Guarana und Enjoy

Vor einigen Tagen ist die erste Version des Guarana Framework und der Demoanwendung Enjoy erschienen. Bei Guarana handelt es sich um ein Set von Bibliotheken welche für die Applikationsentwicklung gedacht sind. Im Speziellen geht um die Entwicklung für mobile Geräte. Die jetzige Version des Framework’s kommt mit einem Modul Loader, einer Model-View-Controller Maschinerie, einfachen Datenstrukturen und einem Widget Set. Die Widgets basieren dabei auf Evas und Edje.

Mehr Informationen gibt es unter:
http://profusion.mobi/node/10

Blogs

Gerade ist mit aufgefallen, das ich meine Blogroll aktualisieren muss :) Dazu musste ich erst einmal meine neuen Blogfavoriten zusammensuchen:) Neben den Blog’s in der Blogroll sind nun noch der Shopblogger (http://www.shopblogger.de/), der Taxiblogger (http://www.taxi-blog.de/ und der Hostblogger (http://www.hostblogger.de/) hinzugekommen :)

Und dann ist mir noch ein eee-pc Blog über den Weg gelaufen, zu finden unter http://myeee.wordpress.com/.

UMAF Meeting

Am Sonntag dem 12.10.2008 fand um 18:00 MEZ wieder mal ein UMAF Meeting stand. Auf der Agenda standen dabei folgende Dinge:

1. Grundlegende Richtlinien für das Framework
2. Was gehört alles zu einem Interface-Design? Welche Elemente haben wir? Was müssen wir alles beachten?
3. Wollen wir verschiedene Vorschläge parallel ausarbeiten oder einen iterativ entwickeln?
4. Elementary und FSO als Grundlage?
5. Bindings für Elementary
6. Zusammenarbeit mit OpenUsability
7. Lizenz
8. Die nächsten Schritte

Grundlegende Richtlinien für das Framework
1. Einheitliches Look&Feel
2. Inuitive GUI
3. möglichst Entwicklerfreundliche API
4. Anwendungen sollten mit den Fingern bedienbar sein, allerdings sollte man auch Anwendungen für den Stylus schreiben können
5. Nur die wirklich notwendige Elemente sollen angezeigt werden
6. Performantes System

Interface-Design
Bei der Diskussion über das Interface-Design sind einige Dinge herausgekommen. Das ganze Framework soll Unicode fähig sein. Am oberen Rand des Bildschirmes soll immer das Illume Panel zu sehen sein. Eine Toolbar am unteren Rand dient zum Aufrufen von Programmfunktionalitäten. Jede Anwendung sollte immer den ganzen Bildschirm benutzen (keine Popups etc.).

Parallel oder Iterativ?
Bei der Frage wie die Ideen ausgearbeitet werden sollen ist eine Mischung aus beiden benutzt werden. Mehrere Konzepte und Mockups sollen gesammelt werden, aber möglichst schnell zusammengeführt werden, damit sich das ganze im Endeffekt auf eine große Idee konzentriert.

Elementary und FSO als Grundlage?
Das Framework soll auf FSO (frameworkd) basieren. Die Widgets sollen auf Elementary basieren. Zu diesem Zweck sollen Python Bindings für Elementary geschrieben werden.

OpenUsability?
Mit OpenUsability soll zusammengearbeitet werden soweit dies möglich ist.

Lizenz
Das Untitled Mobile Application Framework soll unter der GPL (GPLv2 or later) stehen. frameworkd benutzt die gleiche Lizenz. Elementary steht unter der BSD Lizenz.

Die nächsten Schritte
Im nächsten Schritt sollen die Elementary Python Bindings erstellt werden und Demo Applikationen entwickelt werden. Der Fortschritt und das weitere Vorgehen soll dann beim nächsten UMAF Meeting (Sonntag, 19.10.2008 -> 18:00 MEZ) diskutiert werden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.freesmartphone.org/index.php/Untitled_Mobile_Application_Framework

Infrarecorder

Auf der Suche nach einem Open Source Brennprogramm für Windows bin ich nach einiger Zeit des Suches über die Anwendung Infrarecorder von Christian Kindahl gestoßen. Die Anwendung liefert eine übersichtliche Oberfläche sowie einen Expressmodus mit dem man schnell zu einem Ergebnis kommt. Mit dem Infrarecorder lassen sich sowohl CDs als auch DVDs brennen. Bluray wird zur Zeit noch nicht unterstützt. Zu finden ist die Anwendung unter http://infrarecorder.sourceforge.net/.

Probleme mit dem Herunterfahren unter Ubuntu

Ein Desktop PC hier hatte Probleme mit dem Herunterfahren. Auf der Maschine läuft ein Ubuntu 8.04. Nachdem man also Ubuntu angewiesen hatte herunterzufahren, fuhr der Rechner runter bis zu der Stelle an der im Normalfall das ganze abgeschaltet wird. Hier wurde nur die Festplatten ausgeschaltet und der Rest blieb so wie er war.

Es stellte sich heraus das Ubuntu das ACPI nicht ordnungsgemäß erkannt hat. In solchem Fall hilft es eben dies zu erzwingen. Dazu öffnet man die Datei /boot/grub/menu.lst und sucht dort die Zeile # defoptions=quiet splash. Diese Zeile wird in # defoptions=quiet splash acpi=force geändert und das ganze gespeichert.

Nun muss die Konfiguration von GRUB mittels update-grub aktualisiert werden. Nach dem nächsten Neustart müsste der Rechner dann wieder ordnungsgemäß herunterfahren.