Standardeinstellungen für einen Drucker unter macOS ändern

Der Dialog zum Drucken unter macOS ist recht spartanisch gehalten. So bietet er die wichtigsten Informationen und sollte im Normalfall für 90 Prozent aller Fälle genügen. Eine Kleinigkeit störte mich allerdings an dem Dialog. Standardmäßig ist bei meinem Drucker der Duplexdruck aktiviert. Möchte man die Standardeinstellung des Druckers ändern, wird es etwas komplizierter. Damit man diese Einstellung ändern kann, muss das Webinterface des unter macOS verwendeten Druckdienstes aktiviert werden. Der Dienst, der den Namen CUPS trägt, wird im Terminal mittels:

cupsctl WebInterface=yes

aktiviert. Anschließend ist das Webinterface unter:

http://localhost:631/

erreichbar. Rein technisch betrachtet ist das Webinterface bereits vor der Aktivierung mittels cupsctl aktiv. Allerdings sind die administrativen Funktionen gespeert, solange sie nicht mittels cupsctl aktiviert worden sind. Ist man im Webinterface angekommen, wählt man den Menüpunkt Administration aus. Dort klickt man anschließend auf den Button Manage Printers.

Die Standardeinstellungen des ausgewählten Druckers

Nun wählt man den gewünschten Drucker aus und wählt anschließend auf der nächsten Seite, in der rechten Combobox, den Wert Set Default Options und bestätigt das ganze. Auf der folgenden Seite kann man die Standardeinstellungen des entsprechenden Druckers ändern. Möchte man diese Speichern, so muss das ganze mit dem eigenen Nutzernamen und dem dazugehörigen Passwort autorisiert werden. Anschließend sind die neuen Standardeinstellungen sofort wirksam.

Dateien eines bestimmten Types unter macOS kopieren

Wer versucht Dateien, eines bestimmten Dateityps, an einen anderen Ort zu kopieren, der kann mit den grafischen macOS-Boardmitteln schnell auf Probleme stoßen. Als Alternative bietet sich das Terminal an, in welchem das Problem wesentlich schneller gelöst werden kann:

find /Users/seeseekey/Unsortiert/ -iname \*.txt -exec cp {} /Users/seeseekey/Sortiert/txt/ \;

Damit werden alle Dateien, welche dem Pattern entsprechen, im Quellordner gefunden und anschließend in den Zielordner kopiert. Das cp-Kommando zum Kopieren kann auch durch mv ersetzten werden:

find /Users/seeseekey/Unsortiert/ -iname \*.txt -exec mv {} /Users/seeseekey/Sortiert/txt/ \;

Durch diese Änderung werden alle Dateien verschoben anstatt kopiert.

Ordner mittels tar und gzip komprimieren

Möchte man unter Linux auf dem Terminal einen Ordner mittels tar und gzip komprimieren, so ist dies mit zwei Befehlen erledigt:

tar cvwf data.tar data

Damit wird der Ordner data in eine Tar-Datei archiviert. Bei den Buchstaben nach dem Befehl handelt es sich um die gewünschten Optionen (create, verbose, interactive, file). Eine Tar-Datei ist nicht komprimiert, da das Tar-Format die Daten der Dateien einfach hintereinander in der Tar-Datei anordnet. Zur Kompression der Tar-Datei wird gzip genutzt:

gzip -9 data.tar

Damit wird die Datei mittels gzip gepackt und trägt anschließend den Namen data.tar.gz. Das -9 teilt gzip mit, das die höchste Kompressionsstufe genutzt werden soll.

Remote-Branch unter Git umbenennen

Um unter Git einen Branch umzubenennen nutzt man den entsprechenden Terminalbefehl:

git branch -m oldBranchname newBranchname

Damit wird der Branch im lokalen Repository umbenannt. Wenn dieser nun mittels git push auf den entfernten Remote übertragen wird, so entsteht dort ein neuer Branch. Um die Umbenennung auch auf dem Remote durchzuführen muss der alte Branch auf dem Remote gelöscht werden:

git push origin :oldBranchname

Damit wird der alte Branch auf dem Remote gelöscht und die Umbenennung ist abgeschlossenen.

maybe

Das Terminal ist geöffnet und ein Befehl wie:

rm -rf img*

soll abgesetzt werden. Nun stellt sich die Frage ob man diesen Befehl wirklich so ausführen möchte. Natürlich könnte es sein, das der Befehl zu weit greift, was dazu führt das man mehr löscht als einem lieb ist. Einen Ausweg aus dieser Misere bietet das in Python geschriebene Tool maybe. Installiert werden kann dieses auf der Konsole mittels:

pip install maybe

Führt man nun ein Skript mittels maybe aus:

maybe test.sh

so ermittelt maybe, welche Operationen das Skript vornehmen möchte und zeigt diese an. Nach einer Bestätigung kann der Befehl anschließend ausgeführt werden. Technisch funktioniert das ganze dabei indem der Prozess unter der Kontrolle von ptrace ausgeführt wird. Hierbei werden allerdings nur einige Systemaufrufe blockiert, so das man maybe nur mit Skripten nutzen sollte, welchen man vertraut. Der Quelltext von maybe ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Tool unter der GPL in Version 3 und damit freie Software.