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Möchte man unter Linux PDFs durchsuchbar machen, benötigt man dafür im Normalfall einige Schritte bis man zu dem gewünschten Ergebnis kommt. Mit Hilfe des Shellscriptes OCRmyPDF kann man sich diese Arbeit vereinfachen. Um eine PDF durchsuchbar zu machen reicht es auf der Konsole:

./OCRmyPDF.sh -l deu input.pdf output.pdf

einzugeben. Bei der ersten Benutzung kann es passieren, das die Umwandlung fehlschlägt. Tritt dieser Fall auf, sind einige Abhängigkeiten (unter anderem Tesseract und Unpaper) nicht installiert. Das Skript weißt den Nutzer auf die zu installierenden Pakete hin. Nachdem diese installiert worden sind, kann OCRmyPDF genutzt werden. Das Skript ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und somit freie Software. Der Quelltext sowie die Installationsanleitung sind auf GitHub zu finden.

Wenn man einen OpenVPN-Server in der Standardkonfiguration betreibt, wird man sich unter Umständen wundern, an welcher Stelle ist das OpenVPN Log zu finden ist. Das liegt daran das der OpenVPN-Server das ganze in /var/log/syslog speichert. Möchte man nun die OpenVPN betreffenden Punkte filtern so sollte man auf der Konsole folgendes eingeben:

grep VPN /var/log/syslog

Alternativ kann man auch die OpenVPN-Konfiguration anpassen. Dazu muss die Datei /etc/openvpn/server.conf bearbeitet werden. Dort gibt es eine Option log-append, welche wie folgt angepasst wird:

log-append /var/log/openvpn.log

Nach einem Neustart des Service mittels:

service openvpn restart

wird die neu eingestellte Logdatei genutzt.

Unter Ubuntu gibt es neben den halbjährlichen Versionen auch solche welche über einen längeren Zeitraum unterstützt werden. Diese sogenannten Long Term Releases erscheinen dabei alle zwei Jahre und werden fünf Jahre lang unterstützt. Bei Ubuntu kann man das System nun so konfigurieren das nur LTS Versionen oder jedes Release zum Upgrade angeboten wird. Möchte man diese Einstellung ändern, so muss man im Terminal:

nano /etc/update-manager/release-upgrades

eingeben. Im Editor öffnet sich dann folgende Datei:

# Default behavior for the release upgrader.

[DEFAULT]
# Default prompting behavior, valid options:
#
#  never  - Never check for a new release.
#  normal - Check to see if a new release is available.  If more than one new
#           release is found, the release upgrader will attempt to upgrade to
#           the release that immediately succeeds the currently-running
#           release.
#  lts    - Check to see if a new LTS release is available.  The upgrader
#           will attempt to upgrade to the first LTS release available after
#           the currently-running one.  Note that this option should not be
#           used if the currently-running release is not itself an LTS
#           release, since in that case the upgrader won't be able to
#           determine if a newer release is available.
Prompt=lts

Dort kann man unter Prompt die gewünschte Einstellung festlegen und bekommt damit vom System nur noch Hinweise wenn die gewünschten Versionen erscheinen.

Vor ein paar Tagen ist eine neue Version des freien Emulatorpaketes OpenEmu erschienen. Neben neuen Lokalisationen für Deutsch, Spanisch und Portugiesisch, wurde auch die Unterstützung für das Atari 2600 System hinzugefügt. Daneben wurden einige neue Shader hinzugefügt, viele Fehler beseitigt und das Sparkle Framework auf eine Version mit Mac OS X 10.10 Support aktualisiert.

Die Nutzeroberfläche von OpenEmu

OpenEmu ist freie Software und unter der GPL2 lizenziert. Bezogen werden kann OpenEmu auf der offiziellen Webseite. Der Quelltext für OpenEmu, das SDK und die entsprechenden Cores sind auf GitHub zu finden.

Dank dem europäischen Gerichtshof haben wir seit einiger Zeit das Recht auf Vergessen bei Google und Co. — was bedeutet das Suchmaschinen bestimmte Ergebnisse nicht mehr anzeigen dürfen, wenn jemand dieses beanstandet. Dies betrifft auch Seiten wie die Wikipedia.

Die Liste der vergessenen Seiten

Glücklicherweise informiert Google die entsprechende Seite über solche Löschungen aus dem Index, so das viele Nachrichtenportale und auch die Wikipedia Listen mit gelöschten Seiten führt. Für die Wikipedia kann man diese Liste dabei direkt bei Wikimedia einsehen.

In einem modernen Browser findet man mittlerweile Techniken wie HTML5 und WebGL welche die Möglichkeiten der Webprogrammierung erheblich erweitern. So findet man nicht nur einfach gestrickte Webapplikationen im Netz, sondern auch anspruchsvolle Spiele, welche von Möglichkeiten von WebGL und Co. Gebrauch machen.

HexGL in Aktion

Eines dieser Spiele ist HexGL. Es handelt sich dabei um ein futuristisches Rennspiel, welches von F-Zero und Wipeout inspiriert ist. Der Quelltext für das Spiel ist dabei auf GitHub zu finden. Aktuell ist er unter der Creative Commons Lizenz BY-NC lizenziert und damit eher Freeware als freie Software. Allerdings hat der Autor eine späteren Lizenzwechsel zur MIT-Lizenz in Aussicht gestellt. Ausprobiert werden kann das Spiel auf der offiziellen Seite.