Die KeePass-Familie

Gestern hatte ich mich René Hesse eine Unterhaltung über die unterschiedlichen KeePass-Versionen/Ports. Da die Erklärungen über Twitter etwas mühsam sein können, gibt es das ganze hier nochmal in der Langform. Viele Leute nutzen Passwortmanager wie 1Password – allerdings sehe ich solche Manager zwiespältig, da es sich um proprietäre Software handelt. Der Quellcode ist nicht einsehbar, so das man seine sicherheitsrelevanten Daten einer Blackbox anvertraut. Hier spielt freie Software wie KeyPass ihre Stärken aus.

KeePass in der 2er-Version

KeePass in der 2er-Version

Die erste KeePass-Variante ist KeePass, bei welcher es sich um das Original handelt. Keepass liegt dabei aktuell in einer Version 1.27 und in einer Version 2.27 vor. Die 1er Version ist die sogenannte Classic Version, welche wir in dieser Aufstellung gepflegt ignoriert wird, da sie nur noch historischen Wert hat.

Die 2er Version ist in C# geschrieben und plattformunabhägig. Das Problem ist die Behandlung von Windows Forms unter Mono. Dies führt dazu das KeePass unter Linux und Mac OS X sehr bescheiden aussieht, und sich wie ein Fremdkörper anfühlt. Alles in allem muss man aber sagen das die offizielle Variante, sehr benutzerfreundlich ist und Kleinigkeiten wie der Passwort-Generator gefallen. Zu finden ist die offizielle Variante auf keepass.info.

Daneben gibt es auch KeePassX, welcher mittlerweile in der Version 2.0 Alpha 6 vorliegt. Hier sollte man sich von der Versionsnummer nicht verwirren lassen, da das ganze „rock-solid“ läuft. Im Gegensatz zum Original, sieht KeePassX auch unter Linux und Mac OS X gut aus und lässt sich sauber bedienen.

KeyPassX unter Windows

KeyPassX unter Windows

Die gute Integration der Oberfläche ist dem verwendeten Qt-Framework zu verdanken. Von der Funktionalität her, kann KeePassX noch nicht mit dem Original mithalten, allerdings sind die wichtigsten Funktionen für die tägliche Arbeit in KeePassX vorhanden, so das man hier selten etwas vermisst. Zu finden ist KeePassX auf keepassx.org.

Für die Mobilgeräte gibt es auch entsprechende Varianten. So existieren unter anderem Apps für Android, iOS und Windows Phone.

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
KeePassDroid
Preis: Kostenlos

Gemeinsam haben alle KeePass Varianten, das die Passwort-Datenbanken untereinander kompatibel sind. Eine Ausnahme bildet hier KeePass in der 1er Version (die Classic Version) – diese kann keine Datenbanken im 2er Format lesen. Der Unterschied zwischen den Versionen begrenzt sich meist auf das unterstützte Betriebssystem und die Anzahl der zusätzlichen Features. Eine Auflistung aller KeePass Ports ist dabei auf der offiziellen Seite zu finden.

Buycott

Wenn wir ein Produkt kaufen, machen wir uns meistens keine Gedanken darüber was der Hersteller sonst noch so treibt. Abhilfe schafft hier die App Buycott. Buycott liefert Informationen über das Produkt und seine Verflechtungen in einer komplexen Welt.

So kann man sich z.B. entschließen das man Firmen welche sich gegen gleichgeschlechtliche Ehen einsetzen, ignorieren möchte. Wenn man dann das Produkt beim nächsten Mal scannt sieht man ob es für sich selbst moralisch vertretbar ist.

Ein Produkt wird auf persönliche Eignung getestet

Ein Produkt wird auf persönliche Eignung getestet

Die App kann dabei kostenlos bezogen werden. Neben der iOS-Version gibt es auch eine Android-Version. Die offizielle Seite ist unter buycott.com zu finden.

Sometimes You Die

Es gibt Spiele die machen Spaß und es gibt Spiele welche zum Nachdenken anregen. Eines dieser Spiele ist „Sometimes You Die“.

I AM PLAYING A GAME

I AM PLAYING A GAME

In diesem „Spiel“ geht es um das Wesen von Spielen und der Spieler in ihm. Auch der Tod wird thematisiert, denn es ist nicht möglich ohne zu sterben zu gewinnen – vielleicht aber doch. Diese und weitere Gedanken sind in diesem wunderbaren Spiel zu finden.

Sometimes You Die
Preis: 1,99 €

Es kann für 1,79 € im Appstore bezogen werden und fällt definitiv in die Kategorie „must have“.

Podcast App für iOS

Neben der Apple eignenden Podcast App, gibt es auch einige andere Apps für diesen Zweck wie Instacast und Co. Da Instacast mir nicht zusagte bin ich bei der App Downcast gelandet. Nach meinem Empfinden ist Downcast dabei die Podcast App schlechthin.

Downcast
Preis: 2,99 €+

Downcast ist eine Universal-App läuft also sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Wenn man Downcast auf unterschiedlichen Geräten betreibt, kann man seine Podcasts über iCloud synchron halten. Die App beherrscht dabei Hintergrundsynchronisation, so das die Podcasts immer auf dem aktuellsten Stand sind.

Alles in allem ist Downcast eine runde App für einen angenehmen Preis, welche einfach funktioniert. Sie kann im Appstore bezogen werden.

The iPhone Wiki

Vor ein paar Tagen tauschte ich die Kamera bei meinem iPhone gegen ein entsprechendes Ersatzteil aus. Neben den hilfreichen Anleitungen von iFixit stieß ich dabei auch auf „The iPhone Wiki“. Das Ziel der Wiki ist dabei einfach – es sollen Informationen zu allen iOS Geräten gesammelt und dokumentiert werden.

theiphonewiki.com

theiphonewiki.com

Neben Informationen über die Hardware wie die einzelnen Prozessoren, die WLAN- und Baseband-Chips der iOS-Geräte erfährt man auch viel über die Innereien des Betriebssystemes wie z.B. über die unterschiedlichen Verschlüsselungsebenen der Geräte. Zu finden ist die Wiki unter theiphonewiki.com.