seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Im hei­ßen Som­mern wie die­sem gibt es ab und an hef­tige Gewit­ter und damit ver­bun­dene Blitz­ein­schläge. Über eine grö­ßere Flä­che betrach­tet sind das eine ganze Menge. Wer sich das ganze mal etwas genauer anschauen möchte, sollte lightningmaps.org besuchen.

lightningmaps.org

Dort fin­det man eine Karte wel­che in Echt­zeit Blitz­ein­schläge auf­zeigt. Die Karte basiert dabei auf der Soft­ware MyBlitz­or­tung und einem Mess­netz­werk, wel­ches von Frei­wil­li­gen betreut wird. Rea­li­siert wird das Mess­netz­werk mit VLF Emp­fän­gern wel­che ihre Daten an einen zen­tra­len Ser­ver sen­den, wel­cher die Posi­tion der Blitz­ein­schläge extra­po­liert. Wei­tere Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen dazu gibt es auf blitzortung.org.

Krieg, Krieg ist immer gleich. Wer jemals Fall­out gespielt hat, wird die­ses Zitat sicher­lich ken­nen. Neben den offi­zi­el­len Spie­len gibt es auch eine Reihe von Fan­pro­duk­tio­nen. Eine die­ser Pro­duk­tio­nen ist Fall­out: Nuka Break. Dabei han­delt es sich um ein­zelne Fol­gen wel­che im Uni­ver­sum von Fall­out 3 und Fall­out: New Vegas spie­len. Qua­li­ta­tiv sind die Filme dabei solide gemacht.

Heute ist der letzte Tag an dem man das Pro­jekt finan­zi­ell auf Kick­star­ter unter­stüt­zen kann. Die offi­zi­elle Seite ist unter vtfilms.com/nukabreak/ zu finden.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Fallout:_Nuka_Break

Wer bis vor kur­zem eine freie Soft­ware für Schnitt­mus­ter suchte, wird bei die­ser Suche nicht son­der­lich erfolg­reich gewe­sen sein. Wenn über­haupt fand man ein­ge­schla­fene Pro­jekte wie Clo­thes. Mitt­ler­weile hat sich dies geän­dert. Seit knapp einem Jahr gibt es die freie Soft­ware Valen­tina. Mit die­ser Soft­ware kön­nen eigene Schnitt­mus­ter ent­wor­fen wer­den. Die ers­ten Schritte wer­den dabei in ver­schie­de­nen Tuto­ri­als erklärt.

Valen­tina unter Windows

Lizen­ziert ist Valen­tina unter der GPL3. Die aktu­elle Ver­sion ist die Ver­sion 0.2.2. Ver­füg­bar ist Valen­tina für Linux, Mac OS X und Win­dows. Die offi­zi­elle Web­seite ist unter valentina-project.org zu fin­den. Neben dem offi­zi­el­len Quell­code auf Bit­bu­cket gibt es auch eine Spie­ge­lung auf Git­Hub.

Wer sich ein paar Minu­ten ver­trei­ben möchte, der sollte sich „Draw A Stick­man“ anschauen. In den bei­den Epi­so­den geht es darum einem Strich­män­chen zu hel­fen, indem man ihm einige Sachen zeich­net, wel­che dem Männ­chen beim fort­kom­men helfen.

Das Strich­männ­chen auf einem Baum

Aus­pro­biert wer­den kann das ganze dabei unter drawastickman.com. Einige Lösun­gen sich dabei in der Gale­rie zu finden.

Web­co­mics wer­den auf unter­schied­lichs­ten Wegen prä­sen­tiert. Eine sehr schöne Art einen sol­chen Comic dar­zu­stel­len ist im Super Pixel Quest von Emma­nuel Espi­nasse zu finden.

Der Comic in Aktion

Statt ein­zelne Comic­strips zu bauen, fin­det alles auf einer gro­ßen Seite statt. Anschauen kann man sich das ganze unter superpixelquest.com. Aller­dings sollte man das nur dann tun, wenn man gerade etwas Zeit ent­beh­ren kann.

Für ein klei­ne­res Web­pro­jekt war ich auf der Suche nach einem brauch­ba­ren Hin­ter­grund. Aller­dings wollte ich kein klas­si­sches Hin­ter­grund­mus­ter, son­dern etwas was wie aus einem Stück wirkte, ohne das es sich dabei um ein Bild han­delt wel­cher nur gestretcht wird.

Der Generator

Fün­dig gewor­den bin ich beim Zen Back­ground Gene­ra­tor wel­cher unter mudcu.be/bg/ zu fin­den ist. Dort kann man in eini­gen weni­gen Schrit­ten den gewünsch­ten Hin­ter­grund erzeu­gen. Dazu wer­den die Tex­tur, der Gra­di­ent und einige andere Klei­nig­kei­ten ein­ge­stellt. Anschlie­ßend erzeugt der Gene­ra­tor den pas­sen­den Hin­ter­grund. Das ganze kann das als Bild, oder als CSS Anwei­sun­gen mit den ent­spre­chen­den Kacheln expor­tiert werden.

Bei Fire­fox 31 hat sich an der Ober­flä­che nicht viel geän­dert. Statt­des­sen wur­den eine Ände­run­gen am Kern vor­ge­nom­men. Eine diese Ände­run­gen betrifft den Konfigurationschlüssel:

browser.tabs.closeButtons

Die­ser Schlüs­sel wird in der der neuen Ver­sion nicht mehr aus­ge­wer­tet. Dies führt dazu das jeder Tab nun stan­dard­mä­ßig sei­nen eige­nen But­ton zum Schlie­ßen des Tabs besitzt. Frü­her könnte der Nut­zer über diese Option den But­ton zum Schlie­ßen von Tabs auch nach rechts oben legen. Dies ist nun ohne wei­tere Hilf­mit­tel nicht mehr möglich.

Hier kommt das Add-On Clas­sic Theme Res­to­rer zum Ein­satz. Mit die­sem ist es mög­lich, wie­der einen But­ton zum Schlie­ßen aller Tabs an das Ende der Tableiste zu legen. Ein ande­res Pro­blem in der neuen Ver­sion behebt das Add-On lei­der nicht. So merkt sich der neue Fire­fox nicht mehr seine Posi­tion, wenn er geschlos­sen wird. Dies ist beson­ders auf Multi-Monitor-Systemen ärger­lich, da der Fire­fox beim Öff­nen auf dem fal­schen Bild­schirm aufgeht.

Ges­tern hatte ich mich René Hesse eine Unter­hal­tung über die unter­schied­li­chen KeePass-Versionen/Ports. Da die Erklä­run­gen über Twit­ter etwas müh­sam sein kön­nen, gibt es das ganze hier noch­mal in der Lang­form. Viele Leute nut­zen Pass­wort­ma­na­ger wie 1Password — aller­dings sehe ich sol­che Mana­ger zwie­späl­tig, da es sich um pro­prie­täre Soft­ware han­delt. Der Quell­code ist nicht ein­seh­bar, so das man seine sicher­heits­re­le­van­ten Daten einer Black­box anver­traut. Hier spielt freie Soft­ware wie Key­Pass ihre Stär­ken aus.

Kee­Pass in der 2er-Version

Die erste KeePass-Variante ist Kee­Pass, bei wel­cher es sich um das Ori­gi­nal han­delt. Kee­pass liegt dabei aktu­ell in einer Ver­sion 1.27 und in einer Ver­sion 2.27 vor. Die 1er Ver­sion ist die soge­nannte Clas­sic Ver­sion, wel­che wir in die­ser Auf­stel­lung gepflegt igno­riert wird, da sie nur noch his­to­ri­schen Wert hat.

Die 2er Ver­sion ist in C# geschrie­ben und platt­for­mu­n­ab­hä­gig. Das Pro­blem ist die Behand­lung von Win­dows Forms unter Mono. Dies führt dazu das Kee­Pass unter Linux und Mac OS X sehr beschei­den aus­sieht, und sich wie ein Fremd­kör­per anfühlt. Alles in allem muss man aber sagen das die offi­zi­elle Vari­ante, sehr benut­zer­freund­lich ist und Klei­nig­kei­ten wie der Passwort-Generator gefal­len. Zu fin­den ist die offi­zi­elle Vari­ante auf keepass.info.

Dane­ben gibt es auch Kee­PassX, wel­cher mitt­ler­weile in der Ver­sion 2.0 Alpha 6 vor­liegt. Hier sollte man sich von der Ver­si­ons­num­mer nicht ver­wir­ren las­sen, da das ganze „rock-solid“ läuft. Im Gegen­satz zum Ori­gi­nal, sieht Kee­PassX auch unter Linux und Mac OS X gut aus und lässt sich sau­ber bedienen.

Key­PassX unter Windows

Die gute Inte­gra­tion der Ober­flä­che ist dem ver­wen­de­ten Qt-Framework zu ver­dan­ken. Von der Funk­tio­na­li­tät her, kann Kee­PassX noch nicht mit dem Ori­gi­nal mit­hal­ten, aller­dings sind die wich­tigs­ten Funk­tio­nen für die täg­li­che Arbeit in Kee­PassX vor­han­den, so das man hier sel­ten etwas ver­misst. Zu fin­den ist Kee­PassX auf keepassx.org.

Für die Mobil­ge­räte gibt es auch ent­spre­chende Vari­an­ten. So exis­tie­ren unter ande­rem Apps für Android, iOS und Win­dows Phone.

KeePassDroid
Preis: Kos­ten­los

Gemein­sam haben alle Kee­Pass Vari­an­ten, das die Passwort-Datenbanken unter­ein­an­der kom­pa­ti­bel sind. Eine Aus­nahme bil­det hier Kee­Pass in der 1er Ver­sion (die Clas­sic Ver­sion) — diese kann keine Daten­ban­ken im 2er For­mat lesen. Der Unter­schied zwi­schen den Ver­sio­nen begrenzt sich meist auf das unter­stützte Betriebs­sys­tem und die Anzahl der zusätz­li­chen Fea­tures. Eine Auf­lis­tung aller Kee­Pass Ports ist dabei auf der offi­zi­el­len Seite zu fin­den.

Exploits (also ein Stück Quell­code zum Aus­nut­zen einer Schwach­stelle) gibt es wie Sand am Meer. Manch­mal möchte man sich einen sol­chen für eine bestimmte Anwen­dung anschauen und tes­ten. An die­sem Punkt kommt die Exploit Data­base ins Spiel, wel­che sich selbst so beschreibt:

The Exploit Data­base (EDB) – an ulti­mate archive of exploits and vul­nera­ble soft­ware. A great resource for pene­tra­tion tes­ters, vul­nera­bi­lity rese­ar­chers, and secu­rity addicts alike. Our aim is to collect exploits from sub­mit­tals and mai­ling lists and con­cen­trate them in one, easy to navi­gate database.

Zur Zeit archi­viert die Exploit Data­base über 30.000 unter­schied­li­che Exploits. Die Exploits auf der Seite sind nach Kate­go­rien sor­tiert und kön­nen auch durch­sucht wer­den. Betrie­ben wird die Seite dabei von der Firma Offen­sive Secu­rity, wel­che unter ande­rem für die Ent­wick­lung von Kali Linux ver­ant­wort­lich ist.

exploit-db.com

Neben der offi­zi­el­len Seite ist die Exploit Data­base auch auf Twit­ter und Face­book zu fin­den.