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Neben den bekannten Mitspielern auf dem Kameramarkt gibt es seit einiger Zeit einige Projekte welche den Open-Source Gedanken mitbringen und hierauf aufbauend Hardware und Software entwerfen. Auf der Hardware-Seite gibt es dabei unter anderem die Projekte Frankenkamera und die Axiom.

Apertus mit der Axiom

Apertus mit der Axiom

Bei der Frankenkamera handelt es sich um ein API (und eine entsprechende Kamera-Hardware) bei der viele Kamerafunktionen in Software erledigt werden und man so eine möglichst große Flexibiliät über die Prozesskette gewinnt. Bei der Axiom hingegen handelt es sich um den Prototypen einer freien Kamera für den professionellen Filmbereich, welche um die 10000 US-Dollar kosten soll wenn sie auf dem Markt ist.

Etwas praxisorientierter sind die Projekte CHDK und Magic Lantern. Beim Canon Hacker Development Kit handelt es sich um eine freie Firmwareerweiterung für die Ixus und PowerShot-Serie von Canon. Für die professionelleren Modelle der EOS-Serie gibt es stattdessen Magic Lantern. Im Gegensatz zum CHDK konzentriert sich Magic Lantern mehr auf die Videobearbeitung. Die praxistaugliche semiprofessionelle offene Kamera ist bei diesen Projekten leider nocht nicht dabei, aber es ist ein Anfang für die Verbindung Open Source und Kamera.

3 Kommentare

  1. Oh und vergess mal den Raspberry Pi nicht 🙂 Mit der Huckepack-Cam oder einer externen Webcam kann der ja auch schon OpenCV fahren und (sicherlich einfache) Bildverarbeitung durchführen.

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    • Ich hätte gerne eine echte Open-Source-Kamera. In normalen Kameras wird soviel von irgendwelchen Microcontrollern erledigt und kann nicht beeinflusst werden (Demosaicing, Dark- / Whiteframeberücksichtigung etc.).

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      • Hmm, dann müsste die Atom doch am ehesten sein was du suchst? Leider eben nur auch sehr hochpreisig. Bei meinem N900 läuft auch Frankencam, aber um ehrlich zu sein nutze ich das aufgrund der Komplexität nicht oft.

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