Unter der neuen Mac OS X Version 10.9 (Maverick) ist eine erweiterte Diktierfunktion eingezogen. Im Gegensatz zu den früheren Diktierfunktionen, funktioniert diese auch offline. Dazu müssen vorher knapp 950 MB heruntergeladen, wobei sich diese Größe je nach Sprache ändern kann.
Die Einstellungen für die Diktierfunktion
In den Einstellungen kann die neue Funktion unter „Diktat & Sprache“ aktiviert werden. Im Gegensatz zur Onlinevariante zeigt die Offlinevariante die Ergebnisse live an, so das ein flüssigeres diktieren möglich ist.
Wenn man das Backuptool Duplicity unter Ubuntu installiert, scheinen nicht alle Abhängigkeiten mitinstalliert zu werden. Das stellt man spätestens bei der ersten Benutzung fest:
BackendException: Could not initialize backend: No module named paramiko
Bei „paramiko“ handelt es sich um ein Python-Modul welches der Unterstützung des SSH2 Protokolls dient. Nachdem das ganze mittels:
apt-get install python-paramiko
nachinstalliert wurde, funktioniert auch Duplicity ohne weitere Probleme.
Wenn man einen Server betreibt ist ein Backup sehr praktisch. Viele Hoster bietet mittlerweile Backupspeicher an, auf welchen man seine Daten sichern kann. In diesem Artikel wird dabei davon ausgegangen das sich auf dem Server größere Imagedateien befinden, welche inkrementell gesichert werden sollen. Im ersten Schritt wird der Backupspeicher eingebunden. Viele Server lassen sich dabei mit SFTP ansprechen. Um dieses einzubinden muss das passende Paket installiert werden:
apt-get install sshfs
Danach erstellen wir einen Mountpunkt:
mkdir /mnt/backup
Anschließend kann das entfernte Dateisystem eingebunden werden:
sshfs :/ /mnt/backup
Für das Backup wird „rdiff-backup“ genutzt, welches über die Paketverwaltung installiert werden kann:
apt-get install rdiff-backup
Problematisch an „rdiff-backup“ ist die Tatsache, das dieses unter anderem mit Hardlinks arbeitet und diese bei SFTP unter Umständen nicht zur Verfügung stehen. Deshalb muss im ersten Schritt ein Image erzeugt werden und dieses eingebunden werden. Mittels:
rdiff-backup /etc/ /mnt/backup/etc/
kann dann anschließend das Backup angelegt werden. Möchte man ermitteln welche Backupversionen sich im Verzeichnis befinden, so kann dies durch
rdiff-backup -l /mnt/backup/etc/
bewerkstelligt werden. Damit man das ganze nicht immer per Hand erledigen muss (was bei Backups nicht ratsam wäre), habe ich das ganze in ein Skript gegossen welches auf GitHub zu finden ist.
Mittels „rsync“ ein Backup zu erstellen, ist für den normalen Nutzer unter Umständen etwas schwierig. Wesentlich vereinfacht wird der Prozess von dem Skript „rsync-time-backup“. Dieses unter einer MIT-Lizenz stehende Skript funktioniert dabei unter Linux und Mac OS X. Die Installation besteht dabei aus dem klonen des entsprechenden Git Repositories auf den eigenen Rechner:
./rsync_tmbackup.sh <quelle> <ziel> [ausgeschlossene Dateien als Pattern]
Das Skript legt dabei für jedes Backup ein Verzeichnis mit dem Datum als Namen an. Dateien welche bereits in einem vorherigen Backup vorhanden und identisch sind, werden dabei per Hardlink verknüpft. Damit belegen sie keinen zusätzlichen Speicherplatz. Das Wiederherstellen von Daten ist bei diesem Backup sehr einfach. Es reicht den entsprechenden Ordner wieder zum Quellverzeichnis zu kopieren. Hierfür werden keine zusätzlichen Tools benötigt. Zu finden ist das Skript auf GitHub.