Aktuelle NextGEN Version und das „NOT Upgrade-safe“ Problem

Seit der 2.x Version des WordPress Plugins „NextGEN“ scheinen sich ja die Probleme zu häufen. Die aktuelle Version 2.0.7 begrüßt einen dabei nach der Installation mit der Meldung:

WARNING: NextGEN Gallery Stylesheet NOT Upgrade-safe

nggallery.css is currently stored in /www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css, which isn't upgrade-safe. Please move the stylesheet to /www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css to ensure that your customizations persist after updates.

Wie man sieht behauptet NextGEN, dass die Datei unter „/www/htdocs/wp-content/themes/examika/nggallery.css“ unter Umständen bei einem Update überschrieben wird. Die Lösung die NextGEN vorschlägt ist es die Datei an exakt den gleichen Ort zu packen. Das klingt nicht nur komisch, sondern ist auch so.

Dabei handelt es sich um ein Problem mit dem Plugin. Photocrati ist mittlerweile auch dabei das ganze zu überprüfen, so das man hier auf das nächste Update warten sollte. Möchte man das Problem trotzdem gelöst haben, so kann man die „nggallery.css“ in den Ordner:

/wp-content/ngg_styles/

packen. Damit sollte dann auch die entsprechende Meldung verschwinden.

Image unter Mac OS X auf eine SD Karte spielen

Möchte man unter Mac OS X eine Imagedatei auf eine SD-Karte zu spielen, benötigt man „dd“ und „diskutil“. Um her­aus­zu­fin­den, wel­ches Volume geflasht wer­den muss, kann man sich auf dem Ter­mi­nal unter Mac OS X mit­tels „df -h“ anschauen wel­ches Gerät beim Anstecken der SD-Karte dazu­kommt. Eine andere Mög­lich­keit ist es die Karte über den Namen zu iden­ti­fi­zie­ren, wel­cher bei neuen Kar­ten meist „NO NAME“ oder „Untit­led“ sein sollte. Wenn das pas­sende Gerät iden­ti­fi­ziert wurde, sollte die gemoun­tete Par­tion mittels:

diskutil unmount /dev/disk2s1

wie­der frei­ge­ge­ben wer­den. Nun wech­selt man im Ter­mi­nal in den Ord­ner in wel­chem die Image­da­tei liegt und gibt dabei fol­gen­des ein:

sudo dd bs=1m if=filename.img of=/dev/rdisk2

Zu beach­ten ist dabei das aus „disk2s1“ -> „rdisk2“ wird, womit das Gerät direkt ange­spro­chen wird. Theo­re­tisch würde auch „disk2“ funk­tio­nie­ren, aller­dings geht die Über­tra­gungs­ge­schwin­digk­eit hier­bei dras­tisch in den Kel­ler. Nach dem Flas­hen der Karte wird das Gerät mittels:

diskutil eject /dev/rdisk2

aus­ge­wor­fen und kann nun für den gewünschten Zweck genutzt werden.

Push to Kindle

Wenn man Webseiten bzw. Artikel direkt vom Browser auf seinen Kindle übertragen möchte, kann man die entsprechende Lösung namens „Send to Kindle“ benutzen. Leider ist das Firefox-AddOn suboptimal, so funktioniert es unter anderem nicht mehr unter Mac OS X.

Der Sendedialog der Erweiterung "Push to Kindle"

Der Sendedialog der Erweiterung „Push to Kindle“

Eine Alternative hierzu ist die Erweiterung „Push to Kindle“ welches von Five Filters entwickelt wird. Das AddOn analysiert dabei die Webseite, so das nur der Artikeltext an den Kindle geschickt wird. Dinge wie Menüs und Sidebars werden vom AddOn entfernt. Heruntergeladen und installiert werden kann die Erweiterung über die AddOn-Seite von Mozilla. Das AddOn benötigt dabei keinen Neustart und kann somit sofort genutzt werden.

OTR unter Android

„Off-the-Record Mes­sa­ging“ ist eine schöne Sache, allerdings nutzen die wenigsten Menschen ihre Chatprogramme nur am Desktop. Auch die Mobilgeräte wollen bedient werden. Hier bietet sich für Android die App Xabber an. Dabei handelt es sich um einen freien XMPP Client welcher unter der GPLv3 lizenziert ist.

Xabber
Xabber
Entwickler: redsolution
Preis: Kostenlos

Der Quelltext von Xabber kann dabei auf Github bezogen werden. Neben den Standardfeatures bietet Xabber auch OTR-Integration. Nachdem man Xabber installiert und einen Account eingerichtet hat, muss nur noch OTR aktiviert werden. Dazu öffnet man die Einstellungen und wählt dort den Punkt Sicherheit aus.

Die Sicherheitseinstellungen von Xabber

Die Sicherheitseinstellungen von Xabber

Dort kann dann der OTR-Modus festgelegt werden. Zur Auswahl stehen dabei „deaktiviert“, „manuell“, „automatisch“ und „erforderlich“. Wenn der passende Modus ausgewählt wurde, kann die Kommunikation mittels OTR beginnen (außer man stellt den Modus auf „deaktiviert“). Im manuellen Modus kann OTR Kommunikation dabei über die Menütaste im Chat aktiviert (Mehr -> OTR Verschlüsselung) werden.

Mailverschlüsselung unter Android

Möchte man PGP bzw. GPG unter Android nutzen, so empfielt sich die Nutzung von K-9 Mail. Dabei handelt es sich um eine freie Mailsoftware. Neben K-9 Mail muss auch die App APG installiert werden. APG ist eine GnuPG Implementation für Android.

K-9 Mail beim Verfassen einer Mail

K-9 Mail beim Verfassen einer Mail

Nach der Installation können mittels APG die öffentlichen Schlüssel der Empfänger hinzugefügt werden. Anschließend kann in K-9 Mail eine Mail verfasst werden. Dort kann auch festgelegt werden, ob die Mail nur signiert oder auch verschlüsselt werden soll. In den Einstellungen von K-9 Mail können diese Optionen auch als Standard eingestellt werden (unter Kryptografie).