Heute kam die neue Ausgabe des Magazins freiesMagazin heraus. In diesem gibt es auch einen Artikel über Invertika. Bei Invertika handelt es sich um ein freies MMORPG welches auf verschiedenen Plattformen (Linux, Windows, Mac OS) läuft.
Bei Diaspora handelt es sich um ein dezentrales soziales Netzwerk welches in sogenannten Pods organisiert ist. Jeder kann einen solchen Pod aufsetzen. In diesem Artikel soll es darum gehen einen solchen Pod auf einem Ubuntu 10.04 LTS (minimal) Server aufzusetzen. Wichtig an dem Polgenen Skript ist, das die universe Quellen für Ubuntu freigeschaltet sind. Dazu muss es in der /etc/apt/sources.list so aussehen:
deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu lucid main
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu lucid-security main
deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu lucid universe
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu lucid-security universe
Anschließend werden die Quellen mittels apt-get update aktualisiert. Das Skript stammt von der Seite http://www.h3manth.com/content/setup-diaspora-ubuntu und war auch schon in den offiziellen Quellen von Diaspora. Dort ist es allerdings nicht mehr zu finden:
#!/bin/bash
# Author :
# Site : www.h3manth.com
# This script helps to setup diaspora.
# Set extented globbing
shopt -s extglob
# Check if the user has sudo privilages
sudo -v >/dev/null 2>&1 ||
{ echo $(whoami) has no sudo privileges ; exit 1; }
# Take a clone of Diaspora
(
echo „Clone diaspora source..“
git clone http://github.com/diaspora/diaspora.git
echo „Cloned the source..“
# Install extra gems
cd diaspora
echo „Installing more gems..“
sudo bundle install
echo „Installed.“
# Install DB setup
echo „Seting up DB..“
rake db:seed:tom
echo „DB ready. Login -> tom and password -> evankorth.\
More details ./diaspora/db/seeds/tom.rb.“
Nun kann man sich einen Account registrieren und Diaspora testen. Zu finden ist Diaspora dabei unter Port 3000 z.B. http://example.com:3000. Hierbei sollte man beachten das es sich wirklich nur um eine Testumgebung handelt, welche nicht für den Produktiveinsatz gedacht ist.
Mit CyanogenMod (die älteren Versionen < 6, für die neueren wird dies nicht mehr unterstützt) ist es möglich zur Speichererweiterung Teile des Systemes auf die SD karte zu packen. Dazu muss eine ext Partion vorhanden sein. Diese kann man leicht mittels der App ROM Manager erstellen. Dazu installiert man diesen (wobei er bei CyanogenMod bereits vorhanden ist) und geht im Menü auf den Punkt SD Karte partionieren. Dort wählt man 512 MB für die Partion aus sowie eine Swapgröße von 0 MB.
Nach einer Sicherheitsabfrage startet der ROM Manager in das ClockwordMod Recovery um die Partionierung vorzunehmen. Sollte dort folgende Meldung stehen:
ClockworkMod Recovery v2.5.0.7
Finding update package
Finding update package
update package…
E:failed to seek in /cache/update.zip (Invalid argument)
I:verify_file returned 1
E:signature verification failed
Installation aborted.
so hilft es unter Advanced den Punkt Reboot Recovery auszuwählen. Danach partioniert er die Karte beim Neustart des Recoveries. Anschließend kann das App2SD Feature im CyanogenMod aktiviert werden.
In neueren HTC Geräten gibt es ein Flag (@secuflag) welches festlegt ob die NAND Partion (auf welcher das System gespeichert ist) nur lesbar ist. Eine Methode dies zu deaktivieren ist es Unrevoked Forever (zu finden unter http://unrevoked.com/) zu benutzen welcher aber leider nicht mit den GSM Modellen des HTC Desire zusammenarbeitet.
Und genau hier kommt AlphaRev (http://alpharev.nl/) ins Spiel. Damit ist es möglich das ganze rückgängig zu machen. Möglich wird dies indem ein neues HBOOT Image geflasht wird welches dieses Flag einfach ignoriert.
Bei diesem Vorgang sollte man allerdings beachten, das wenn etwas schief geht, das Gerät unweigerlich gebrickt ist und nur noch als modischer Türstopper dienen kann. Sollte es während des Vorganges Probleme geben so sollte man alles so lassen wie es ist und den Channel #alpharev im Freenode IRC besuchen und dort auf Hilfe hoffen ;)
Im ersten Schritt muss von der Seite http://alpharev.nl/ das AlphaRev 1.5 HBOOT reflash utility heruntergeladen werden. Anschließend brennt man die ISO auf eine CD und bootet von dieser CD.
Nach dem gebootet wurde, wird man noch einmal informiert was AlphaRev mit dem Gerät anstellt. Danach drückt man eine Taste, aktiviert auf dem Gerät USB Debugging und schließt das Gerät an. Es ist im übrigen wichtig das das Gerät gerootet ist. Danach startet der Prozess der einige Minuten dauertet. Hierbei sollte man nicht eingreifen sondern einfach abwarten. Nach dem Prozess wird der @secuflag ignoriert. Glückwunsch :)
AlphaRev flasht auch das Splashimage beim Start. Möchte man dieses wieder zurückflashen lädt man sich das Original HTC Bild von der AlphaRev Seite herunter und flasht es.
Dazu wird das Gerät im Fastboot Modus (Back+Power) gestartet. Danach sollte das Gerät per USB mit dem Rechner verbunden werden. Nun öffnet man ein Terminal und gibt dort ein:
In diesem Blog gibt es jetzt auch eine Tagwolke. Ich denke sie ergänzt die Suchfunktion sinnvoll und bietet dem Nutzer eine weitere Orientierung und hübsch sieht sie auch noch aus. Was haltet ihr davon? :)