seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

In den ersten Jahren nach seiner Erfindung war Javascript nicht mehr als ein Spielzeug. Mittlerweile hat sich die Sprache allerdings emanzipiert. Dinge welche früher unmöglich erschienen sind nun problemlos möglich. Ein eindrucksvolles Beispiel für diese Aussage ist Javascript PC Emulator von Fabrice Bellard.

Der Emulator bootet ein Linux

Der Emulator simuliert einen x86-PC komplett im Browser. Im einzelnen simuliert er dabei unter anderem eine 32-Bit CPU, einen Interrupt Controller und Timer sowie ein IDE Interface mit einer entsprechenden Festplatte. Der Autor führt die technischen Details auf seiner Webseite weiter aus. Der Emulator selbst ist unter bellard.org/jslinux/ zu finden.

Maniac Mansion war eines der ersten Spiele auf dem Rechner, welche mich in Ihren Bann gezogen haben. Dabei spielte ich neben der PC-Version auch die Version für den Commodore 64. Seit einigen Tagen gibt es eine Kickstarter Kampagne welche den Nachfolger im Geiste entwickeln möchte. Verantwortlich für die Kampagne sind Ron Gilbert und Gary Winnick, welche unter anderem Maniac Mansion geschaffen haben.

Von den zu erreichenden 375.000 US-Dollar sind bereits knapp 350.000 US-Dollar zugesagt, so das die grundlegende Finanzierung gesichert sein sollte. Zusagen sind dabei noch bis zum 18. Dezember möglich. Boris Schneider-Johne hat mittlerweile angeboten, die Übersetzung ins Deutsche zu übernehmen. Darin sollte er Erfahrung haben, da er dies bereits für die ersten sechs LucasArt-Spiele getan hat und die entsprechenden Übersetzungen legendär sind.

Zwanzig Prozent (etwa 4 Millionen Songs) der Bibliothek von Spotify wurden bisher nicht angehört. Damit das nicht so bleibt gibt es den Dienst Forgotify. Der Dienst spielt einem nur Songs vor, welche noch nie abgespielt werden. Anschließend sind sie bei Forgotify nicht mehr zu finden.

Der Forgotify Player

Der Dienst ist dabei unter forgotify.com zu finden. Damit kann die Entdeckungsreise in die unbekannten Gefilde der Musik beginnen.

Alan Cox ist vielen als Kernel-Hacker im Linux-Bereich bekannt. Neben seiner Arbeit am Linux-Kernel hat er vor einigen Wochen ein anderes Projekt offiziell vorgestellt. Bei dem FuzixOS genannten Projekt handelt es sich um ein unixoides Betriebssystem für Z80-CPUs (und Leuten denen systemd zu viel war ;)). Das System ist allerdings so portabel gestaltet, das es sich für andere 8-Bit CPUs verwenden lassen sollte. Es handelt sich bei dem System um keine komplette Neuentwicklung, stattdessen wurden viele Funktionen aus Forks des Z80-Betriebssystems UZI entnommen.

Die ursprüngliche Ankündigung

Einige Teile für ein aus heutiger Sicht vollwertiges Betriebssystem fehlen allerdings noch. So gibt es im Moment unter anderem keine TCP/IP Unterstützung, keine symbolischen Links und keinen Support für Dateisysteme größer 32 MiB. Die Entwicklung von Fuzix selbst, findet auf GitHub statt. Lizenziert ist der Kernel unter der GPL, die Bibliotheken unter der LGPL. Einige Teile des Systems sind allerdings freizügigerer lizenziert.

Der Titel dieses Artikels, könnte den Leser glauben lassen, das es in diesem Artikel um ein Skript geht, welches irgendwelche Vorteile bei schlechten Netzwerkverbindungen bringt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Bei dem in Go geschriebenen Tool mit dem Namen Comcast handelt es sich um ein Skript zur Simulation eines schlechten Netzwerkes.

Comcast auf GitHub

Comcast soll dabei helfen Anwendungen zu testen, welche Netzwerkfunktionalitäten nutzen. So kann man überprüfen das die Anwendungen auch unter schlechten Bedingungen funktionieren (und falls dies nicht der Fall ist nacharbeiten). Das Skript läuft unter Linux, Mac OS X sowie BSD-Systemen. Der Quelltext der unter der Apache-Lizenz stehenden Software ist auf GitHub zu finden.

Als Schriftsteller, steht man ab und an vor dem Problem das man noch einen Namen oder eine Charakterbeschreibung benötigt. Aus diesem Grund habe ich in den letzten Tagen mehrere Generatoren für solche Aufgaben entwickelt.

ideentool.de

Zusammengefasst ist das ganze unter dem Namen Ideentool, welches unter der gleich lautenden Domain ideentool.de zu finden ist. Unter anderem gibt es Generatoren für Namen, Geheimnisse, Charaktere und Titel. Ideen für weitere Generatoren können in den Kommentaren vorgeschlagen werden.

Wer Scrabble spielt, wird immer wieder an den Punkt kommen, an welchem ein Wort angefechtet wird. Natürlich kann jetzt stundenlang diskutiert und der Duden konsultiert werden.

scrabblemania.de

Einfacher ist es mit der Webseite Scrabble Mania welche unter scrabblemania.de zu finden ist. Dort kann man Wörter mittels der offiziellen Liste des SCRABBLE DEUTSCHLAND e.V. überprüfen. Auch lassen sich die Wörter suchen, welche mit bestimmten Buchstaben erzeugt werden können. Damit lassen sich lästige Diskussionen über bestimmte Wörter schnell abkürzen.

Unter Windows kann man Unicode-Zeichen eingeben, indem man die Alt-Taste gedrückt hält und den entsprechenden Zahlencode auf dem Numpad eingibt. Unter Mac OS X ist das etwas komplizierter gelöst. Im ersten Schritt muss das Tastaturpanel in den Einstellungen mit dem Tab Eingabequellen geöffnet werden.

Die Tastatur-Einstellungen

Dort fügt man nun eine neue Sprache und Eingangsquelle hinzu. Diese hört dabei auf den Namen Unicode Hex-Eingabe. Wenn diese hinzugefügt wurde, erscheint in der Menüleiste ein Symbol zum Umschalten der Eingabequelle. Wenn man dort Unicode Hex-Eingabe aktiviert, kann man Unicode-Zeichen mittels der gewohnten Alt + nummerischer Code-Notation eingeben.

Bei der Nutzung von MacPorts werden nicht nur die Ports auf dem System installiert, sondern auch eine Reihe von temporären Dateien. Möchte man seine MacPorts-Installation aufräumen, so kann man dies mittels zwei Befehlen bewerkstelligen:

sudo port clean --all all
sudo port -f uninstall inactive

Der erste Befehl löscht besagte temporären Dateien, der zweite deinstalliert nicht mehr benötigte Ports. Je nach MacPorts-Nutzung kann der Vorgang längere Zeit in Anspruch nehmen.