Solarus – eine freie Action-RPG Engine

Die The Legend of Zelda-Spiele haben viele Menschen geprägt. Und manche dieses Menschen wollten ihr eigenes 2D-Action-RPG entwickeln. Natürlich ist es nicht einfach eine Engine zu schreiben, um ein solches Spiel zum Laufen zu bekommen. Allerdings ist dies nicht notwendig, da es für diesen Fall schon ein Projekt gibt. Die Rede ist von der Solarus-Engine.

Die Solarus-Engine, dessen offizielle Seite unter solarus-games.org zu finden ist, versteht sich als Baukasten für Zelda-ähnliche Spiele. Sie verfügt mit dem Solarus Quest Editor über eine grafische Oberfläche um die Spielwelten zu erstellen. Mittlerweile wurden mit der Engine eine Reihe von Spielen erstellt.

Der Solarus Quest Editor

Die Engine selber ist in C++ geschrieben und führt in Lua geschriebene Skripte aus. Technisch basiert die Engine auf dem Simple DirectMedia Layer in der Version 2. Dieser bildet eine Abstraktionsebene für die Grafik- und Soundhardware. Die Engine ist freie Software; als Lizenz wurde die GPL3 gewählt. Der Quelltext der Engine und weitere Tools wie der Solarus Quest Editor können über GitHub bezogen werden.

Angelscript

Es gibt ja so einige Skriptsprachen auf dem Markt welche sich in Spiele integrieren lassen. Da wären z.B. Lua oder Javascript. Meist stört mich an diesen Sprachen die Syntax (wobei man sich an diese gewöhnen kann), allerdings haben die meisten dieser Sprachen keine Unterstützung für Klassen sondern nur für Prototypen. Deshalb bin ich von AngelScript doch recht begeistert, denn es bietet eine C Syntax, Klassenunterstützung und statische Typisierung. Daneben steht es unter der zlib Lizenz lässt sich also problemlos in eigene Projekte integrieren. Zu finden ist Angelskript dabei unter http://www.angelcode.com/angelscript/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/AngelScript

MoonScript = LUA + OOP?

Auf Heise gab es gestern einen Artikel über eine Sprache namens MoonScript. Dabei handelt es sich um eine einfache Sprache welche Objektorientierung sowie Klassen unterstützt. Das schöne an MoonScript ist allerdings das das ganze nach LUA kompiliert wird und so mit diesem kompatibel ist. Lua unterstützt Klassen und Objektorientierung ja mehr recht als schlecht. was MoonScript doch recht interessant macht. Zu finden ist das ganze unter http://moonscript.org/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/MoonScript-statt-Lua-1322642.html

Code in LUA schnell testen

Möchte man mal schnell ein LUA Statement testen bzw. ein kleines Programm ausprobieren so kann man natürlich eine LUA IDE benutzen. Die meisten dieser IDE’s arbeiteten dann aber nicht so wie ich es wollte und es fiel immer eine Installation an. Ziemlich viel Aufwand für einen kleinen Test. Unter http://www.lua.org/cgi-bin/demo kann man das ganze unkompliziert und ohne Stress testen. Sehr schön wenn man nur mal etwas probieren möchte.

Lua

Für mein Invertika Projekt nutzen wir als Backend zum Skripten die Skriptsprache Lua. Unter der offiziellen Seite http://www.lua.org/ findet sich leider nicht all zu viel einsteigerfreundliche Dokumentation.

Doch Robert Schmitz bringt mit seiner Seite http://lua.gts-stolberg.de/ Abhilfe. In seinem Lua: für Anfänger bringt er einem Lua leicht und verständlich näher. Jeder der sich mit Lua auseinandersetzen möchte sollte der Seite einen Besuch abstatten.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lua
http://www.lua.org/manual/5.1/manual.html