qual der Wahl

Wenn man eine Anwendung entwickelt und diese unter einer freien Lizenz veröffentlichen möchte, so steht die Frage nach der „richtigen“ Lizenz im Raum. Neben der GPL, gibt es die BSD und MIT-Lizenzen um nur einige zu nennen. Die von GitHub gehostete Webseite choosealicense.com will hier helfen.

choosealicense.com

choosealicense.com

In der Standardauswahl kann dabei zwischen der MIT-Lizenz, der Apache-Lizenz und der GPL wählen. Daneben gibt es für Inhalte noch die Creative Commons Lizenzen. Wenn einem diese Lizenzen nicht zusagen, ermöglicht die Seite die Auswahl weiterer Lizenzen. Auf der Lizenzseite sind dabei die einzelnen Eigenschaften der jeweiligen Lizenzen übersichtlich aufgeführt, so das man die Wahl besser abwägen kann.

ERM Designer für den Browser

Wer Entity-Relationship-Modelle bzw. die entsprechenden Diagramme (ERD) erstellen möchte, der kann hierfür Software wie die freie MySQLWorkbench nutzen. Für das plattformübergreifende Erzeugen solcher Diagramme kann man allerdings auch die freie Webapplikation wwwsqldesigner nutzen.

Der ERD-Designer in Aktion

Der ERD-Designer in Aktion

Auf der Webseite des Autors gibt es eine Demo zum Ausprobieren. Die in PHP und Javascript geschriebene Software steht dabei unter einer BSD-Lizenz und ist somit freie Software. Bei der Installation muss das entsprechende Archiv nur auf dem Webserver entpackt werden und kann sofort genutzt werden. Nur wer die Möglichkeiten der serverseitigen Speicherung nutzen möchte, muss einige Parameter konfigurieren.

WordPress Plugin Boilerplate

Wer mit dem Gedanken spielt ein WordPress Plugin zu entwickeln der muss nicht bei null anfangen. Mit der WordPress Plugin Boilerplate hat man ein Grundgerüst, in welches man seine gewünschten Plugin-Eigenschaften einbringen kann. Die Boilerplate bietet dabei neben dem Grundgerüst, eine Unterstützung für Internationalisierung, dokumentierte Parameter und einen nach einem Schema (Trennung von administrativen und öffentlichem Quellcode) geordneten Quellcode. Zu finden ist die Boilerplate auf GitHub. Der Quellcode steht unter der GPL2 (und höher) und ist somit freie Software.

rsync Ausgaben interpretieren

Wenn man rsync für bestimmte Aufgaben wie das sichern von Daten nutzt, so sollten einem folgende Zeilen bekannt vorkommen:

>f++++++++++ share/Videos/Animated.mp4
>f++++++++++ share/Videos/FullAnimated.mp4
>f++++++++++ share/Videos/Duplex.mp4

Nun sind diese Ausgaben nicht zufällig, sondern folgen einem Schema. Das erste Zeichen gibt dem Nutzer Informationen darüber was mit der Datei passiert ist. Bei einem > wurde die Datei vom entfernten Server zum lokalen Rechner geschickt. Wenn der Pfeil in die andere Richtung zeigt (<) wurden die Datei vom lokalen Rechner zum entfernten Server geschickt. Neben den beiden Pfeilen gibt es noch andere Zeichen wie z.B. den Punkt welcher anzeigt das die Datei nicht geändert wurde und somit auch kein erneuter Transfer notwendig wurde.

Das Zeichen danach gibt an um welche Art von Datei es sich handelt. Das kleine f steht dabei für eine Datei, das d für ein Verzeichnis, das L für einen symbolischen Link, das große D für ein Gerät (Device) und S steht für eine spezielle Datei wie z.B. ein Socket. Anschließend folgen noch einige weitere Spalten, welche für bestimmte Attributsänderungen stehen, so z.B. dafür ob sich die ACL-Informationen für die Datei geändert haben. Genaueres dazu kann man in der Samba-Dokumentation im Abschnitt „–itemize-changes“ erfahren.