Marta

Vor ein paar Tagen schrieb ich über einen 2-Panel-Dateimanager für macOS. Ein weiterer 2-Panel-Dateimanager, welcher sich seit einiger Zeit in der Entwicklung befindet, ist Marta. Von der gebotenen Funktionalität wirkt Marta noch etwas rudimentär, aber die grundlegenden Funktionen eines Dateimanagers beherrscht Marta. Vertrieben wird der Dateimanager als Freeware.

Der Dateimanager Marta

Bezogen werden kann Marta über die offizielle Seite des Projektes unter marta.yanex.org. Über den Blog auf der Seite, kann sich der Nutzer über die aktuellen Fortschritte des Projektes informieren.

Auf Anker in Atlassian Confluence verlinken

Atlassian ist eine australische Firma, welche eine Reihe von Produkten für Unternehmen anbietet. Dazu gehören unter anderem Jira, ein Ticketsystem und Confluence eine Art Wiki. Innerhalb dieser Wiki können Links angelegt. Diese Links können nicht nur direkt auf eine Seite zeigen, sondern auch auf Unterpunkte einer solchen Seite. Dazu muss ein Anker innerhalb der Seite angelegt werden. Überschriften innerhalb einer Seite sind grundsätzlich immer Anker. Benutzerdefinierte Anker können über das Makro Anker angelegt werden. Dieses findet sich in der Menüleiste unter Weiteren Inhalt hinzufügen -> Andere Makros.

Bei der Erstellung einer Verknüpfung kann der Anker mit angegeben werden

Zur Verlinkung auf die Anker muss eine neue Verknüpfung erstellt werden. Im sich öffnenden Dialog muss die erweiterte Ansicht aktiviert werden. Dort kann nun der Link mit dem Anker definiert werden. Das Schema für diesen Link sieht wie folgt aus:

SPACEKEY:Seitenname#Ankername

Im Beispiel könnte dies wie folgt aussehen:

PROCECTX:Einführung#Systemvoraussetzungen

Der SPACEKEY ist der Name des Bereiches, in welchem sich die Seite befindet. Wird der Seitename später geändert funktionieren die Links trotzdem, der Nutzer wird automatisch weitergeleitet.

Menschliches Abhören von Siri-Interaktionen verbieten

Dass die Interaktionen, welche mit Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co. stattfinden von Menschen angehört und zur Verbesserung der Erkennung genutzt werden, ist ein offenes Geheimnis. Bei stationären Systemen wie Alexa ist es so als ob eine Wanze im eigenen Heim installiert wäre. Für den Apple-Assistenten Siri, lässt sich das Abhören der gespeicherten Interaktionen durch Menschen immerhin per Profil abschalten.

Bei der Installation können die vorgenommenen Einschränkungen überprüft werden

Zu finden ist das benötigte Profil auf GitHub. Nach einem Klick auf den entsprechenden Link und der Bestätigung auf dem iOS-Gerät, müssen die Einstellungen in selbigem geöffnet werden. Unter Allgemein -> Profil findet sich das heruntergeladene Profil und kann installiert werden. Natürlich stellt sich trotz Profil die Frage, inwieweit diese Einschränkung bei Apple beachtet wird.

ownCloud und Nextcloud

Mit ownCloud gab es ab 2010 eine Lösung Daten in der Cloud zu lagern, welche nicht bei einem dritten Dienstleister, wie z.B. Dropbox, hinterlegt werden mussten. Im Gegensatz zu anderen Lösungen aus der damaligen Zeit ließ sich ownCloud relativ unkompliziert auf einem einfachen Webspace, welcher über PHP und eine Datenbank verfügte, installieren. Einige Jahre entwickelte sich ownCloud prächtig, bis es zu Meinungsverschiedenheiten über die Ausrichtung von ownCloud kam. Darauf hin verließen Frank Karlitschek, der Hauptentwicker von ownCloud, und einige weitere Entwickler die Firma ownCloud GmbH und spalteten das Projekt unter dem Namen Nextcloud ab.

Eine ownCloud-Installation wird zu Nextcloud migriert

Damit lief die Entwicklung der beiden Lösungen eine Weile parallel, wobei die Community und ein Großteil der Entwicklerkapazitäten gefühlt in Nextcloud steckten. Vor ein paar Tagen kündigte die ownCloud GmbH an, seine Architektur komplett umzustellen, womit die ursprüngliche ownCloud wohl tot ist und Nextcloud der mehr als legitime Nachfolger ist.

Buchscanner im Eigenbau

Ein professioneller Buchscanner kann problemlos für fünf- bis sechstellige Beträge erworben werden. Allerdings lassen sich Buchscanner auch im Eigenbau herstellen. Einwickelt wird ein solcher Scanner vom Verein mäqädat – Bildung ohne Grenzen e.V. Ziel des Vereines ist es einen günstigen und einfach zu bauenden Scanner zu erstellen. Gebaut wird der Scanner für Universitäten in Athopien, welche zu wenige Lehrbücher anschaffen können, da die Kosten für diese Bücher zu hoch sind. Ein Buchscanner soll dieses Problem entschärfen, indem die Bücher kostengünstig digitalisiert werden können.

Eine günstige Möglichkeit zur Digitalisierung von Büchern soll geschaffen werden

Technisch basiert der Scanner in seinen ersten Versionen auf dem Linear Book Scanner von Google, hat sich allerdings mittlerweile weiterentwickelt. In Bereich Downloads auf der Seite sind die bisherigen Baupläne der aktuellen Version zu finden. Einige Teile fehlen in diesen Bauplänen allerdings noch, so z.B. die Raspberry Pi-Firmware.