Probleme mit dem Minecraft Server, Ubuntu 16.04 und KVM

Vor einigen Tagen migrierte ich einen Minecraft-Server von einem Server mit Ubuntu 14.04 LTS auf einen Server mit Ubuntu 16.04 LTS. Der Minecraft-Server lief dabei auf dem alten als auch auf dem neuen Server jeweils in einer KVM-Gast-Maschine. Er startete ohne Probleme und wenn man sich das ganze von außen mit nmap anschaute, war der entsprechende Port auch offen gekennzeichnet. Allerdings konnte der Minecraft-Client keinerlei Verbindung mit dem Server aufnehmen. Lösen ließ sich das Problem mit der Änderung einer Einstellung in der server.properties Datei. Konkret ging es dabei um die Einstellung:

use-native-transport = true

welche auf false gesetzt werden musste. Mit diesem Flag wird das optimierte Senden und Empfangen von Paketen unter Linux deaktiviert. Damit funktionierte der Minecraft-Server wieder ohne Probleme.

Alle Felder und Verzeichnisse unter Word aktualisieren

Verzeichnisse und Felder unter Word zu aktualisieren ist nicht wirklich schwierig, allerdings ist die Umsetzung etwas gewöhnungsbedürftig. Während es bei LibreOffice einen dezidierten Menüpunkt (Extras -> Aktualisieren -> Alles Aktualisieren) für die Aktualisierung gibt, muss bei Word stattdessen der ganze Text mittels Strg + A markiert werden.

Word 2013

Word 2013

Anschließend wird der Aktualisierungsvorgang mittels eines Drucks auf die F9-Taste angestoßen. Dabei muss pro Verzeichnis auch noch ein entsprechender Dialog bestätigt werden, so das dass ganze leider nur halbautomatisch funktioniert.

Minecraft Server Status Checker

Auf der Suche nach einem kleinen Tool, um zu testen ob ein Minecraft-Server ordnungsgemäß läuft, bin ich auf den Minecraft Server Status Checker gestoßen. Er überprüft ob der Server erreichbar ist und liefert einige weitere Informationen wie z.B. die aktuelle Spieleranzahl. Zu finden ist der Check auf der Webseite des ehemaligen Minecraft-Entwickler Nathan Adams.

dinnerbone.com/minecraft/tools/status/

dinnerbone.com/minecraft/tools/status/

Der Minecraft Server Status Checker ist dabei freie Software dessen Quelltext auf GitHub zu finden ist. Als Lizenz wurde die Apache Licence gewählt.

Logs unter Windows mittels BareTail anschauen

Wenn man Logs unter Windows anschauen möchte, so kann man diese natürlich in einem Texteditor öffnen. Einfacher wird es mit dem Tool BareTail. Mit der Applikationen können Logs geöffnet werden, welche anschließend angezeigt werden. Dabei wird auf Wunsch immer zum aktuellen Teil des Logs gesprungen. Die einzelnen Logzeilen können dabei nach bestimmten Kritierien eingefärbt werden, so das die Übersicht gewahrt bleibt.

baremetalsoft.com/baretail/

baremetalsoft.com/baretail/

BareTail unterstützt Dateien mit einer Größe von über zwei Gigabyte und kann mit mehreren Dateien gleichzeitig umgehen. Bezogen werden kann BareTail auf der offiziellen Webseite. Neben der Freeware-Version existiert auch eine Pro-Version mit einem erweiterten Funktionsumfang.

Scrum, Storypoints und Schätzungen

Im Scrum werden größere Aufgaben in User Stories zerlegt. Diese User Stories werden anschließend geschätzt. Dabei wird nicht die Zeit geschätzt welche das Team für die Aufgabe benötigt. Stattdessen wird die Komplexität der User Story geschätzt. Story Points sind dabei die abstrakte Einheit um Komplexität bzw. die Größe der Story einschätzen zu können. Nun ist es für Menschen kompliziert akkurat zu schätzen wo der Komplexitätswert einer User Story liegt. Was Menschen besser können ist es eine User Story mit einer anderen User Story zu vergleichen. Man definiert bzw. nutzt bestehende User Stories als Referenz, welche man bereits bearbeitet hat und weißt ihnen einen Referenzwert zu. Als Werte nutzt man dabei eine modifizierte Fibonaci-Reihe nach dem Schema:

1, 2, 3, 5, 8, 13, 20, 40, 100

Mit Hilfe der Referenz-Stories können nun die neuen User Stories bzw. ihre Komplexität geschätzt werden. Bei der Planung schaut man wie viele Story Points man im letzten Sprint erfolgreich bearbeitet hat und nutzt diese Zahl für die neue Planung. Neben den Referenz-Stories, welche zur Einschätzung der Komplexität dienen, wird während der Planung meist auch Planning Poker gespielt. Kern des Prozesses ist dabei das verdeckte Schätzen der Komplexität. Nachdem die Karten aufgedeckt wurde, erklären die beiden Mitspieler mit der niedrigsten und der höchsten Karte ihre Einschätzung. Anschließend wird das ganze wiederholt, bis das Team eine fundierte Einschätzung der Komplexität vorliegen hat.

Karten für das Planning Poker

Karten für das Planning Poker

Für den Product Owner ist es natürlich wichtig zu wissen, wie viel Zeit die eingeschätzten Tickets benötigen. Dazu bedient man sich des Velocity-Faktors. Dieser ergibt sich aus dem was das Team in den letzten Sprints an Story Points abgearbeitet hat. Wenn das Team in acht Stunden z.B. durchschnittlich 4,3 Story Points abarbeitet, kann der Product Owner die benötigte Zeit abschätzen.