Status des GSoC Projektes “Speech Recognition in Openmoko”

In dem Google Summer of Code Projekt “Speech Recognition in Openmoko” geht es um die Entwicklung einer Anwendung zur Spracherkennung. Geplant ist das diese Anwendung erst vom User trainiert werden muss und anschließen das macht was der User ihm sagt :)

Es geht dabei nicht um eine ausgewachsene Spracherkennung sondern um eine simple Erkennung welche, ein gesprochenes Wort erkennen soll und mit einem Wörterbuch, in welchen 5 bis 10 Wörter stehen, vergleicht und feststellt welches Wort gemeint ist. Dazu soll das Hidden Markov Modell implementiert werden.

Zur Zeit testet der Autor die Hidden Markov Implementation. Seine nächsten Schritte bestehen nun darin den Quelltext auf die Openmoko Plattform zu portieren und das ganze auf einem echten Freerunner zu testen.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://svn.projects.openmoko.org/svnroot/speech/
http://code.google.com/soc/2008/openmoko/appinfo.html?csaid=B631058E670ECFAC
http://saurabh1403.wordpress.com/

Der Daemon pyPimd

Der Daemon pyPimd welcher ein Teil des neuen Openmoko Frameworks ist, kümmert sich um das Personal Information Managment (PIM). Dazu gehören die Adress-, und Nachrichtenverwaltung (z.B. E-Mails, SMS, Instant Messenger), Anrufhistory, Kalender und Events und weitere Sachen. Neben diesen Funktionen stellt er (bzw. soll es in Zukunft) auch Funktion zur Synchronisation mit dem Desktoprechner (z.B. über Protokolle wie SyncML) bereit. Es handelt sich also um einen Daemon welcher die PIM Backend Funktionen bereit stellt. Er wird im Rahmen des Google Summer of Code 2008 von Abraxa entwickelt.

Der Entwicklungsplan von Abraxa gliedert sich dabei in etwa in folgende Punkte: Im ersten Schritt soll ermittelt werden welche Features für eine vollständige PIM Infrastruktur benötigt werden. Danach wird versucht dieses Features in eine logische Struktur zu bringen (Telefonbuch API, Messaging API, API für intelligente Abfragen) damit diese in eine dbus API gegossen werden können.

Anschließend sollen ein prototypisch Daemon/Client Paare für den Test geschrieben werden, damit die ganze API getestet werden kann. Nach diesen Tests kann dann damit begonnen werden die API soweit verbessert das sie für Drittentwickler einfach zu nutzen ist.

Zur Speicherung der Daten ist zu sagen, das jedes Plugin dabei selber bestimmten darf wie es seine Daten speichert (z.B. als CSV Datei oder als SQLite Datenbank). Natürlich kann sich an diesem Konzepten immer noch viel ändern bis die finale Version erscheint.

Weitere Informationen dazu gibt es unter http://www.neo1973-germany.de/wiki/pyPimd.