Freie Schnelllesesoftware

In den letzten Tagen hat eine Technologie namens Spritz von sich hören lassen. Dabei handelt es sich um eine Lesetechnologie bei der einzelne Wörter zu sehen sind, welche an einem optimalen Fixpunkt ausgerichtet sind. Damit soll die Lesegeschwindigkeit gesteigert werden.

OpenSpritz in Aktion

OpenSpritz in Aktion

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Open Source Implementierungen, welche sich diesem Thema angenommen haben. Zum einen gibt es OpenSpritz, dabei handelt es sich um eine auf Javascript basierende Implementation für den Browser, in Form eines Bookmarklets. Neben OpenSpritz gibt es weitere Variante welche im Browser läuft. Sie hört dabei auf den Namen Spritz-JS.

Eine grafische auf Perl basierende Anwendung existiert unter dem Namen Gritz. Diese sollte dabei ohne Probleme unter Linux, Mac OS X und Windows laufen. Für die Konsole gibt es Speedread, welches ebenfalls auf Perl basiert. Was bei den freien Versionen im Moment auffällt ist, das diese bei kürzen Wörtern die Anzeigezeit zu kurz wählen, was die Lesbarkeit der Texte wieder etwas einschränkt. Aber hier wird im Laufe der Entwicklung sicherlich nachgebessert.

KVM Server unter Mac OS X verwalten

Wenn man einen KVM Host aufgesetzt hat, steht man vor der Frage wie man diesen effizient verwaltet. Für die grafische Remoteverwaltung gibt es unter Ubuntu den Virtual Machine Manager welcher einfach über die Paketverwaltung installiert werden kann:

apt-get install virt-manager

Im Virtual Machine Manager können dabei neue virtuelle Maschinen angelegt oder bestehende Maschinen verändert werden. Der Virtual Machine Manager stellt dabei eine Abstraktionsebene bereit, so kann er nicht nur KVM, sondern auch Xen und LXC Maschinen verwalten.

Virtual Machine Manager

Virtual Machine Manager

Unter Mac OS X steht keine Virtual Machine Manager Alternative zur Verfügung. Allerdings kann man hier etwas schummeln, indem man den KVM Host dafür zweckentfremdet. Dazu muss das Paket „virt-manager“ auf dem KVM Host installiert werden. Auf dem Mac muss XQuartz installiert werden, damit eine X11 Implementierung zur Verfügung steht. Nach der Installation öffnet man ein Terminal und gibt dort folgendes ein:

ssh -X 
virt-manager -c qemu:///system

Anschließend wird der Manager gestartet und kann wie gewohnt genutzt werden.

Der Virtual Machine Manager unter Mac OS X

Der Virtual Machine Manager unter Mac OS X

Bei diesem Verfahren wird die grafische Ausgabe des KVM Hosts auf den Mac umgeleitet. Somit wird der Virtual Machine Manager auf der Ubuntu-Maschine ausgeführt, präsentiert seine Oberfläche aber unter Mac OS X.

Start: Virtual, Omniscient Methodologies

Ich habe vor kurzem das Paper Start : Virtual, Omniscient Methodologies verfasst. Für den Laien (und auch für manche im Fach stehende) mag das Paper hochwissenschaftlich aussehen. Es gibt bloß ein Problem – das ganze Paper ist Blödsinn.

Ein Auszug aus dem Paper

Ein Auszug aus dem Paper

Möglich macht es SCIgen, ein am MIT entwickelter Generator welcher pseudowissenschaftliche Papers erzeugt. Ursprünglich war dieser dazu gedacht auf die magelhafte Überprüfung solcher Papers auf Konferenzen hinzuweisen. Mittlerweile kann man sich auf der SCIgen Webseite das Paper seiner Wahl generieren lassen. SCIgen selbst ist dabei freie Software und unter der GPL lizenziert. Der Quelltext kann dabei unter anderem auf GitHub gefunden werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://en.wikipedia.org/wiki/SCIgen

Datenträger unter Linux überprüfen

Möchte man unter Linux einen Datenträger überprüfen, so bietet sich hierfür der Befehl „badblocks“ an. Dabei sollte man Badblocks nicht auf dem installierten Betriebssystem starten, sondern stattdessen eine Live-CD nutzen. Ansonsten wird man mit einer der folgenden Meldungen bedacht:

/dev/sda wird offensichtlich vom System genutzt; es ist zu unsicher, Badblocks zu starten!
/dev/sda1 ist eingehängt; es ist zu unsicher, Badblocks zu starten!

Dieses Verhalten lässt sich durch den Parameter „f“ abschalten. Allerdings sollte dieser mit Bedacht genutzt werden. Badblocks kennt zwei Arten von Tests, den Read-Only und den Read/Write Test. Während ersterer:

badblocks -nsv /dev/sda

die Daten auf der Festplatte intakt lässt, ist dies beim Read/Write Test:

badblocks -wsv /dev/sda

nicht der Fall. Hier werden vorhandene Daten auf der Festplatte überschrieben. Die Überprüfung ist dabei relativ langwierig. Bei größeren Laufwerken sollte man einige Zeit mitbringen.

testssl.sh

Einen Server auf seine SSL-Fähigkeiten zu überprüfen ist für den Laien nicht ohne weiteres möglich. Durch das Bash-Skript testssl.sh sieht dies nun anders aus.

testssl.sh in Aktion

testssl.sh in Aktion

Das freie, unter der GPL2 lizenzierte Skript, dient dazu die Sicherheit der SSL-Implementation eines entfernten Servers zu testen. Die Syntax für den Test ist dabei einfach gehalten:

./testssl.sh example.com

Daneben verfügt „testssl.sh“ über weitere Optionen, wie man der Dokumentation entnehmen kann. Dem Autor des Skriptes kann auf Twitter gefolgt werden.