Freie Schachplattform

Die Möglichkeiten Schach zu Spielen sind im Internet fast unbegrenzt. Mit Lichess gibt es seit 2010 eine freie Schachplattform, auf der gegen den Computer und andere Menschen Schach gespielt werden kann. Neben dem gewöhnlichen Schach werden viele andere Varianten wie Crazyhouse, Horde oder Räuberschach unterstützt. Für gespielte Spiele bietet die Plattform umfangreiche Analysemöglichkeiten an.

Lichess ermöglicht unterschiedliche Spielmodi

Finanziert wird das werbefreie Lichess durch Spenden. Neben der Webseite existieren Apps für iOS und Android.

lichess (legacy)
Preis: Kostenlos
lichess • Online Chess
Preis: Kostenlos

Auch Spieler wie der aktuelle Weltmeister Magnus Carlsen nutzen Lichess. Die Software hinter Lichess ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Ganze unter unterschiedlichen freien Lizenzen und damit freie Software.

Datenbank ausprobieren leicht gemacht

Manchmal steht man vor dem Problem das eine Datenbank-Abfrage konstruiert werden soll, aber gerade keine Datenbank zur Hand ist. Auch für pädagogische Zwecke soll nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden. Stattdessen bietet sich der Dienst SQL Fiddle an. SQL Fiddle selbst beschreibt sich wie folgt:

A tool for easy online testing and sharing of database problems and their solutions.

Im Dienst kann eine Datenbank definiert werden und diesen anschließend mit Werten befüllt werden. Nach der erfolgten Definition wird das Schema erzeugt und anschließend kann die Datenbank mit Abfragen getestet werden. Technisch wird bei jeder Schemageneration eine neue Datenbank erzeugt und für jede Abfrage wird eine Transaktion erzeugt, welche nach der Abfrage wieder zurückgerollt wird. Dadurch befindet sich die Datenbank immer in dem definierten Status.

Mit SQL Fiddle können Datenbankabfragen schnell getestet werden

Der Quelltext des Projektes ist auf GitHub zu finden. Er ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und somit freie Software. Zu finden ist der Dienst unter sqlfiddle.com.

One font to rule them all

Viele Fonts decken einen gewissen Teil der Unicode-Zeichen ab. Wenn sich ein Zeichen im Text befindet, welches nicht dargestellt werden kann, so erscheint stattdessen das Zeichen �. Dieses Zeichen in der Umgangssprache Tofu genannt ist der Platzhalter für Zeichen, die in der Schriftart nicht enthalten sind. Beim Zeichen selber handelt es sich um das Notdef-Zeichen. Allerdings existiert mittlerweile ein Font, dessen erklärtes Ziel es ist keine Notdef-Zeichen mehr zuzulassen. Der Name des Fonts, Noto, steht für No More Tofu und stellt das Ziel des Fonts dar.

Unterschiedlichste Schriftsysteme werden unterstützt

Mittlerweile hat das Projekt einige Jahre Entwicklung hinter sich. 2011 gestartet werden über 64.000 Zeichen unterstützt, was in etwa die Hälfte der im Unicode definierten Zeichen ist. Dies schlägt sich allerdings in der Größe des Fonts nieder; im Moment belegt dieser knapp 1,5 Gibibyte auf der Festplatte. Deshalb ist er in unterschiedliche Dateien, mit den jeweiligen Schriftfamilien, aufgeteilt. Neben den unterschiedlichen Zeichen finden sich unterschiedliche Schnitte (wie z.B. Fett, Kursiv) im Font. Heruntergeladen kann der Font über die Projektseite von Google. Daneben kann die Entwicklung auf GitHub verfolgt werden. Lizenziert ist Noto unter der SIL Open Font License und damit freie Software.

Dateidaten mittels PowerShell setzen

Unter Windows gehören zu einer Datei unter anderem Metadaten wie das Erstellungsdatum der Datei. Neben dem Erstellungsdatum kennt Windows noch das Datum des letzten Zugriffs und der letzten Schreiboperationen. Diese Daten werden automatisch vom Betriebssystem gesetzt. Manchmal kann es allerdings notwendig sein, diese Daten von Hand zu ändern. Dazu kann die PowerShell genutzt werden. Um das Erstellungsdatum zu ändern, kann folgender Befehl genutzt werden:

[System.IO.File]::SetCreationTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));

Analog dazu kann mit den Befehlen SetLastWriteTime und SetLastAccessTime die letzte Zugriffszeit und das Datum der letzten Schreiboperation geändert werden:

[System.IO.File]::SetLastWriteTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));
[System.IO.File]::SetLastAccessTime("D:\test.md", (Get-Date 19.02.2019-13:37));

Natürlich gilt zu Beachten, das bestimmte Daten, wie die Zugriffszeit, sich bei einem neuen Zugriff wieder ändern.

Bildschirmsperre unter macOS sofort aktivieren

Mit Hilfe der Tastenkombination Shift + Ctrl + On/Off kann unter macOS die Bildschirmsperre aktiviert werden. Nachdem diese Tastenkombination gedrückt wurde, kann durch Druck einer beliebigen Taste der Sperrbildschirm aufgerufen werden.

In den Einstellungen kann das Verhalten konfiguriert werden

Allerdings wird dieser erst nach 5 Minuten aktiviert; davor kann das System ohne Passwort genutzt werden. Um dies zu ändern, müssen die Einstellungen aufgerufen werden. Dort findet sich der Punkt Sicherheit. Unter dem Tab Allgemein existiert eine Einstellung mit der Bezeichnung Passwort erforderlich 5 Minuten nach Beginn des Ruhezustandes oder des Bildschirmschoners. Hier kann als Zeitraum unter anderem Sofort eingestellt werden. Damit wirkt die Sperre des Bildschirmes sofort und der Rechner kann nur noch mit dem korrekten Passwort entsperrt werden.