Zwei-Faktor-Authentifizierung

Wenn man sich bei einem Webdienst anmeldet, so geschieht das meist mittels eines Passwortes. Das Problem an dieser Art von Authentifizierung ist das man nur mit Hilfe des Passwortes einen Account übernehmen kann. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung läuft das ganze etwas anders. Hier bekommt der Nutzer zusätzlich noch ein Token oder muss sich mittels einer TAN oder seinem Fingerabdruck identifizieren.

twofactorauth.org

twofactorauth.org

Viele bekannte Webdienste bieten diese Möglichkeit der Authentifizierung mittlerweile an. Meist bekommt man eine SMS mit dem Code, oder nutzt einen Generator auf seinem Smartphone. Wenn man sich informieren möchte, ob der gewünschte Webdienst eine Zwei-Faktor-Authentifizierung unterstützt, so sollte man twofactorauth.org besuchen. Auf der Webseite ist übersichtlich dargestellt welche Dienste eine solche Authentifizierung anbieten und welche es planen. Auch ist es möglich dem Dienst direkt mitzuteilen, das man sich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung wünscht.

Pencil für Mac OS X und Windows

Bei Pencil handelt es sich um eine freie 2D-Animationsoftware. Während die Software früher nur unter Linux lief, sind mittlerweile auch Versionen für Mac OS X und Windows erhältlich.

Pencil unter Mac OS X

Pencil unter Mac OS X

Pencil bietet dabei Funktionen für die Animation, das Zeichnen und den Export. Es ist nicht so mächtig wie das ebenfalls freie Synfig, lässt sich dafür aber wesentlich einfacher bedienen. Der unter der GPL2 lizenzierte Quelltext kann auf GitHub bezogen werden. Zu finden ist Pencil unter pencil-animation.org.

Exceptions?

Wenn in einem Programm ein Fehler auftritt, so wirft man in der Regel eine Exception (im Deutschen Ausnahme genannt). Damit kann der Programmierer den Fehler bearbeiten bzw. entsprechend auf ihn reagieren. Früher als es noch keine Exceptions gab, behielf man sich mit Rückgabecodes. Da gab es halt eine -1 wenn der Dateizugriff nicht funktioniert oder eine -2 wenn die Authentifikation fehlschlug.

tweetinvi.codeplex.com/documentation

tweetinvi.codeplex.com/documentation

Diese Rückgabecodes haben aber mehrere Nachteile. So muss der Programmierer den Code immer abfragen, vergisst er dies wird in der Verarbeitung einfach weiter verfahren – mit den entsprechenden Konsequenzen. Manchmal gibt es aber Programmierer, die Nutzen eine Sprache welche Exceptions unterstützt, nur um sie dann in ihrer Bibliothek in Statuscodes umzuwandeln. Die Twitterbibliothek Tweetinvi für C# macht genau dies. Anstatt für ein Problem eine Ausnahme auszulösen, wird das Problem versteckt. Und dann schreiben Sie in der Dokumentation auch noch, das Sie das nur getan haben um die Entwicklung zu erleichtern. Das ist wieder mal ein typischer Fall von „Bauschutt während der Entwicklung geraucht“.

Dieser Tweet ist in dieser Woche nicht verfügbar

Ich hatte vor einiger Zeit einen Status-Bot für Twitter geschrieben. Dieser Bot schaut ob eine Bedingung erfüllt ist und twittern dann einen Satz wie:

Die Tür ist offen.

Wenn die Bedingung sich wieder ändert, könnte der Bot:

Die Tür ist zu.

twittern. Allerdings gibt es da ein Problem. Twitter lässt doppelte Tweets innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (Gerüchten zu folge – eine Woche) nicht zu. Damit muss sich der Status-Bot etwas ausdenken wenn er die gleiche Nachricht öfters verschicken möchte. Wenn man dieses Verhalten von Twitter nicht kennt, wundert sich warum der Tweet nicht abgeschickt werden kann. Die einfachste Möglichkeit ist es hier einfach einen Zähler in den Tweet einzubauen. Alternativ kann man die gleiche Nachricht natürlich in unterschiedliche sprachliche Konstrukte packen.