WordPress Plugin im Pluginverzeichnis veröffentlichen

Möchte man ein WordPress Plugin auch im offiziellen Pluginverzeichnis veröffentlichen sind einige Arbeitsschritte nötig. Dafür hat man anschließend der Vorteil, sein Plugin direkt über WordPress installieren zu können. Zuerst sollte man schauen ob das eigene Plugin die wichtigsten Anforderungen erfüllt:

  • das Plugin muss unter einer GPL2 kompatiblen Version lizenziert sein
  • das Plugin darf nichts illegales tun

Genauere Informationen zu den Anforderungen findet man auf der entsprechenden Seite. Wenn das Plugin die Anforderungen erfüllt kann es hinzugefügt werden.

Der Dialog um ein Plugin hinzuzufügen

Der Dialog um ein Plugin hinzuzufügen

Hierbei muss neben einem Namen auch eine Beschreibung des Plugins sowie ein Link zu einer ZIP-Datei mit allen Daten des Plugins angegeben werden. Wichtig ist hierbei das in dieser gepackten Datei eine WordPress konforme „readme.txt“-Datei beiliegt. Mit dem Readme-Validator kann das ganze auch online überprüft werden. Alternativ gibt es einen Generator welcher valide Dateien erzeugt. Nachdem das Formular abgeschickt wurde bekommt man eine Meldung:

Please note: Your plugin request(s) below are currently pending review. You will get an email from us when we approve/reject a plugin, or if we have any questions. Please whitelist the plugins AT wordpress.org email address to ensure you receive our communications. Do NOT email us asking for status updates as that only serves to distract us from reviewing plugins. Sorry, we are unable to provide an estimate as to how long it may take to review a given plugin.

Currently there are 44 plugins in the review queue, 19 of which are awaiting their initial review. We appreciate your patience.

Nun heißt es warten bis das Plugin bestätigt wird. Wenn dies geschehen ist, erhält man Zugriff zu einem Subversion Repository in welches man den Quelltext des Plugins packt. Wenn der Quelltext dort angekommen ist, kann das Plugin einige Zeit später im Pluginverzeichnis gefunden und installiert werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wordpress.org/plugins/about/faq/

WordPress Functions.php Snippets

Bei der Theme-Entwicklung für WordPress wird man des öfteren mit der „functions.php“-Datei in Kontakt kommen. Viele Funktionen welche man selbst im Schweiße seines Angesichts entwickelt hat wurden meist schon von einem anderen Entwickler in ähnlicher Form fabriziert. Hier setzt die Seite wpfunction.me an.

wpfunction.me

wpfunction.me

Auf dieser Seite findet man Snippets für häufig verwendete Funktionalitäten, wie dem Entfernen der Admin Bar oder dem Registrieren eigener Menüs. Im Idealfall kann man durch solche Codeschnippsel eine Menge Zeit sparen und sich somit auf die wichtigen Sachen bei der Entwicklung seines Themes konzentrieren.

Crazy Lazy

In meiner WordPress Plugin Serie geht es heute um das Plugin Crazy Lazy. Dabei handelt es sich um ein Plugin für sogenanntes Lazy Loading. Diese Technik beschreibt den Vorgang Bilder auf einer Webseite erst dann zu laden wenn sie sich im Sichtbereich des Betrachters befinden. Dies spart Bandbreite und Ladezeit, da die wenigsten Nutzer eine Seite von oben bis unten lesen, vor allem wenn es sich um eine Übersichtsseite mit mehreren Artikeln handelt.

Bilder außerhalb des Sichtbereiches werden noch nicht geladen

Bilder außerhalb des Sichtbereiches werden noch nicht geladen

Das Plugin wird dabei von Sergej Müller entwickelt, welcher als Basis Unveil.js für WordPress nutzte. Das schöne an dem Plugin ist, das es selbst bei deaktiviertem Javascript keine negativen Auswirkungen hat, da die Bilder auch dann mittels des „noscript“-Tags darstellt werden. Crazy Lazy kann auf der offiziellen Pluginseite oder über die WordPress Pluginverwaltung bezogen werden.

WordPress Editorial Calendar

Eines der nützlichsten Plugins für WordPress ist „WordPress Editorial Calendar“. Dieses Plugin fügt im Menü unter Beiträge einen neuen Punkt mit dem Namen „Kalender“ ein.

WordPress Editorial Calendar

WordPress Editorial Calendar

In diesem Kalender können die Beiträge problemlos per Drag und Drop verschoben, angelegt und editiert werden. Damit wird die Planung von Beiträgen wesentlich vereinfacht. Bezogen werden kann das Plugin über die offizielle Pluginseite oder über die WordPress Pluginverwaltung.

Subscribe To „Double-Opt-In“ Comments

In der Reihe nützlicher WordPress Plugins ist heute das Plugin mit dem sperrigen Titel „Subscribe To „Double-Opt-In“ Comments“ an der Reihe. Das von Tobias Koelligan entwickelte Plugin dient dazu das Abonnieren von Kommentarantworten sicherer zu gestalten.

Antworten auf Kommentare können abonniert werden

Antworten auf Kommentare können abonniert werden

Wenn man alle Antworten zu einem Kommentar abonnieren möchte, bekommt man dank des Plugins eine Mail an die hinterlegte Mailadresse, in welcher man dieses Abo noch einmal bestätigen muss. Damit wird verhindert das fremde Mailadressen mit Kommentarabos zugespammt werden. Bezogen werden kann das Plugin über die Pluginverwaltung von WordPress.