seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Vor kurzem stand ich vor dem Problem, das ich eine Menge Git-Repositories auf der Festplatte hatte und diese um den .git Ordner bereinigen wollte. Unter Linux und Mac OS X kann man sich für diese Aufgabe mit der Kommandozeile behelfen. Dazu wechselt man in den entsprechenden Ordner und gibt im Terminal folgendes ein:

find . | grep .git | xargs rm -rf

Damit werden sämtliche .git Ordner rekursiv gesucht und gelöscht. Was übrig bleibt sind die aktuellen Arbeitskopien der jeweiligen Git-Repositores.

Jump & Runs für iOS gibt es in Hülle in Fülle. Mit dem Spiel Spoiler Alert gibt es ein kleines Spiel welches dabei ein wenig heraus sticht. Der Grund dafür ist dabei relativ simpel. Im Gegensatz zu einem normalen Jump & Run wird das Spiel vom Ende her gespielt.

Immer rückwärts, immer rückwärts.

Die Levels werden von hinten nach vorne gespielt, die Geschichte beginnt ebenfalls am Ende. Während des Spielens müssen nun Paradoxien verhindert werden, Gegner wieder zum Leben erweckt und Münzen wieder zurückgestellt werden.

Preis: 0,99 €

Am Anfang des Spieles (oder am Ende) wird man schließlich mit einem interessanten Ende belohnt.

Möchte man die installierte Standard-Firewall unter Cent OS 7 deaktivieren, so muss man sich am Dienst firewalld zu schaffen machen. Dieser kann dabei mit dem Kommando:

systemctl stop firewalld

gestoppt werden. Anschließend kann der Dienst mittels:

systemctl disable firewalld

dauerhaft deaktiviert werden. Mit dem Kommando:

firewall-cmd --state

kann nun überprüft werden ob der Dienst wirklich deaktiviert wurde. Wenn dies der Fall zeigt das Kommando die Ausschrift not running an.

Nutzt man Maven in einem Projekt, so wird dieses Projekt eine Reihe von Abhängigkeiten in Form von Bibliotheken haben. Manchmal kommt es vor, das eine Bibliothek in mehreren Versionen von unterschiedlichen Bibliotheken eingebunden wird und das dass Hauptprojekt die falsche Version nutzt. Im Terminal kann man mittels des Befehls:

mvn dependency:tree

den Abhängigkeitsbaum des Projektes anzeigen lassen. Bei kleinere Projekten sieht der Baum dabei noch übersichtlich aus:

[INFO] --- maven-dependency-plugin:2.8:tree (default-cli) @ netty-example ---
[INFO] de.uulm.vs:netty-example:jar:1.0-SNAPSHOT
[INFO] +- junit:junit:jar:3.8.1:test
[INFO] \- org.jboss.netty:netty:jar:3.2.2.Final:compile

Bei größeren Projekten kann man mit Hilfe des Abhängigkeitsbaum ermitteln, welche Abhängigkeiten woher kommen und eventuelle Probleme mit diesen lösen.

Wenn man unter Java eine JSON-Datei schreiben möchte, so kann man dies natürlich von Hand tun. Einfacher und effizienter ist es allerdings wenn man das ganze mit der Bibliothek GSON erledigt. Dabei handelt sich um eine von Google entwickelte Bibliothek, welche ursprünglich für den internen Gebrauch bei Google gedacht war. Mit dieser ist neben vielen anderen Dingen unter anderem auch die Serialisierung von Java-Objekten in JSON möglich. Möchte man eine JSON-Datei manuell schreiben so nutzt man den von der Bibliothek bereitgestellten JsonWriter:

JsonWriter writer = new JsonWriter(new OutputStreamWriter(new FileOutputStream(new File("test.json")), StandardCharsets.UTF_8));

writer.setIndent("  "); // definiert die Einrückung

writer.beginObject();
writer.name("test");
writer.value("123");
writer.endObject();

writer.close();

Im ersten Beispiel wird ein einfaches Objekt in eine JSON-Datei geschrieben, was in der Datei schlussendlich so aussieht:

{
  "test": "123"
}

Natürlich ist es auch möglich beliebig viele Objekte in eine Datei zu schreiben und Arrays zu nutzen:

JsonWriter writer = new JsonWriter(new OutputStreamWriter(new FileOutputStream(new File("C:\\Temp\\test.json")), StandardCharsets.UTF_8));

writer.setIndent("  "); // definiert die Einrückung

writer.beginObject();
writer.name("persons");

writer.beginArray();

writer.beginObject();
writer.name("firstname");
writer.value("Hans");
writer.name("lastname");
writer.value("Meiser");
writer.endObject();

writer.beginObject();
writer.name("firstname");
writer.value("Luna");
writer.name("lastname");
writer.value("Bottom");
writer.endObject();

writer.endArray();

writer.endObject();

writer.close();

Heraus kommt dabei eine JSON Datei welche so aussieht:

{
  "persons": [
    {
      "firstname": "Hans",
      "lastname": "Meiser"
    },
    {
      "firstname": "Luna",
      "lastname": "Bottom"
    }
  ]
}

Zu finden ist die Bibliothek auf GitHub. Lizenziert ist die GSON-Bibliothek unter der Apache Lizenz und damit freie Software.

Wenn man JSON-Dateien erzeugt, kann es passieren das man bei der Erzeugung Fehler erzeugt. Zur Überprüfung solcher JSON-Daten kann man einen Validator nutzen, wie ihn jsonlint.com zur Verfügung stellt. Dort wird der JSON-Quelltext eingefügt und kann anschließend problemlos validiert werden. Bei Fehlern in der JSON-Datei, wird angezeigt wo diese entstehen und können damit beseitigt werden.

jsonlint.com

Der Quelltext von JSONLint kann auf GitHub bezogen werden. Er ist dabei unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Wenn man ein CentOS 7 in der Minimal-Installation installiert (und dabei nicht aufpasst), wird man nach der Installation feststellen das man über keine Konnektivität verfügt. Das ist bedingt dadurch das die entsprechende Netzwerkschnittstelle beim Booten nicht konfiguriert wird. Um die Schnittstelle zu konfigurieren, sollte im ersten Schritt in den entsprechenden Ordner gewechselt werden:

cd /etc/sysconfig/network-scripts/

In diesem Ordner befindet sich eine Datei ifcfg-eth0 (alternativ sind auch andere Schnittstellennamen wie ifcfg-enp0s3, em1 und ähnliche möglich). Die entsprechende Datei wird nun mittels vi geöffnet:

vi ifcfg-eth0

In dieser Datei gibt es eine Option mit dem Namen ONBOOT, deren Wert standardmäßig auf no gestellt ist. Dieser Wert muss in yes geändert werden und anschließend die Datei gespeichert werden (:w zum Speichern der Datei, :q um VIM zu schließen). Nach einem anschließenden Neustart, sollte die Netzwerkschnittstelle konfiguriert und funktionsfähig sein.

Manchmal kommt es vor das man eine Java Applikation geschrieben hat, welche aus irgendeinem Grund mehr Speicher verbraucht als sie sollte. Im schlimmsten Fall führt dies zu einem OutOfMemory-Error. Möchte man dem Übeltäter auf die Spur kommen, kann man im ersten Schritt einen Heap Dump bei einem OutOfMemory-Error vornehmen. Dazu fügt man den VM Optionen der JVM den Parameter:

-XX:+HeapDumpOnOutOfMemoryError

hinzu. Dieser Parameter sorgt dafür, das im Falle eines OutOfMemory-Error, ein Dump des Heaps auf der Festplatte landet. Das Problem an diesem Dump ist allerdings, das er sich händisch schlecht auswerten lässt. Abhilfe schafft hier das freie Werkzeug Eclipse Memory Analyser.

Eclipse Memory Analyser

Mit diesem ist es möglich den Heap Dump einzulesen und anschließend unter Zuhilfenahme der Analysefunktion dem Memory Leak auf die die Spur zu kommen. Bezogen werden kann das Tool über die offizielle Webseite. Lizenziert ist der Memory Analyser unter der Eclipse Public License und damit freie Software.

In Java gibt es eine Klasse mit dem Namen InputStream. Wie der Name verrät handelt es sich um einen Stream für eine wie auch immer geartete Quelle von Eingangsdaten. Möchte man diesen Stream auslesen, so könnte man einen BufferedReader nutzen. Das Problem ist, das der BufferedReader keinen InputStream akzeptiert. Abhilfe schafft hier ein kleiner Umweg über den InputStreamReader:

InputStream inputStream=new InputStream();
BufferedReader bufferedReader = new BufferedReader(new InputStreamReader(inputStream, "UTF-8"));

Mit dem InputStreamReader wird der InputStream in einem Reader gekapselt und kann somit in einem BufferedReader genutzt werden.

Der freie Browser Firefox kann (wie so ziemlich jeder Browser) Passwörter für Webseiten speichern. Dieser Passwörter werden dabei verschlüsselt in einer Datei gespeichert. Allerdings wird diese Datei automatisch entschlüsselt wenn Firefox läuft – was problematisch ist wenn andere Personen einen Zugang zum Rechner haben.

In den Einstellungen kann das Master-Passwort gesetzt werden

Möchte man hier Abhilfe schaffen, so kann man ein Master-Passwort definieren. Ohne dieses Passwort ist anschließend kein Zugriff mehr auf die Passwörter möglich. Um das Master-Passwort zu setzen müssen die Einstellungen und dort der Tab Sicherheit geöffnet werden. Sobald man dort Master-Passwort verwenden aktiviert ist, wird man nach dem gewünschten Master-Passwort gefragt. Ist das Master-Passwort gesetzt, wird man, sobald man das erste Mal in einer Sitzung auf den Passwortspeicher zugreifen möchte, nach dem Passwort gefragt. Für den Rest der Sitzung wird der Passwortspeicher schließlich offen gehalten.