Firefox Plugins deinstallieren

Die Add-Ons im Firefox lassen sich ohne Probleme deinstallieren. Schwieriger wird dies bei den Plugins. Diese setzen sich einfach fest und haben nur einen „Deaktivieren“-Button. Um die Plugins dennoch zu entfernen, öffnet man die erweiterte Konfiguration welche man über die Adressleiste erreicht, indem man „about:config“ eingibt. Dort ändert man dann den Wert der Einstellung „plugin.expose_full_path“ auf „true“.

about:plugins

about:plugins

Anschließend kann man mittels „about:plugins“ sehen, wo sich das entsprechende Plugin versteckt. Aufpassen muss man an dieser Stelle, da dort nur die aktiven Plugins anzeigt werden. Wenn man dann die entsprechenden Dateien löscht ist man seine ungeliebten Plugins los.

IPFire aufsetzen

Es gibt Fälle da reicht der Router „X“ einfach nicht mehr und man wünscht sich etwas größeres, wie z.B. IPFire. Dabei handelt es sich um eine Linux Router Distribution welche hauptsächlich in Deutschland entwickelt wird. Diese kann dabei unter http://www.ipfire.org/ bezogen werden. Bevor man mit der Installation beginnt, sollte man sich eine Linux Live CD seiner Wahl suchen und mit dieser auf dem Rechner booten, welcher später mit IPFire bestückt werden soll.

Der Grund für das ganze ist, das man vor der Installation ermitteln sollte, welche Netzwerkkarte welche MAC-Adresse trägt, sonst kann es bei der Konfiguration der Segmente später zu falschen Zuweisungen kommen. Der einfachste Weg die entsprechende MAC-Adresse pro Karte zu ermitteln ist es sämtliche Netzwerkkabel abzuziehen und dann nacheinander ein Kabel von Karte zu Karte umzustecken. In einem Netzwerk mit DHCP-Server kann man nun mittels „ifconfig“ sehen welche Karte eine IP bekommen hat und die entsprechende MAC-Adresse notieren.

Bei IPFire gibt es unterschiedliche Segmente in welche das Netzwerk unterteilt wird. Diese sind dabei „Green“, „Blue“, „Orange“ und „Red“. „Green“ bezeichnet dabei das interne Netz hinter der Firewall, bei „Blue“ handelt es sich um das WLAN Segment, „Orange“ steht für das DMZ Segment und „Red“ für das böse Internet (ein hier ansässiger Bitstromanbieter nennt es auch „das vorgelagerte Netz“). In diesem Beispiel soll es um die Konfiguration einer Installation mit allen vier Segmenten gehen. IPFire ist an dieser Stelle sehr flexibel und erlaubt auch kleinere Konfigurationen wie z.B. nur „Green“ und „Red“.

Wenn man mit der Installation beginnt werden ein paar grundsätzliche Dinge wie die Partitionierung, das Dateisystem und andere Kleinigkeiten abgefragt. Interessant wird es bei der Konfiguration der Netzwerke. Hier könnte eine Konfiguration für die vier Segmente exemplarisch so aussehen:

  • „Green“ – IP: 192.168.1.1 – Subnetz: 255.255.255.0
  • „Blue“ – IP: 172.16.18.1 – Subnetz: 255.255.255.0
  • „Orange“ – IP: 172.16.19.1 – Subnetz: 255.255.255.0
  • „Red“ – DHCP

Wichtig ist es hierbei darauf zu achten, das die gleiche Konfiguration, bzw. die gleichen IP Bereiche nicht für unterschiedliche Segmente benutzt werden sollten. So wird die Konfiguration IP: 192.168.1.1 – Subnetz: 255.255.255.0 dem grünen und blauen Segment zugewiesen, einige Probleme verursachen.

Das Webinterface von IPFire

Das Webinterface von IPFire

Bei der Konfiguration der Segmente benötigen einige Verbindungsarten noch die Angabe eines DNS Servers, sowie eines Standardgateways. Nachdem das Setup abgeschlossen wurde ist das Webinterface von IPFire in diesem Beispiel unter:

https://192.168.1.1:444

zu erreichen. Hier kann dann eine erweiterte Konfiguration vorgenommen werden, um z.B. den entsprechenden WLAN Geräten („Blue“) Zugriff auf das Internet zu geben.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ipfire.org/de/installation/start
http://www.pro-linux.de/artikel/2/613/ipfire.html
http://de.wikipedia.org/wiki/IPFire

MonoDevelop und das Auswerten von Ausdrücken

Vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel darüber geschrieben, was mich an MonoDevelop stört. Seit heute gibt es da noch eine weitere Sache. So kann man in MonoDevelop Ausdrücke und Variablen auswerten, was bei der Entwicklung doch sehr praktisch ist.

Das Fenster zum Überwachen von Ausdrücken und Variablen

Das Fenster zum Überwachen von Ausdrücken und Variablen

Problematisch wird es dann, wenn das Fenster dazu verleitet nach Fehlern zu suchen, die eigentlich nicht existent sind. So kürzt es automatisch den Wert der überwachten Variable ein. Selbst wenn man auf „Kopieren“ drückt, wird nur die gekürzte Fassung in die Zwischenablage geschoben. Dadurch kann es dann passieren das man anstatt:

"ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ"

den Wert:

"ABCDEFGHIJKLMNOPQRS..."

auswertet. Möchte man an dieser Stelle ganz sicher sein, so hilft nur der umständliche Weg über die Lupe, in welcher der ganze Wert in einem extra Fenster angezeigt wird.

Backslash und MonoDevelop unter Mac OS X

Unter Mac OS X schreibt man ein Back­slash mittels der Tasten „Umschalt + Alt + 7“. Dies funktioniert auch überall, nur bei MonoDevelop gibt es dort einige Probleme. MonoDevelop hält das ganze für einen Shortcut, was dazu führt das es die entsprechende Funktion ausführt. Nur von dem Backslash ist nichts zu sehen.

Die Einstellung der Tastebindungen

Die Einstellung der Tastenbindungen

Um dies zu ändern geht man in den Einstellungen und auf den Punkt „Tastenbindungen“ und sucht dort nach „dyna“. Damit wird die entsprechend belegte Taste gefunden, welche nun umbelegt werden kann. Anschließend funktioniert auch das Backslash in MonoDevelop wieder.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://bugzilla.xamarin.com/show_bug.cgi?id=6527

Zero-K

Echtzeitstrategiespiele gibt es eine ganze Menge. Mit SpringRTS (http://springrts.com/) gibt es ein solches schon eine ganze Weile als Open Source Variante. Dabei ist SpringRTS streng genommen kein Spiel für sich, sondern eine Engine für Echtzeitstrategie. So gibt es für diese Engine einige Mods wie „Kernel Panic“, „Balanced Annihilation“ und einige weitere. Zu diesen Mods ist nun ein weiteres hinzugekommen.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=vkZaLLyhEgI

Der neue Mod, bzw das Spiel hört dabei auf den Namen „Zero-K“ und wird seid mittlerweile knapp zwei Jahren entwickelt. Die offizielle Seite des Mods ist unter http://zero-k.info/ zu finden. Lauffähig ist das ganze unter Windows, Mac OS X und Linux.