Affinity Suite

Am Markt existieren unzählige Lösungen für die Bearbeitung von Bildern und ähnlichen kreativen Anwendungsfällen. Während ich vor vielen Jahren gerne Photoshop von Adobe genutzt habe, bin ich irgendwann zu GIMP, Inkscape und Scribus umgestiegen. Bei diesen freien Anwendungen handelt es sich um Lösungen für die Bildbearbeitung, die Bearbeitung von Vektorgrafik und für Desktop-Publishing.

Der neueste Sprössling der Affinity Suite, der Affinity Publisher

Seit 2015 fing ich an Affinity Photo zu nutzen, mittlerweile besteht die Suite aus Affinity Designer, Affinity Photo und Affinity Publisher und deckt somit den Kreativ-Workflow vieler Menschen ab. Im Gegensatz zu anderen Herstellern wie Adobe, dessen Anwendungen nur noch im Abonnement zu bekommen sind, können die Anwendungen über einen Einmalkauf erworben werden. Neben den ursprünglichen Versionen für macOS, existieren mittlerweile Windows-Versionen der Suite; für das iPad existiert außerdem eine Version von Affinity Photo.

‎Affinity Designer
Preis: 27,99 €
‎Affinity Photo
Preis: 27,99 €
‎Affinity Publisher
Preis: 27,99 €

Entwickelt wird die Suite von Serif, welche bereits seit 1987 Software entwickelt. Mit der Affinity-Suite wagte Serif einen Neuanfang und entwickelte innerhalb von fünf Jahren die erste Version des Affinity Designer; später folgten die anderen beiden Anwendungen. Im Gegensatz zur beschriebenen freien Lösung bestehend aus GIMP, Inkscape und Scribus, wirken die drei Anwendungen aus einem Guss, auch die Integration untereinander betreffend und sind für den einen oder anderen Nutzer im professionellen Umfeld eine Alternative. Informationen über die Suite finden sich unter affinity.serif.com.

Mobile Mock-up Elemente

Wer ab und an Mock-ups für mobile Anwendungen baut, der sollte sich die Seite http://www.teehanlax.com/downloads/ anschauen. Dort gibt es fertige Vorlagen im PSD (Photoshop) Format für Android und iOS (iPhone und iPad) Anwendungen, mit welchen man sich eigene Mock-ups problemlos zusammenbauen kann. Dank der Vorlagen spart man sich dabei eine Menge Arbeit.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mock-up
http://t3n.de/magazin/funf-mockup-tools-kurz-vorgestellt-wireframes-erstellen-224089/

GIMP Erfahrungsbericht

In meiner Windowszeit hatte ich zwar GIMP auf dem Rechner, habe allerdings immer Photoshop (bis auf Kleinigkeiten) den Vorzug gegeben. Unter Kubuntu war ich jetzt dazu “gezwungen” etwas ernsthaft mit GIMP zu bearbeiten. Nach 15 Minuten war ich dann kurz davor Photoshop unter Wine zu installieren. Das habe ich dann nicht getan sondern bin stattdessen schlafen gegangen. Am nächsten Tag wurde es dann wieder mit GIMP versucht. Weitere 10 Minuten tat sich nichts sinnvolles. Nach einiger Lektüre, unter anderem wozu diese schwebenden Auswahlen gut sind, lichtet sich das ganze. Nach weiteren 10 Minuten war das gewünschte Resultat erreicht.

Fazit: Sobald man mit seinen alten Gewohnheiten gebrochen hat (in meinem Fall die Photoshopgewöhnung) und ein bisschen die Dokumentation gelesen hat, kommt man doch erstaunlich schnell zu Resultaten :)

Bilder vergrößern

Möchte man ein Bild vergrößern so öffnet man es in Photoshop und Co. und verändert die Bildgröße. Problematisch wird das ganze wenn man die Bilder über eine bestimmte Größe hinaus vergrößern will, dann führt das ganze nämlich zu Artefakten. Hier hilft SmillaEnlarger welches unter http://sourceforge.net/projects/imageenlarger/ zu finden ist. Dabei handelt es sich um eine Anwendung welche mit anderen Algorithmen an das Bild herangeht und so bessere Ergebnisse erzielt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.golem.de/0908/68926.html