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Die Entwicklung der Openmoko Umgebung hört nicht einfach mit dem erscheinen des Gerätes auf, wie es bei anderen Geräten leider der Fall ist. Das System wird ständig weiterentwickelt. Openmoko bringt täglich neue Versionen des Root Dateisystems, des Kernels und des U-Boot Bootloaders heraus. Damit man diese neuen in sein Freerunner bekommt muss man das ganze flashen. Im Gegensatz zu anderen Geräten ist das Umwandeln des Freerunners in einen modischen Türstopper fast ein Ding der Unmöglichkeit. Also keine Angst beim flashen 🙂

Zum Flashen benötigt man erst einmal sein Freerunner sowie das mitgelieferte USB Kabel, mit deren Hilfe man das Freerunner mit dem PC verbindet. Zum Verbinden muss man den U-Boot aktivieren. Dies erreicht man indem man beim Einschalten des Freerunners die AUX Taste (befindet sich links oben) gedrückt hält. Danach kann man den Freerunner mit dem USB Kabel verbinden.

Als nächstes benötigt man dann ein Image zum flashen. Dieses Image findet man unter http://downloads.openmoko.org/releases/Freerunner/. Eine Übersicht der verfügbaren Images ist unter http://www.neo1973-germany.de/wiki/FirmwareImages zu finden.

Die Anwendung um das Freerunner zu flashen kann unter http://downloads.openmoko.org/releases/Freerunner/dfu-util bezogen werden. Oder einfach für die Kommandozeile:

wget http://downloads.openmoko.org/releases/Freerunner/dfu-util

Für andere Systeme als x86 muss man die Anwendungen selber kompilieren. Weitere Informationen dazu unter: http://wiki.openmoko.org/wiki/Dfu-util.

Um das Freerunner dann mit dem heruntergeladenen Image zu flashen gibt man folgendes auf der Kommandozeile ein:

./dfu-util -a (Partionsname) -R -D (Name des Images)

Auf den Imageseiten gibt es zwei Dateien zum downloaden. Eine Datei mit der Endung .bin und eine Datei mit der Endung .jffs2. Bei der Datei mit der Endung .bin handelt es sich um den Kernel, bei der Datei mit der Endung .jffs2 handelt es sich um das Rootdateisystem. Um nun den Kernel und das Rootdateisystem zu flashen muss in der Console (auf dem PC^^) folgendes eingegeben werden:

./dfu-util -a kernel -R -D uImage-2.6.24+svnr4082-r4055-r3-neo1973.bin
./dfu-util -a rootfs -R -D Openmoko-Freerunner-20080424-om-gta02.rootfs.jffs2

Mit ersten Anweisung wird der Kernel geflasht und mit der zweiten das Rootdateisystem. Nicht wundern das ganze kann einen Moment dauern bis es fertig ist. Wenn das ganze Erfolgreich ausgeführt wurde steht in Anschluss auf der Konsole:

status(0) = No error condition is present
Done!

Sollte dfu-util das Neo nicht finden so sollte man noch den Parameter -d 0x1457:0x5119 ranhängen so das das ganze dann so aussieht:

./dfu-util -a kernel -R -D -d 0x1457:0x5119 uImage-2.6.24+svnr4082-r4055-r3-neo1973.bin
./dfu-util -a rootfs -R -D -d 0x1457:0x5119 Openmoko-Freerunner-20080424-om-gta02.rootfs.jffs2

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.openmoko.org/wiki/Getting_Started_with_your_Neo_FreeRunner
http://wiki.openmoko.org/wiki/Flashing_Openmoko.

2 Kommentare

  1. na endlich haben die mal ans flashen gedacht. das ist ja eines der punkte die bei einem umbau oder update schief gehen.

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  2. Du hast immer ein Notbootloader aus dem heraus du flashen kannst, also es nicht möglich das Ding kaputtzuflashen^^ Mit dem Debugboard kann man zwar den NOR Flash wegflashen (das ist der Notbootloader drin) allerdings kannst du ihn auch wieder mit dem Debugboard hinbiegen von daher^^

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  3. Pingback: Freesmartphone Meilenstein Nummero 3 | seeseekey.net

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