Mario meets Portal

Wir nehmen „Super Mario Brothers“ und verbinden das ganze mit „Portal“. Heraus kommt dann Mari0:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=SaoHMjS04vU

Wie man im Video sehen kann wurde die „Portal Gun“ in das Spiel integriert, was das Gameplay natürlich ziemlich verändert. Neben dieser offensichtlichen Änderung gibt es einen 4-Spieler Coopmodus, einen Leveleditor und 33 verschiedene Hüte. Geschrieben ist das ganze dabei in LUA und steht für Windows, Linux und Mac OS X zur Verfügung. Lizenztechnisch steht das Spiel und seine Grafiken unter Creative Commons BY-NC-SA 3.0.

Orbiter

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wer dort einmal hin möchte, aber nicht über das nötige Kleingeld verfügt, der kann es ja mal mit der Weltraumsimulation „Orbiter“ versuchen welcher unter http://orbit.medphys.ucl.ac.uk/ heruntergeladen werden kann. Lauffähig ist das ganze dabei unter Windows. Bei der Software selbst handelt es sich um Freeware. Neben dieser gibt es eine Reihe von AddOns welche z.B. das Apolloprogram implementieren. Auch zur ISS kann man fliegen, wenn man denn möchte.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Orbiter_%28Computerspiel%29

Rebuild of Invertika

Nach einigen Monaten ist es Zeit den Zwischenstand für den neuen Invertika Server und den Client vorzustellen. Invertika soll somit auf einer neuen technischen Basis stehen. Diese neue technische Basis sieht so aus, das der Server in C# geschrieben wird und somit unter Mono und .NET läuft. Für den Client ist eine Implementation als Webapplikation angedacht. Das ganze hatte dabei mehrere Gründe:

  • die Produktivität ist in C# höher als in C/C++
  • es können keine Speicherlöcher entstehen
  • durch die automatische Speicherverwaltung wird der Entwickler entlastet
  • modernes und konsistentes Framework
  • Anpassung auf eigene Bedürfnisse
  • schnellere Entwicklung
  • IPv6 Unterstützung ist problemlos möglich
  • bessere Unterstützung von mobilen Geräten

Neben diesen Gründen sind es auch einige Dinge wie „typedefs“ welche nicht unbedingt zum Verständnis beitrugen oder mehrere Klassen und Strukturen in einer Datei, welche das ganze ziemlich unübersichtlich machen. Auch die Abhängigkeit von zu vielen Bibliotheken wurde verringert.

Der Invertika Code in der Entwicklung

Nach einer kurzen Planungphase ging es dann am 3. Januar los mit der Entwicklung. Zuerst wurde damit begonnen den Accountserver zu portierten. Dabei wurden im Gegensatz zum Original einige Dinge verändern:

  • das Netzwerk setzt nun statt auf der Bibliothek „enet“ direkt auf TCP auf
  • PhysFS wurde wegrationalisiert

Am 13. Januar (einem Freitag ;)) waren die größten Portierungprobleme beim Accountserver gelöst und es wurde begonnen den Gameserver zu portieren. Am Gameserver ist die einzige größere Änderung die Anpassung der Skriptschnittstelle, damit diese mit den CLR Sprachen kompatibel ist. Die Roadmap für die Portierung sah dabei so aus:

  • Januar 2012: Implementation des Invertika Server
  • Februar 2012 Implementation des Invertika Clients
  • März 2012: Test der Software

Wie sich das für eine ordentliche Roadmap gehört wurde sie nicht eingehalten. So ist einiges noch nicht fertig und auch am Client muss noch viel getan werden. Der Client sollte ursprünglich auch in C# geschrieben werden und es wurde damit auch begonnen. Theoretisch ließe sich diese Clientvariante auf die Plattformen Windows, Linux, Mac OS X, iOS und Android bringen, praktisch ist es mit kleineren und größeren Problemen verbunden.

Ein generelles Problem an einem solchen Client ist, das er auf der jeweiligen Zielplattform erst installiert (oder auch kompiliert) werden und außerdem vom Nutzer aktuell gehalten werden muss. Schöner wäre es, wenn man diese Hürde aus dem Weg geschafft wird. Mittlerweile ist es dank Techniken wie Websockets, Webworkern und Canvas möglich, den Client komplett als Webapplikation zu schreiben.

Die Anfänge des neuen Clients basieren dabei auf der Techdemo „mana.js“ welche unter https://github.com/bjorn/mana.js zu finden ist. Der Vorteil der webbasierten Lösung ist dabei die große Kompatibilität mit unterschiedlichsten Geräten solange sie über einen aktuellen Browser verfügen.

Die Techdemo des Clients auf einem iPad

Während der Entwicklung bekamen die einzelnen Teile auch Namen die wie folgt lauten:

  • invertika (Client)
  • invertika-account (Accountserver)
  • invertika-game (Gameserver)

Der Quelltext sollte in den nächsten Tagen im Repository (http://source.invertika.org) erscheinen und zur Mitarbeit einladen ;)

Weitere Informationen gibt es unter:
http://invertika.org

Das Invertika Update im März

Der letzte Sonntag des Monats März ist gekommen und das heißt, das es wieder eine neues Update für Invertika gibt. Bei Invertika handelt es sich um ein Open Source 2D-MMORPG für Linux und Windows. In diesem Update wurden einige Tilesets überarbeitet (unter anderem „castle_1“ und „indoor_3“). Der Client wurde um besseren Support für kleinere Maps erweitert und die interne Hilfe etwas umgearbeitet. Die Repositories wurden umorganisiert so das jetzt die Bibliotheken in einem extra Repository zu finden sind.

Das Vacare, Rostock, und der Nex wurden von Mappingfehlern befreit. Die neue Kirche in Burg Cedric hat einen neuen Fußboden bekommen, der Friedhof wurde überarbeitet und auch ein Lagerhaus gibt es nun. In Lauria wurden einige Map- und Skriptfehler behoben. Auch in Nelaro und Selphi Timlet gab es einige Skriptfehler welche nun der Vergangenheit angehören. Die Netheksäule wird jetzt auch im Spiel mit einem „ä“ anstatt mit „ae“ geschrieben. Auch ein paar neue Items sind hinzugekommen. Das Wegesystem wurde etwas ausgebaut und an einigen Stellen korrigiert. In Lauria muss/kann man nun einen Schlüssel suchen und bekommt dafür eine entsprechende Belohnung.

Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann uns unter http://invertika.org besuchen und es ausprobieren.