rsync Ausgaben interpretieren

Wenn man rsync für bestimmte Aufgaben wie das sichern von Daten nutzt, so sollten einem folgende Zeilen bekannt vorkommen:

>f++++++++++ share/Videos/Animated.mp4
>f++++++++++ share/Videos/FullAnimated.mp4
>f++++++++++ share/Videos/Duplex.mp4

Nun sind diese Ausgaben nicht zufällig, sondern folgen einem Schema. Das erste Zeichen gibt dem Nutzer Informationen darüber was mit der Datei passiert ist. Bei einem > wurde die Datei vom entfernten Server zum lokalen Rechner geschickt. Wenn der Pfeil in die andere Richtung zeigt (<) wurden die Datei vom lokalen Rechner zum entfernten Server geschickt. Neben den beiden Pfeilen gibt es noch andere Zeichen wie z.B. den Punkt welcher anzeigt das die Datei nicht geändert wurde und somit auch kein erneuter Transfer notwendig wurde.

Das Zeichen danach gibt an um welche Art von Datei es sich handelt. Das kleine f steht dabei für eine Datei, das d für ein Verzeichnis, das L für einen symbolischen Link, das große D für ein Gerät (Device) und S steht für eine spezielle Datei wie z.B. ein Socket. Anschließend folgen noch einige weitere Spalten, welche für bestimmte Attributsänderungen stehen, so z.B. dafür ob sich die ACL-Informationen für die Datei geändert haben. Genaueres dazu kann man in der Samba-Dokumentation im Abschnitt „–itemize-changes“ erfahren.

Transfersperren für Domains

Man lernt ja nie aus und so dürfte ich heute erfahren das es so etwas wie Transfersperren für Domains gibt. Das bedeutet das man Domains unter bestimmten Voraussetzungen nicht transferieren kann. Bei den klassischen .com, .net oder .org Adressen beträgt die Sperrfirst 60 Tage, nach einer Neuregistrierung oder einem Transfer. Erst wenn diese Zeit abgelaufen ist, können die Domains weiter transferiert werden. Allerdings gilt dies nicht für alle Domains, so können z.B. „.de“ Domains jederzeit transferiert werden. Verantwortlich für diese Sperrfristen ist dabei die jeweilige Vergabestelle.

Git Interaktiv

Wer in das Versionskontrollsystem Git einsteigen möchte, aber keine Lust hat ein Tutorial nach dem anderen durchzuprobieren, sollte es mal mit try.github.io versuchen. Dabei handelt es sich um ein von GitHub zur Verfügung gestelltes interaktives Tutorial in 25 Schritten.

try.github.io

try.github.io

Dabei wird man Stück für Stück in die Git Befehle eingeführt und kann das live am angezeigten Octobox Repository ausprobieren. Das ganze Tutorial sollte dabei in etwa 15 – 30 Minuten in Anspruch nehmen.

Standardanwendung für Dateiendung unter Mac OS X festlegen

Unter Umständen kann es vorkommen, das man auf dem Rechner mehr als eine Software installiert hat welche sich um eine bestimmte Dateiendung kümmert. So können z.B. iTunes und VLC mit MP3-Dateien umgehen.

Die Dateiinformationen unter Mac OS X

Die Dateiinformationen unter Mac OS X

Möchte man nun die MP3-Dateien mit VLC anstatt mit iTunes öffnen, so muss man im Finder die Dateiinformationen für eine MP3-Datei öffnen (Kontextmenü oder Cmd+I). Dort findet sich der Punkt „Öffnen mit“. Hier wählt man die gewünschte Anwendung aus und bestätigt das ganze mit einem Druck auf den Button „Alle ändern“. Anschließend werden die Dateien mit der neuen Standardanwendung geöffnet.

Pakete vorhersagen

Wer seine hellseherischen Fähigkeiten schonen möchte, aber trotzdem die voraussichtliche Ankunftszeit seines Paketes vorhersagen will sollte es mit Parcello probieren. Der unter parcello.org zu findende Dienst verlangt dabei die Eingabe der Lieferadresse, des Paketdienstes und optional der Trackingnummer.

parcello.org

parcello.org

Anhand der durchschnittlichen Lieferzeiten für die Lieferadresse werden anschließend die voraussichtlichen Lieferzeiten berechnet. Mittlerweile funktioniert das ganze auch für DHL Packstationen. Der Dienst kann dabei kostenlos genutzt werden. Für die Zukunft ist auch eine App geplant, so das man Dienst dann auch unterwegs nutzen kann.