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Nachdem ich gestern gefragt hatte wie ich die Cloud in meinen Rechner bekomme, bekam ich einige hilfreiche Kommentare. Danke nochmal an alle Kommentatoren 🙂 Und dann wollte ich google-docs-fs natürlich gleich mal ausprobieren. Also ging es erstmal auf das Google Code Projekt unter http://code.google.com/p/google-docs-fs/ und lud mir dort die entsprechende deb Datei herunter.

Bevor das Paket dann installiert wird, sollte noch das Paket python-gdata heruntergeladen und installiert werden. Dieses findet sich ebenfalls auf der Seite. Diese Paket ist auch über den Paketmanager verfügbar, allerdings ist die dortige Version zu alt um mit google-docs-fs benutzt zu werden. Danach sollte das google-docs-fs Paket installiert werden. Anschließend kann das ganze mittels:

gmount directory mail@example.com

gemountet werden. Das unmounten sollte dabei über

gumount directory

geschehen. Was ich bei meinen versuchen noch nicht herausgefunden habe ist ob man google-docs-fs das Passwort direkt übergeben kann. Im Moment wird es nämlich jedes Mal interaktiv abgefragt. Ab und an gab es auch Probleme mit einigen Dateien, die jedoch auf dem ersten Blick keinem Muster folgen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://code.google.com/p/google-docs-fs/w/list

7 Kommentare

  1. Hi,

    konntest du denn nach dem Mounten die Dokumente öffnen? Bei mir hat das mit OOffice 3.1 nicht geklappt (also der aktuellen Version auf Karmic)

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  2. Laut FAQ auf der Seite gibt es mit Open Office Probleme mit dem direkten öffnen.

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  3. > Was ich bei meinen versuchen noch nicht herausgefunden habe ist ob man google-docs-fs das Passwort direkt übergeben kann. Im Moment wird es nämlich jedes Mal interaktiv abgefragt.
    So wie der Quelltext aussieht, ist das nicht vorgesehen. Man könnte die Datei gfile.py aber durchaus so abändern, dass sie z.B. im Homeverzeichnis des Users nach einer Datei mit dem Passwort Ausschau hält (ungetestet, könnte aber z.B. so funktionieren):
    [geshi lang=PYTHON]
    […]
    def main():
    “””
    Purpose: Mount the filesystem
    Returns: 0 To indicate successful operation
    “””

    usage = “””Google Docs FS: Mounts Google Docs files on a local
    filesystem gFile.py email password mountpoint””” + fuse.Fuse.fusage

    passwd = None
    # Prüfen, ob Datei mit Passwort vorhanden ist
    home = os.path.expanduser(“~”)
    pwdpath = os.path.join(home,”.gpasswd”)
    if os.path.exists(pwdpath):
    pfile = open(pwdpath, ‘r’)
    passwd = pfile.read().strip()
    pfile.close()
    if len(passwd) == 0:
    passwd = None
    # Ende der Änderung
    while not passwd:
    passwd = getpass.getpass()

    #GFile expects things in the reverse order
    sys.argv[1], sys.argv[2] = sys.argv[2], sys.argv[1]

    gfs = GFile(sys.argv[1], passwd, version = “%prog ” + fuse.__version__,
    usage = usage, dash_s_do=’setsingle’)
    gfs.parse(errex=1)
    gfs.main()

    return 0
    […]
    [/lang]
    Jetzt sucht das Programm immer zuerst in der Datei /home/*angemeldeter Benutzer*/.gpasswd nach dem Passwort. Falls die Datei nicht existiert oder leer ist, fragt es nach. Der Datei .gpasswd weist man nun z.B. die Rechte mit “chmod 400 .gpasswd” zu, so dass sie nur der Besitzer lesen kann.

    PS: Ich hoffe, dein geshi kennt Python, sonst wird der Quelltext ziemlich verhauen aussehen 😉

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  4. oha … die Zeileneinrückungen hat er nicht übernommen, habe ich den [geshi lang=LANG][/lang] Tag falsch benutzt?

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  5. Die Datei gFile.py liegt übrigens hier: /usr/share/google-docs-fs/googledocsfs/gFile.py

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  6. hier noch einmal die Datei auf pastebin.de:
    http://pastebin.de/5315

    Funktioniert bei mir unter Karmic problemlos.

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  7. Danke für den Tipp, werde es heute Abend mal ausprobieren 🙂

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