Unter macOS habe ich seit Anbeginn der Zeit TextMate als Editor genutzt. Allerdings wird dieser augenscheinlich seit geraumer Zeit nicht mehr weiterentwickelt. Auf der Suche nach einer Alternative bin ich auf CotEditor gestoßen. Dabei handelt es sich um einen schlanken und nativen Texteditor. Er unterstützt Syntax-Highlighting für zahlreiche Programmiersprachen, leistungsfähige Suchfunktionen sowie die Bearbeitung großer Dateien ohne spürbare Verzögerungen.
Der Editor kann über den AppStore bezogen werden. Er ist unter der Apache License lizenziert und damit freie Software; der Quellcode ist auf GitHub zu finden.

Schon mal Nextpad++ angeschaut? Ist quasi ein Fork vom Notepad++ für macOS
Ja, habe ich mir angesehen. Nextpad++ priorisiert die Kompatibilität zu Notepad++, während CotEditor konsequent auf die APIs und Bedienkonzepte von macOS ausgelegt ist. Deshalb ist letzteres für mich die produktivere App.
Ich muß gestehen, ich komme von Windows. Lang lang ists her, als ich mit einem Text-Editor meine Homepage entwickelt hab, halt im Web 1.0 mit HTML. Als ich später die Seite etwas angepaßt hab, auch Batch-Dateien gestrickt hab, bin ich zu Notepad++ gewechselt. Leider lief das nicht am iMac und mit Wineskin war es, naja langsam usw…, . Unter Linux gibt es ja unzählige Editoren, auch einige Notepad++ ähnliche, wie z. B. NotepadQQ.
Als dann Notepad++ für macOS kam, kurz drauf in Nextpad++ umbenannt, hatte ich es geladen. Leider nicht wirklich verwendet, da weder Homepage noch Batch-Dateien ein Thema sind.
Gerade schreib ich unter Linux im Garten, das Notebook ist flexibler als der iMac.
Mir jedenfalls gefiel damals die Kompatibilität und auch das Syntax-Highlighting. Jede App setzt das anders um und das ist meiner Meinung nach der erste Wohlfühl-Faktor oder eben nicht. Und da hat mich Notepad++ definitiv „abgeholt“.
CotEditor ist auch auf meinem iMac, eben weil es nativ läuft im Gegensatz zu dem damaligen Notepad++ was nur mit Wineskin lief.
Bin von CotEditor weg hin zu gram. da ersterer bei einer größeren Datei komplett versagt hat. Letzter (ein Fork von zed) nahm das flüssig entgegen.