seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Schachapplikationen gibt es wie Sand am mehr und trotzdem ist von Tim Wölfle entwickelte PlainChess etwas besonderes in dem Berg an Schachapplikationen. Es handelt sich um ein mehrspielerfähige und vollständig in Webstandards wie HTML und JavaScript entwickelte Implementation.

PlainChess im Offline-Modus

Dabei beherrscht PlainChess bis auf einige Spezialfälle des Remis, alle Schachregeln. PlainChess ist unter der GPL3 lizenziert und damit freie Software — der Quelltext ist auf GitHub zu finden.

Ein Git-Repository kann aus vielen Branches bestehen welche ab und an mit dem Hauptentwicklungszweig gemergt werden. Dies führt dazu das man die Geschichte eines solchen Repositories in Form eines Graphen darstellen kann. Ein Tool um sich sein Repository in Form eines Graphen anzeigen zu lassen ist dabei SeeGit.

SeeGit mit einem geöffneten Repository

Problematisch wird die Bedienung von SeeGit bei größeren Repositories. Dort nimmt der Ladevorgang sehr lange in Anspruch, während der Graph aufgebaut wird. Lizenziert ist SeeGit unter der MIT-Lizenz und damit freie Software — der Quelltext ist auf GitHub zu finden. SeeGit läuft auf Grund einiger Abhängigkeiten zur Windows-API leider nur unter Windows.

Spätestens mit verteilten Systemen wie Git, ist bei vielen der Erklärungsbedarf gestiegen. So werden in Firmen Richtlinien definiert, wie nun gebrancht und gemergt werden darf. Da eine grafische Visualisierung solcher Prozesse wesentlich eingängiger ist, gibt es Frameworks und Bibliotheken wie Gitgraph.js. Dabei handelt es sich um eine JavaScript-Bibliothek um solche Graphen schnell und einfach zu erzeugen und diese auf Webseiten einzubinden.

gitgraphjs.com

Lizenziert ist der Quelltext unter der MIT-Lizenz und damit freie Software. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite des Projektes ist unter gitgraphjs.com zu finden.

Die Vorschau–Applikation unter Mac OS X dient nicht nur der Anzeige von Dokumenten — mit ihr können unter anderem Bilder beschnitten oder PDFs verkleinert werden. Auch das Zusammenfügen von PDFs lässt sich in der Vorschau problemlos erledigen.

Über der Trennlinie muss die neue PDF hinzugefügt werden

Dazu muss im ersten Schritt die Ansicht auf Miniaturen gestellt werden. Nun kann die PDF-Datei welche hinzugefügt werden soll, in die Miniaturen–Ansicht hineingezogen werden — sie wird dann an der entsprechenden Stelle eingefügt. Wichtig ist es dabei das die PDF über dem Trennstrich, welcher sich am Ende der Miniaturen befindet, hinzugefügt wird. Nun kann die PDF über das Ablage–Menü exportiert werden und damit erhält man die gewünschte PDF in welcher die unterschiedlichen PDF-Dateien zusammengefügt sind.

Für Mac OS X gibt es einige freie Git-Clients. Das Problem an den meisten dieser Clients ist das sie nicht mehr weiterentwickelt werden. Ein ziemlich aktueller und aktiv weiterentwickelter Client ist GitUp. Der Client beherscht dabei die nötige Grundfunktionalität, kann aber auch mit Spezialitäten wie Submodulen umgehen. Besonders hervorzuheben ist Map-Ansicht, in welcher man durch den Graph der Commits und Branches navigieren kann.

GitUp in der Map-Ansicht

Lizenziert ist GitUp unter der GPL3 und damit freie Software — der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Bezogen werden kann GitUp über die offizielle Projektseite unter gitup.co.

Vor einigen Tagen wurde die zweite Version des ownCloud-Clients veröffentlicht. Der Client wird benötigt um die Dateien welche in der ownCloud liegen auf den eigenen Rechner zu sychronisieren. Das Killerfeature der zweiten Version ist dabei die Unterstützung für mehrere Konten (bzw. Server).

Die Einstellungen des neuen ownCloud-Clients

Früher war dies nur über Umwege möglich, so musste der ownCloud–Client an einen anderen Ort kopiert werden und konnte dann gestartet werden. Mit der neuen Version entfällt dieser umständliche Weg. Bezogen werden kann der Client über die offizielle Seite des Projektes.

In den letzten Wochen habe ich öfter ein Spiel gespielt als es mir lieb war. Das Spiel mit dem fast meditativen Charakter trägt hört auf den Namen Desert Golfing. Das Spielprinzip ist dabei simpel. Es wird eine prozedurale 2D-Welt generiert — in dieser Welt kann man nun Golf spielen. Die Welt besteht dabei nur aus Sand und einem Golfball. Den Ball kann man über den Touchscreen mit einem Impuls versehen. Ziel ist es ein den Ball von einem Loch zum nächsten zu befördern.

Kleinigkeiten wie ein Stein überraschen ab und an

Die Welt besteht dabei stets nur aus Sand und noch mehr Sand. Ab und an wird die Welt allerdings aufgefrischt durch Wasserbecken oder einen Stein — Kleinigkeiten, welche die Welt spannender machen.

Preis: 1,99 €
Preis: 1,41 €

Bezogen werden kann Desert Golfing über den Appstore bzw. die Android-Version über die Play Store.

Die Terminal–Applikation unter Mac OS X kommt schlicht und funktional daher. Wer hier den Wind der vergangenden Jahrzehnte in das Terminal bringen möchte sollte sich die App Cathode anschauen. Dabei handelt es sich um einen Vintage-Terminal-Emulator.

Cathode unter Mac OS X im Fenstermodus

Mit diesem können unterschiedliche Monitor– und Console-Typen emuliert werden, was einen gewissen Retrocharme versprüht. Neben der Mac OS X Version, gibt es eine iOS Version, welche mit dem iPhone und dem iPad kompatibel ist.

Preis: 4,99 €
Preis: 4,99 €

Weitere Informationen zu den Apps des Herstellers gibt es auf der offiziellen Seite unter secretgeometry.com.