Swagger – REST API goes Framework

Ein REST-API von Hand entwickelt, benötigt eine Dokumentation, ein entsprechenden Server und eventuell einige Clients als Referenz. Einfacher wird es mit einem Framework wie Swagger. Unter Zuhilfenahme der Beschreibungssprache YAML können mit Hilfe des Frameworks REST-APIs, Dokumentation, Server und Clients generiert werden.

Der Swagger Editor

Der Swagger Editor

Doch Swagger versteht sich nicht nur als Framework, sondern auch als Spezifikation. Begonnen wurde mit der Entwicklung bereits im 2010; die Swagger Specification trägt seit Anfang Januar 2012 offiziell den Namen OpenAPI Specification und beschreibt eine maschinenlesbare Interfacedefinitionen einer REST-API. Ähnliches wurde unter anderem schon mit WSDL und WADL versucht – alles Konzepte bzw. Beschreibungsprachen welche an ihren eigenen Limitationen gescheitert sind und wenn überhaupt nur noch sporadisch genutzt werden.

Betreut und weiterentwickelt wird die Spezifikation nun von der Open API Initiative, zu der namenhafte Firmen wie Google, PayPal, IBM, Atlassian und Microsoft gehören. Die Spezifikation als solche ist freie Software und auf GitHub zu finden. Sie ist unter der Apache Lizenz lizenziert. Aktuell ist die Spezifikation in der Version 2.0 veröffentlicht.

Auf der offiziellen Webseite von Swagger findet sich ein Editor, mit welchem APIs definiert werden können und anschließend exportiert werden können. Der Editor kann dabei Server unter anderem in den Sprachen bzw. für die Framworks Haskel, Jax-RS, Node.js, Python, Rails und PHP erzeugen. Bei den Clients ist die Auswahl noch größer. Diese können in C#, HTML, Dart, Go, Groovy, Java, Javascript, Objective C, Perl, PHP, Ruby, Scala, Swift und vielen weiteren Sprachen erzeugt werden.

Neben dem Editor kann für die Erzeugung von Clients auch der Swagger Codegen genutzt werden. Dabei handelt es sich um eine Java-Anwendung um die Clients lokal auf dem eigenen Rechner zu erzeugen. Der Editor und viele weitere Tools rund um Swagger sind ebenfalls auf GitHub zu finden. – auch diese sind freie Software, welche unter der Apache Lizenz stehen.

apt-get Sperrdateien entfernen

Unter Umständen kann es unter Ubuntu, oder anderen Distributionen basierend auf Debian passieren, das ein apt-get Vorgang fehlschlägt. Dies kann sich darin äußern das apt-get nicht mehr genutzt werden kann – stattdessen bekommt man folgende Meldung zu sehen:

E: Could not get lock /var/lib/dpkg/lock - open (11 Resource temporarily unavailable)
E: Unable to lock the administration directory (/var/lib/dpkg/) is another process using it?

Hintergrund ist das dpkg Sperrdateien mit dem Name lock anlegt und sie nach getaner Arbeit wieder entfernt. Bei plötzlichen Unterbrechungen wie z.B. einem Stromausfall kann es passieren das die Dateien nicht mehr entfernt werden. Lösen kann man das Problem indem man die entsprechenden Sperrdateien entfernt:

rm /var/lib/dpkg/lock
rm /var/lib/apt/lists/lock
rm /var/cache/apt/archives/lock

Abschließend sollte dpkg bzw. apt-get wieder ohne Probleme funktionieren.

Probleme mit dem Minecraft Server, Ubuntu 16.04 und KVM

Vor einigen Tagen migrierte ich einen Minecraft-Server von einem Server mit Ubuntu 14.04 LTS auf einen Server mit Ubuntu 16.04 LTS. Der Minecraft-Server lief dabei auf dem alten als auch auf dem neuen Server jeweils in einer KVM-Gast-Maschine. Er startete ohne Probleme und wenn man sich das ganze von außen mit nmap anschaute, war der entsprechende Port auch offen gekennzeichnet. Allerdings konnte der Minecraft-Client keinerlei Verbindung mit dem Server aufnehmen. Lösen ließ sich das Problem mit der Änderung einer Einstellung in der server.properties Datei. Konkret ging es dabei um die Einstellung:

use-native-transport = true

welche auf false gesetzt werden musste. Mit diesem Flag wird das optimierte Senden und Empfangen von Paketen unter Linux deaktiviert. Damit funktionierte der Minecraft-Server wieder ohne Probleme.

Minecraft Server Status Checker

Auf der Suche nach einem kleinen Tool, um zu testen ob ein Minecraft-Server ordnungsgemäß läuft, bin ich auf den Minecraft Server Status Checker gestoßen. Er überprüft ob der Server erreichbar ist und liefert einige weitere Informationen wie z.B. die aktuelle Spieleranzahl. Zu finden ist der Check auf der Webseite des ehemaligen Minecraft-Entwickler Nathan Adams.

dinnerbone.com/minecraft/tools/status/

dinnerbone.com/minecraft/tools/status/

Der Minecraft Server Status Checker ist dabei freie Software dessen Quelltext auf GitHub zu finden ist. Als Lizenz wurde die Apache Licence gewählt.

Screen-Session wieder aufnehmen

Wenn man unter Linux eine Session mittels screen gestartet hat und diese später wieder aufrufen möchte, so nutzt man den Befehl:

screen -r

Unter bestimmten Bedingungen kann es vorkommen, das die Sitzung noch gebunden ist. Auf der Konsole würde das dann wie folgt aussehen:

# screen -r

There is a screen on:
	29711.ubuntu-release-upgrade-screen-window	(05/05/2016 04:09:56 PM)	(Attached)
There is no screen to be resumed matching 29711.ubuntu-release-upgrade-screen-window.

Vorkommen kann so etwas z.B. wenn man die SSH-Verbindung während einer Screen-Sitzung verliert. Damit man diese Screen-Sitzung wieder aufnehmen kann, muss die bestehende Bindung zuerst wieder gelöst werden. Dazu gibt es das Kommando:

screen -d

welches die Bindung löst. Bei mehreren offenen Sitzungen muss zusätzlich die ID der Sitzung angegeben werden. Anschließend kann die Sitzung wieder mittels:

screen -r

aufgenommen werden.